Auftakt zu internationalem Forum: Soziales Unternehmertum bringt aktive Frauen aus verschiedenen Ländern zusammen

Vor dem internationalen „Forum der sozialen Unternehmerinnen“, das vom 12. bis 13. Dezember 2020 in Minsk stattfindet, hielten rund 20 Sozialunternehmerinnen aus Belarus, Deutschland und Russland ein Arbeitstreffen ab, um die Möglichkeit einer Zusammenarbeit zu erörtern.

Vom 16. bis 20. Oktober versammelten sich in der Nähe von Minsk Inhaberinnen eines eigenen Unternehmens im Bereich des Bildungs- und Gesundheitswesens, Organisatorinnen von Ausstellungen, Gründerinnen von gemeinnützigen Organisationen, von öffentlichen Initiativen zur Gleichstellung der Geschlechter, Fotokünstlerinnen und Spezialistinnen auf dem Gebiet des Städtebaus.

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie konnten nicht alle deutschen Teilnehmerinnen nach Minsk kommen, sodass ein Großteil der Zeit der Online-Interaktion gewidmet wurde. Beispielsweise wurden die meisten Berliner Projektvertreterinnen Online-Präsentationen zu ihren Aktivitäten oder Unternehmen befragt. Dieter Janecek von der Partei Bündnis 90/Die Grünen erklärte, wie Programme zur Unterstützung von Sozialunternehmern in Deutschland funktionieren. Jacqueline Bernhard von der Linkspartei erklärte die Politik des Landes im Bereich der Frauenrechte.

Außerdem gab es eine Offsite-Veranstaltung – ein Treffen mit den belarussischen Teilnehmern des Projekts „Good Impact – School of Social Entrepreneurship 2020“, das zeitgleich in Minsk stattfand. Im Rahmen von „Good Impact“ hielten die Teilnehmerinnen des „Forums der sozialen Unternehmerinnen“ eine Präsentation beim internationalen Treffen der Sozialunternehmer.

So stellte beispielsweise Nadezhda Deryabina, Direktorin des regionalen Informations- und Ressourcenzentrums in Uljanowsk, die Einzelheiten der Initiative „Kreative Wirtschaft – gute Städte“ vor. Die Leiterin des Berliner Sozialunternehmens Keya Choudhary sprach  über „Soulgärten“, die als Raum für persönliches Wachstum und die Entwicklung lokaler Gemeinschaften geschaffen wurden.

„Seit vielen Jahren führen wir Projekte unter Beteiligung Russlands und Deutschlands durch und haben festgestellt, dass viele gut ausgebildete, wohlhabende und aktive Frauen im Bereich von Kommunikations- und soziokulturellen Projekten arbeiten. Sie sind voller brillanter Ideen, das gesellschaftliche Leben zu verbessern, und auch in der Lage, ihre Pläne zu verwirklichen“, sagte Anna Leonenko, Projektleiterin und Geschäftsführerin von Mediaost. – Ich halte es für wichtig, diese klugen Frauen aus verschiedenen Ländern, inspiriert von einem Ziel, zusammenzubringen, um ihnen die Möglichkeit zu geben, Ideen auszutauschen und zusammenzuarbeiten. Ich habe keinen Zweifel daran, dass sie genug Kraft und Energie haben, die Welt zum Besseren zu verändern“.

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