Innovation, Entrepreneurship, Good Business – The DO School im Interview

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27.05.2016 – Wir haben uns in Berlin mit Alessandro Iannelli getroffen und ihn rundum das Thema The DO School interviewt.

Was macht die DO School und wer hat sie gegründet?

Die DO School wurde von Florian Hoffmann und Katherin Kirschenmann im Jahr 2013 ins Leben gerufen und umfasst mehrere Bildungsprogramme, die Sozialunternehmen aus der ganzen Welt bei der Umsetzung ihrer Businessideen mit Mentoring- und Trainingssessions unterstützen. Hierzu zählen unter anderem das Entrepreneurship for Good Program sowie verschiedene Programme für Arbeitnehmer (Intrapreneurship Program), Studenten (Leading for Impact) und Teenager (24YOU).

Was ist ein Beispiel für ein erfolgreiches Sozialunternehmen? Wie geht’s dem Business heute?

TheDOSchool_FellowsDas Unternehmen von Kongny Hav aus Kambodscha ist mir sehr gut in Erinnerung geblieben. Er war Teil unserer Green Store Challenge in Hamburg und hat innerhalb von 10 Wochen von der Pike auf gelernt, wie man ein Business erfolgreich aufbaut. Nach der Rückkehr in sein Heimatland hat Kongny das Startup My Dream Home gegründet, das Backsteine günstig und in einem nachhaltigen Verfahren für den Hausbau armer Kambodschaner herstellt. Das Unternehmen möchte bis 2030 Backsteine für die Erbauung von 40.000 Häusern produzieren, um das Leben von mehr als 120.000 Menschen zu verbessern.

My Dream Home hat den ersten Platz der social enterprise competition von Small World und Gazaab Enterprise gewonnen und erhält zunehmend mediale Aufmerksamkeit in Kambodscha. Derzeit entwickelt Kongny das erste Prototyp-Haus, um weitere potenzielle Investoren von My Dream House zu überzeugen.

Wo ist die DO School aktiv?

Derzeit laufen DO School Programme in 14 verschiedenen Ländern, auf vier Kontinenten. Die Programmteilnehmer kommen hierbei aus mehr als 70 Ländern.

Gibt es ein Programm der DO School, das Flüchtlinge unterstützt?

In Berlin findet momentan die Bridging Challenge mit insgesamt 20 Flüchtlingen statt. Das Programm hilft Refugees dabei, Kontakt zu Deutschen Arbeitgebern herzustellen und sie bei Weiterbildungsmaßnahmen zu unterstützen. Insgesamt drei Wochen lang werden die Teilnehmer mit diversen Experten aus der Privatwirtschaft zusammenarbeiten, die ihnen den Zugang zum Arbeitsmarkt ermöglichen wollen.

Über Openers

Openers ist der lokale Experte für die Berliner Gründerszene und wurde 2014 von Kerstin Bock, Carolin Lessoued und Nikolas Woischnik gegründet. Das neunköpfige Team des Unternehmens unterstützt internationale Technologie-Firmen beim Produkt-Launch in Deutschland und vernetzt Corporates mit der internationalen Startup-Szene. Mehr Informationen gibt es unter www.opnrs.com oder www.techopen.co

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