Young Waterkant Festival zeigt SchülerInnen, wie es geht

Loslegen und machen: Endlich was tun gegen den Klimawandel, oder gegen Lebensmittelverschwendung? Über 300 SchülerInnen aus Schleswig-Holstein und Hamburg konnten beim zweiten Young Waterkant Festival von 39 Startups und Unternehmen erfahren, wie man anfängt. Entrepreneurship Education in einer Art Reinform.

Entrepreneurship Education

Junge Menschen benötigen Räume zur Entfaltung, einen risikofreien Raum, in dem sie sich ausprobieren können und in den Dialog mit Gründerinnen und Gründern kommen. Das Waterkant Festival richtet sich an Schulklassen ab der 10. Klassenstufe und fand dieses Jahr zum zweiten Mal, unter dem Motto “Generation Zukunft”, statt. Das Festival für junge Entrepreneur oder solche, die es werden möchten, orientiert sich dabei am Konzept des eigentlichen Festivals: In unterschiedlichen Bereichen finden verschiedene Workshops und Vorträge zu den Themen Entrepreneurship, Innovation und gesellschaftliche Herausforderungen statt. Die ReferentInnen sind GründerInnen, die mit ihren Start-ups innovative Lösungsansätze für gesellschaftliche Herausforderungen entwickelt haben. So erhalten die SchülerInnen direkte Einblicke in die Startup Szene. In den Workshops werden junge Menschen ermutigt über den Tellerrand hinaus zu schauen. Ihre Ideen präsentieren sie später auf dem Waterkant Festival.

Organisiert durch SEED.Schule

Initiiert wird das Festival von SEEd.Schule: Einer Initiative, die Social Entrepreneurship Education an Schulen fördert und Jugendliche motiviert, neue Ideen für gesellschaftliche Herausforderungen zu entwickeln. „Wir wollen den Jugendlichen die Augen öffnen und zeigen, wie einfach es sein kann loszulegen. Durch den intensiven Austausch mit den Startups, sollen sie ein Gefühl dafür bekommen, dass sie aktiv die Zukunft mit gestalten können und ihre Meinung wichtig ist. In den vergangenen Jahren hat SEEd deswegen in Kooperation mit Hochschulen und Universitäten Lehrmaterial entwickelt, welches LehrerInnen kostenlos nutzen können und in einem 4-Stündigen Ideenworkshop, einer Projektwoche, einer AG oder curricular in den Unterricht einbinden. Gefördert wird das Projekt durch die Joachim Herz Stiftung. Ein großes Anliegen ist die Etablierung in Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Baden-Württemberg. “Denn die Kinder von heute sind die Macher von Morgen!” berichtet Linda-Maraike Plath, von SEEd.Schule.

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