Tipps, wie Du mit wenig Aufwand die Umwelt unterstützt #1

tippsBankenkritisches Straßentheater in Freiburg am globalen Aktionstag 15.10.2011 © Attac

Was kann speziell Ich eigentlich machen, um etwas gutes für die Umwelt zu machen, ohne dabei groß etwas an meinen Gewohnheiten zu ändern? Diese Frage stellen sich wohl viele Menschen, denn der Mensch ist einfach ein Gewohnheitstier. Daher sind es oft kleine Dinge, mit denen Du anfangen solltest, Deine Gewohnheiten zu ändern. Fühlen sich diese gut an und sind im Alltag integriert, kannst Du den nächsten Schritt machen. Wir haben in unserer neuen Reihe “Tipps, wie Du mit wenig Aufwand die Umwelt unterstützt” verschiedene Tipps zusammengestellt, wie Du – wie soll es anders sein – mit wenig Aufwand die Umwelt unterstützen kannst.

Wir haben heute für Dich 3 Tipps, mit denen Du etwas gutes für die Umwelt tun kannst, ohne dafür großartig Deine Gewohnheiten ändern zu müssen. Klar erfordern alle anfänglich etwas Aufwand, aber einmal gemacht, sind folgende Tipps Selbstläufer und Du machst etwas gutes, ohne aktiv handeln zu müssen.

Tipp Nr. 1: Wechsle Deine Bank

Fast jeder hat sie, fast jeder braucht sie: Eine Bank, auf der das monatliche Gehalt überwiesen wird und von dem Miete, Strom und andere Kosten abgezogen werden. Klar ist der Wechsel der Bank erst einmal aufwendig. Doch hast Du Dich auch schon einmal intensiv damit beschäftigt, was Deine Bank macht und worin sie das ganze Geld investiert? Ist es vielleicht in die Atom- und Rüstungsindustrie, in landwirtschaftliche Gentechnik oder in Unternehmen, die in Zusammenhang mit Menschenrechtsverletzungen und Korruption stehen? Oder doch andere Bereiche, die nur zum Teil ethnisch vertretbar sind? Die NGO Urgewald ist sich jedenfalls sicher, dass fast jede Bank zumindest in der Atom- und Rüstungsindustrie tätig ist. Der einmalige Aufwand, der hinter dem Bankwechsel steckt, ist also definitiv lohnenswert. Hier haben wir bereits einen interessanten Artikel dazu geteilt, die folgende Graphik (und dessen Urheber!) sprechen ebenfalls für sich:

Tipp Nr. 2: Wechsle Deine Suchmaschine

“Ich google das mal schnell nach” ist mittlerweile die gängige Aussage, wenn die Menschen etwas im Internet nachschauen wollen. Dabei gibt es so viele verschiedene Suchmaschinen im Netz. Neben Google gibt es zum Beispiel auch Bing oder Yahoo. Es gibt tatsächlich mittlerweile aber auch einige Suchmaschinen, mit denen Du etwas gutes tun kannst. Dafür musst Du im ersten Schritt nur Deine Standardsuchmaschine wechseln. Der Rest passiert dann ganz automatisch. Bei Ecosia werden beispielsweise nach ca. 45 Suchanfragen ein Baum gepflanzt. Außerdem gehen 100 Prozent des Einnahmeüberschusses aus Werbung an ein Regenwaldprojekt. Bei Gexsi werden mit den Suchanfragen Projekte unterstützt, die zu den 17 UN Nachhaltigkeitszielen beitragen. Einen ausführlichen Bericht über Gexsi haben wir bereits hier geteilt. Darüber hinaus gibt es weitere Suchmaschinen, die damit werben, dass ihre Server in Deutschland stehen oder sie grünen Strom verwenden, wie beispielsweise Unbubble oder Metager. Das bringt uns auch direkt zu unserem nächsten Tipp:

Tipp Nr. 3: Wechsle Deinen Stromanbieter

Klar, nur weil Du Dein Stromanbieter wechselst, ist Deine Leitung nicht auf einmal grün oder Du erhältst “anderen” Strom, aber hier gilt das gleiche Prinzip, wie bei den Banken. Die Stromanbieter tätigen verschiedene Investitionen, die Du mit dem Bezug des Stromes des jeweiligen Stronanbieters unterstützt. Da grüne Stromtarife sich ebenfalls auf einen steigenden Ast befinden, nehmen immer mehr Stromanbieter diese mit in ihr Portfolio auf. Wer aber sichergehen will, dass die Investitionen tatsächlich grün sind, sollte direkt zu einen Ökostromanbieter wechseln. Diese erfüllen nämlich die Mindeststandards, wie konzernunabhängige und ausschließliche Vermarktung von 100% Ökostrom. Auch die Investitionen fließen in den weiteren Ausbau von erneuerbaren Energien. Eine Möglichkeit an grüne Stromanbieter zu kommen, bietet das Vergleichsportal Revolution Energy. Sie funktioniert wie herkömmliche Vergleichsportale, spezialisiert sich aber auf Ökostromanbieter.

Welche Tipps nutzt und kennst Du?

Die hier aufgezeigten Möglichkeiten bieten Dir einen ersten Schritt Richtung Nachhaltigkeit etwas zu machen. Natürlich gibt es viele weitere Möglichkeiten mit wenig Aufwand etwas zu bewirken. Kennst Du noch weitere Tipps, welche die Gewohnheiten kaum beeinflussen, aber eine große Wirkung haben können? Welche der oben genannten Tipps verfolgst Du bereits? Lass es uns in den Kommentaren wissen!

2 Kommentare zu "Tipps, wie Du mit wenig Aufwand die Umwelt unterstützt #1"

    • Schön, dass sie Dir gefallen. Nächste Woche gibt es wieder drei Tipps von uns :) Was wird Deine Bachelorarbeit sein?

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