Younited Cultures – Geschichten zum anziehen

07.08.2017 – Das junge Label younited cultures stellt individuelle Schals, Socken und Schmuck her. Es geht jedoch um mehr als Kleidung, es geht um die Geschichten, die sie erzählen. Geschichten über Migration und Integration.

Migration und Erfolg

MigrantInnen erhalten zu oft zu wenig Empathie und zu wenig Ermutigung – sie verdienen ein besseres Image. Dies ist die Meinung der beiden Gründerinnen von younited cultures, Andra Slaats und Iulia Mugescu. Beide stammen aus Rumänien und leben seit fünf Jahren in Österreich. Dort, in ihrer neuen Heimat, möchten sie nun Erfolgsgeschichten von “neuen” Österreichern erzählen. Sie wollen zeigen, dass MigrantInnen einen mühevollen, aber oft erfolgreichen Weg gehen.

Diese Erfolgsgeschichten sollen nicht nur Geschichten sein, sondern auch sichtbar gemacht werden – in Mode. So sollen die positiven Seiten der Migration in Österreich erlebbar gemacht werden. Jedes Stück erzählt nicht nur von der Bereicherung durch Vielfalt, sondern auch von der Motivation und dem Tatendrang von MigrantInnen.

„Stories worth telling. Stories worth wearing.“

Angefangen hat alles mit einer Crowdfunding-Kampagne im Mai 2015. Mit dem erwirtschafteten Geld zierte das Startup die Produktion der ersten farbenfrohen Schals. In den darauffolgenden Jahren sammelten die beiden Gründerinnen immer mehr Geschichten, die sie nicht mehr nur in Schals, sondern auch in Socken und Schmuck tragbar machten. Die einzelnen Geschichten könnt ihr im Blog der Website nachlesen.

Farbenfrohe Mode, die Migration feiert und unterstützt

Die Stücke, die younited cultures verkauft, sind somit Symbol einer Bewegung, die Mut zur Vielfalt vertritt und die Bereicherung aus Migration feiert. Da die beiden Gründerinnen keine Modedesignerinnen sind, haben sie lokale Designer herangezogen, die aus den individuellen Geschichten Mode herstellen. Unterstützt wird das Startup außerdem von zahlreichen Start-up Experten.

Der Erlös aus dem Verkauf wird wieder in den Kreislauf der Migration eingeflößt, um jene zu unterstützen, die ihren Weg noch vor sich haben.

(Autorin: Tamara Schiek)

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