espero – nachhaltige Mode für den Schutz bedrohter Tierarten

espero

espero – das steht für Hoffnung und für nachhaltige Mode. 25% aller Erlöse spendet das Klamottenlabel in Projekte, die sich für den Schutz von Tierarten einsetzen, die vom Aussterben bedroht sind. Damit zeigt das junge Unternehmen, dass Konsum nicht nur nachhaltig sein. Konsum kann auch einen Impact haben. Wie genau, erklärt uns Tim Weinel von espero in seinem Gastbeitrag.

Entstanden ist espero aus der Idee, jedem Menschen die Möglichkeit zu bieten, beim Kauf von alltäglich benötigten Dingen wie Kleidung, automatisch etwas Gutes zu tun und nachhaltige Projekte zu unterstützen. Das ist nun möglich. Dabei spendet espero ein Viertel aller Erlöse in Projekte für den Artenschutz und das völlig transparent. Sobald du einen Artikel aufrufst, kannst du der jeweiligen Artikelbeschreibung entnehmen, welches Projekt mit dem Kauf dieses Artikels unterstützt wird. Dazu findest du dort Links, die zu den Projekten selbst führen. Dort gibt es weitere ausführliche Infos und natürlich können die Organisationen so auch direkt unterstützt werden.30

Warum das Thema so wichtig ist

In den vergangenen sieben Monaten konnte espero fünf hingebungsvolle Organisationen für den Schutz von Nashörnern, Gorillas, Elefanten und Löwen für das Label gewinnen, sowie eine Organisation, die sich um Überlebende von Wilderei kümmert. Warum das so wichtig ist, wird vor allem dann deutlich, wenn man mal einen Blick auf die Zahlen wirft:

Etwa 5.000 Spitzmaulnashörner leben derzeit noch weltweit. Allein 2019 sind in Südafrika insgesamt rund 600 Nashörner Wilderern zum Opfer gefallen. Berggorillas zählen dazu im Vergleich gerade mal einen Bestand von 1.000 Exemplaren, verteilt auf zwei große Populationen im Virunga Nationalpark und Bwindi Impenetrable National Park. Schaut man sich die Tiere in Gefangenschaft an, werden die Zahlen ähnlich erschreckend. Rund 8.000 Löwen befinden sich aktuell allein in Südafrika in Gefangenschaft und über 3.700 Elefanten in Thailand. Die allermeisten Tiere davon leben unter miserablen Bedingungen.

Wie espero hilft

Nach einem langen Auswahlprozess und durch persönliche Gespräche hat espero genau die Organisationen für sich gefunden, die sich den Problemen von Wildtieren in Gefangenschaft und der Wilderei durch gezielte Schutzprojekte widmen. Damit wollen diese sicherstellen, dass

Tim Weinel

Gastautor Tim Weinel von espero

der Bestand gefährdeter Tiere in Freiheit gesichert wird und in Zukunft wieder zunehmen kann. Nur durch aktive und nachhaltige Maßnahmen lässt sich unsere wundervolle Tierwelt auch noch für nachfolgende Generationen erhalten. Und es muss akut gehandelt werden. Denn noch kann verhindert werden, dass diese Tiere für immer von der Bildfläche verschwinden. Dafür sollen die Spenden genau dort ankommen, wo sie gebraucht werden und nicht durch lange und teure Strukturen fließen. Weitere Organisationen haben bereits Interesse angemeldet und befinden sich in der Pipeline.

Konsum neu gedacht

Durch espero hast du die Möglichkeit deinem Konsum ganz bewusst eine Stimme zu verleihen. Denn was man nie vergessen darf: Wir alle können täglich entscheiden, was wir mit unserem Geld finanzieren. Entscheide ich mich für nachhaltige Kleidung oder für Fast Fashion? Beziehe ich Produkte, die fair sind oder Produkte, deren Erzeugung und Handel mir egal sind? Wähle ich bio oder konventionell? Wir haben als Verbraucher die Macht überall mitzuentscheiden und mitzugestalten. Das ist nur den wenigsten bewusst.

Naturschutz von Anfang bis Ende

Auch bei der Herstellung der Textilien dreht sich alles um dem Schutz der Umwelt. So sind alle T-Shirts, Hoodies und Jogginghosen PETA-Approved-Vegan zertifiziert und werden fair sowie schadstofffrei produziert. Sie bestehen aus mindestens 80% Biobaumwolle, wodurch vergleichsweise große Mengen an Wasser eingespart werden. Seinen stilistischen Fokus hat das Modelabel dabei ganz klar auf klassische Streetwear gesetzt. Derzeit gibt es 5 Kollektionen. Jede einzelne unterstützt eine großartige Organisation. Weitere Kollektionen und Kleidungsstücke sind bereits in Planung.

Über den Autor

Christian Deiters
Christian ist schon während des Studiums aktiv in die Start-up-Szene eingestiegen. So begleitete er zum Beispiel die CoBox AG, die 2011 Finalist des Deutschen Innovationspreises im Bereich Startup war. Die Insolvenz der Unternehmung war eine wichtige Lektion und Antrieb zugleich – so geht er seitdem nebenberuflich der Frage nach, wie gerade nachhaltige, innovative Geschäftsideen langfristig und erfolgreich auf dem Markt bestehen können. Bevor er zu milch & zucker wechselte, baute er zwei Jahre eine Abteilung bei dem internationalen Startup Shopgate auf und half so mit, eines der am schnellst wachsenden Tech-Startups in Europa zu formen. Seit 2013 ist Christian CEO der Social Startups Media UG.

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