Kulinarik und kulturelle Begegnungen mit Chickpeace

Chickpeace© Facebook Chickpeace

15.01.2018 – Chickpeace qualifiziert arabische und afrikanische Frauen in einem Catering-Service in Hamburg. Die geflüchteten Frauen erhalten eine Chance für wirtschaftliche und gesellschaftliche Teilhabe und werden in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt.

Das Ankommer-Programm: Chickpeace ist dabei

Deutschland steht bei der Bewältigung der Migrationswelle vor großen Herausforderungen, die auf politischer und kommunaler Ebene nicht im vollen Umfang gelöst werden können. Eine sinnvolle ergänzende Initiative, die Integration von geflüchteten Menschen in die Aufnahmegesellschaft zu unterstützen, ist das Ankommer-Programm. Es handelt sich hierbei um ein Programm der Social Impact GmbH, das von der KfW Stiftung gefördert wird und Geflüchtete auf ihrem Weg in den Arbeitsmarkt hierzulande begleitet. Dazu fördert das Programm gezielt Projekte, Sozialunternehmen und Social Startups, die innovative Lösungen entwickeln.

Chickpeace ist ein Ankommer-Projekt in Hamburg, das in der Gastronomie angesiedelt ist und drei zentrale Ziele umfasst: Vermittlung eines Jobs im Catering sowie wirtschaftliche Teilhabe und gesellschaftliche Partizipation von geflüchteten Frauen.

Chickpeace verbindet Menschen und Kulturen mit kulinarischen Begegnungen

Kochen und Essen brachten schon immer Menschen zusammen. Chickpeace setzt den Fokus auf diese soziale Komponente und trägt dazu bei, dass geflüchtete Frauen wirtschaftlich auf eigenen Beinen stehen können. Die Hamburger Sozialpädagogin Manuela Maurer sah in der Gastronomie eine große Chance, dass Menschen auch ohne spezifisches Know-how ihre Talente einbringen können und formte aus ihrer Idee das Projekt Chickpeace. Die angehenden Köchinnen werden mit den Arbeitsprozessen in der Gastronomie vertraut gemacht, gestalten die Abläufe selbständig und werden in ihrem Selbstwertgefühl gestärkt. Über den Austausch von Rezepten und Begegnungen am Buffet werden sie darüber hinaus zu kulinarischen Botschafterinnen und fördern den kulturellen Austausch.

Chickpeace gewinnt den Gastro-Gründerpreis 2017

Für ihr Engagement wurden Initiatorin Manuela Maurer, die Pädagogin Olivia Beryt und das gesamte Team von Chickpeace mit dem Gastro-Gründerpreis 2017 für das sozialste Konzept ausgezeichnet. Das als Catering-Service für arabische und afrikanische Küche gestartete Projekt wird ab Frühjahr 2018 in einem Lokal mit festem Standort zu erreichen sein – und so noch zahlreiche kulinarische Erlebnisse und interessante kulturelle Begegnungen ermöglichen.

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