Faul sein und Gutes tun – Online Briefversand mit sozialem Mehrwert

Quelle: www.sozialepost.de

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05.05.2015 – Die SozialePost ist ein innovativer online Briefversandmanager, der in Werkstätten für geistig behinderte Menschen ausgeführt wird.

Getreu dem Motto „Faul sein und Gutes tun“ verbindet das Projekt den traditionellen Postversand mit digitalem Komfort und gesellschaftlichem Engagement. Durch das Projekt sollen Unternehmen und Privatpersonen Briefe bequem und ohne den lästigen Aufwand verschicken können und gleichzeitig Menschen mit Behinderung ein sicherer und lukrativer Arbeitsplatz geboten werden. Gegründet wurde das Projekt 2015.

Bild: Thomas Wycichowski

Thomas Wycichowski

Der Gründer des Projekts, Thomas Wycichowski, betreut nebenbei behinderte Jugendliche und kam dadurch schon mit vielen Behindertenwerkstätten in Kontakt.

Bei seiner Arbeit musste er feststellen, dass viele der Menschen mit Behinderung keine vernünftige Beschäftigung haben. Die 2665 Werkstätten in Deutschland beschäftigen über 300.000 Erwachsene mit Behinderungen, diese haben jedoch oft nichts zu tun. Dazu kommt noch, dass die Werkstätten meist nicht über genügend finanzielle Mittel verfügen – und genau daran soll dieses Projekt etwas ändern.

„Mir sind zahlreiche ‚Beschäftigungen‘ für Menschen mit Behinderung bekannt und ich habe immer darüber nachgedacht, was eine weitere Aufgabe sein könnte, die das Leben der anderen Menschen vereinfacht. So ist auch mein Slogan ausgelegt; ‚Faul sein und Gutes tun‘.„

Mit dem Post Client der SozialePost verschicken Sie Briefe direkt aus jedem Programm mit standardmäßiger Druckoption – von Standard- über Serienbriefen bis hin zu Einschreiben

Über das Programm von SozialePost können Briefe bequem und einfach verfassen und online an das Rechenzentrum von Soziale Post schicken, wo die Briefe dann verarbeitet, archiviert und an einen der Drucker gesendet werden, die sich in den Behindertenwerkstätten befinden. In den Behindertenwerkstätten werden die Briefe dann von den Menschen mit Behinderung gedruckt, gefaltet, kuvertiert und der Deutschen Post zur sicheren und effizienten Zustellung übergeben.

Auch für die Sicherheit der gesendeten Daten ist gesorgt; alle Daten liegen ausschließlich in hochsicheren, vom TÜV kontrollierten Rechenzentren in Deutschland und sind somit durch den deutschen Datenschutz abgesichert. Durch die automatisierte Verarbeitung und die strengen Datenschutzrichtlinien von SozialePost werden die Briefe stets vertraulich behandelt.

Kosten sparen und Gutes tun

Das Portal bietet auch einen Preisrechner an, der die Kosten eines unternehmenseigenen Briefversands kalkuliert und mit den Kosten, die bei der Beauftragung von SozialePost anfallen würden, vergleicht. Beispielsweise liegt das geschätzte Einsparpotential bei einem täglichen Versand von fünf Briefen an fünf Werktagen, mit 1 Seite s/w-Druck und innerhalb Deutschlands bei 1277,50 €* inkl. MwSt pro Jahr – wobei hier natürlich der soziale Mehrwert, den die Beschäftigung der behinderten Menschen erzeugt, nicht mit eingerechnet wurde.

„Eine Marke, die Verantwortung trägt.“

Durch die innovative Technologie des Projekts sollen die Unternehmen nicht nur Zeit und Geld beim Briefversand sparen, sondern auch Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft übernehmen. Herr Wycichowski erklärte hierzu: „Das wichtigste an diesem Projekt ist, dass helfen nicht extra kostet. Man spart durch diesen Versand Zeit und Geld und tut damit auch noch etwas Gutes. Einfacher geht es nicht.“

Die notwendigen Arbeiten, wie der Ausdruck, das Kuvertieren und die Übergabe der Briefe an die Deutsche Post, werden ausschließlich von Werkstätten für behinderte Menschen erledigt. Derzeit arbeitet SozialePost mit einer Behindertenwerkstatt in Neuss zusammen und ist auf der Suche nach weiteren Partnern.

Verantwortung gegenüber der Umwelt und der Gesellschaft zu übernehmen bedeutet für SozialePost aktiv ökologische Verantwortung zu tragen. So bietet das Unternehmen beispielsweise einen klimaneutralen Briefversand an: „Alle beteiligten Werkstätten sind dazu verpflichtet ökologisch abbaubare Produkte zu verwenden, wozu unter anderem das Papier, die Briefumschläge und die Druckertinte zählen.“

Infos zu den Aufnahmekriterien finden Sie hier: https://www.sozialepost.de/Home/Werkstaetten. Darüber hinaus wird, sobald mehrere Werkstätten involviert sind, der Brief an die Werkstatt geschickt, die am nächsten am Empfänger liegt. Somit spart sich die Deutsche Post Transportwege.

Das Ziel von Herrn Wycichowski ist es, „den Beschäftigten eine sinnvolle Tätigkeit anzubieten, die Werkstätten unabhängiger zu machen und die Löhne für die Beschäftigten zu erhöhen.“

(Autorin: Tamara Schiek)

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