RuhrSummit 2017

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03.11.2017 – Mit der Ruhrsummit 2017 startete am 19. Oktober die größte Start-Up Konferenz im Ruhrgebiet. Sie ging über zwei Tage und fand im Dortmunder U statt. Teil des Events war auch der Impact Summit – mit über 1.000 Teilnehmern das größte Treffen von Social Entrepreneuren in Deutschland.

Mit der Anzahl der Teilnehmer und Speaker fand die Ruhrsummit auch über das Ruhrgebiet hinaus große Aufmerksamkeit. Aus der ganzen Republik sind Gründer, Interessierte und Investoren angereist. Auch verschiedene Unternehmen aus der Industrie, wie zum Beispiel der Firma Wilo oder Thyssenkrupp waren auf der Konferenz vertreten. Zudem waren verschiedene Partner der Start-Up Welt vor Ort. Darunter die drei Initiatoren der Ruhrsummit: 360° Online Performance Group, Ruhrgründer und der Initiativkreis Ruhr.

Deutsches Ausrufezeichen für die Start-Up Szene im Ruhrgebiet

Schon die Liste der Keynote Speaker kann als ein Ausrufezeichen für die Start-Up Szene gesehen werden. Unter den mehr als 100 Speakern waren unter anderem Titus Dittmann (Founder von Titus), Dr. Eckhart von Hirschhausen (Comedian, Moderator, Schriftsteller) und aus der social-startup Szene u.a. Markus Sauerhammer (Startnext) und Norbert Kunz (Social Impact gGmbH). Mit Hans Sarpei hat ein ehemaliger Fußballprofi und Social Media Star ebenfalls den Weg auf die Ruhrsummit gefunden. Neben der Hauptkonferenz gab es zwei Sub-Events mit Fokus auf die Themen Internationalisierung und Sozialunternehmertum. Die Arten der Veranstaltungen variierten von Keynotes, über Panels bis hin zu Workshops.
Die Zahlen sprechen für sich: Insgesamt deutlich über 1.500 Teilnehmer, mehr als 100 Speaker, ca. 400 Startups und 300 Unternehmen aus über 35 Nationen.

Besondere Aufmerksamkeit lag dieses Jahr auch auf dem Impact Summit. Social Entrepreneure und Interessierte kamen aus ganz Deutschland um ein Zeichen zu setzen: Social Entrepreneurship wächst stark! Das u.a. durch das Social Impact Lab Duisburg initiierte Event. Auch Dirk Sander, ebenfalls Mit-Organisator des Events, gibt sich sehr zufrieden.

Oliver Hermes (WILO) und Karin Teichmann (EUREF-Campus) stellen das neue Projekt „Wilo x EUREF | Berlin x Ruhr“ vor. © Philipp Winkmann

Ruhrpitch: Pitch Competition vor Jury

Weiter gab es eine Pitch Competition, bei der sechs Social Startups, sechs Early Stage Startups und sechs Accelerator Startups um ein Platz im Finale kämpften. Das Soical Startup Pitch wurde von Dirk Sander, Clemens Binder (beide Social Impact Lab Duisburg), Michael Wunsch (Cool Ideas Society) und Ulrike Trenz (Impact Hub Ruhr) moderiert. Teilnehmer der Pitch Competition waren unter anderem Ichó (interaktive Förderung für Menschen mit Demenz), Bettervest (Nachhaltig investieren) und Citizengage aus Indien (Abfall minimieren, Ressourcen bereitstellen), um an dieser Stelle nur drei zu nennen.
Im Halbfinale traten die Gewinner (zwei aus jedem Pitch) der Qualifikation gegen sechs internationale Startups an. Im Finale begegneten sich dann die Top sechs Startups aus dem Halbfinale. Gewinner der Pitch Competition wurde Solar Sister. Ein Start-Up welches Energiearmut beseitigen möchte, in dem es die wirtschaftlichen Möglichkeiten von Frauen stärkt. Dabei findet eine Kombination aus dem Potential sauberer Technologie für die Energieerzeugung und einem bewusst auf Frauen ausgerichteten Direktvertriebsnetzwerk statt. Ziel ist es auch den entlegensten Gemeinden im ländlichen Afrika Licht, Hoffnung und Chancen zu bringen. Solar Sister fokussiert sich explizit auf die Schaffung von intelligenten Investitionen in Unternehmerinnen – „Invest in a woman. Invest in the future“.
Am Ende des ersten Tages begann um 20 Uhr die Rooftop Party, auf der neben dem Feiern auch das Sammeln von neuen Kontakten aus dem internationalen Umfeld im Vordergrund stand.

Das Event machte diese Jahr eines klar: Social Entrepreneure haben in Deutschland eine lange Tradition und scheinen langsam richtig angekommen zu sein. „Früher waren soziale Start-ups die Schmuddelkinder der Gründerszene“, sagt Martina Köchling, Leiterin für verantwortliches Unternehmertum bei der KfW-Stiftung gegenüber dem Handelsblatt. Diese hätten sich inzwischen stark professionalisiert und gäben heute wichtige Impulse. Stimmt.

(Autoren: Philipp Winkmann und Michael Scheld)

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