Wie Du mit einer SEO-Optimierung erfolgreich werden kannst

Bild von William Iven auf Pixabay
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Für jedes Startup ist sie Pflicht: die eigene Webseite. Sie ist wie eine Visitenkarte, nur eben online. In Zeiten der Digitalisierung wird sie immer wichtiger. Doch wie sorgst Du dafür, dass diese auch gesehen wird? Hier kommt SEO ins Spiel.

SEO bedeutet Suchmaschienenoptimierung und bezeichnet Maßnahmen, die dazu dienen, die Webseite und deren Inhalte möglichst gut im organischen Suchmaschienenranking nach oben zu bringen. So erzielst Du deutlich mehr Reichweite, lockst neue Kunden an und kannst letztlich Geld verdienen. Doch was musst Du eigentlich beachten? Und wo kannst Du überhaupt ranken? Das Suchmaschienenranking bezieht sich natürlich auf Suchmaschinen, also Google, Bing und co.. Hier beschränken wir uns jetzt einmal auf Google, immerhin macht dieser Gigant ganze 95% des SEO Traffics aus. Einfluss auf SEO habe die verschiedensten Dinge. Neben der technischen Qualität muss auch der Inhalt samt Keywords passen.

Was Einfluss hat

Technisch bedeutet in diesem Zusammenhang den Aufbau Deiner eigenen Webseite. Neben rein technischen Dingen wie einem SSL-Zertifikat oder schnellen Ladezeiten muss die Webseite auch für mobile Geräte optimiert sein. Das bedeutet sowohl auf einem Tablet als auch auf dem Smartphone muss die Webseite einwandfrei funktionieren. Viele Webseitenbesitzer optimieren ihre Texte auf spezielle Keywords. Das ist richtig und wichtig, allerdings nicht für die Meta-Elemente. Die zählen nämlich nicht mehr in die Bewertung mit rein. Wenn Du WordPress nutzt, kannst Du Dir das Plugin Yoast anschauen. Hier bekommst Du für einzelne Seiten und Artikel schon einmal hilfreiche Tipps zur Textoptimierung. Wichtig ist zum Beispiel das gewählte Keyword mehrmals im Text vorkommen zu lassen und in Überschriften unterzubringen. All die Optimierung hilft jedoch nichts, wenn Du nichts zu sagen hast. Der produzierte Inhalt sollte qualitativ hochwertig sein.

Aber nicht nur auf Deiner eigenen Webseite kannst Du Deinem SEO auf die Sprünge helfen. Ein gutes Listening erhälst Du auch mit Backlinks. Backlinks sind die Links von anderen Webseiten auf Deiner eigenen. Je mehr umso besser – solange die Qualität stimmt. Hier kannst Du Dich an dem sog. Page Rank orientieren. Vermutet wird, dass auch Social Signals eine Rolle spielen. Dahinter verbergen sich Erwähnungen der eigenen Webseite in Form von Shares, Comments und Likes. Wie genau sich die Social Signals auf die SEO auswirken ist allerdings noch nicht ganz klar.

Google Ads als Alternative

Neben der reinen Suchmaschienenoptimierung gibt es auch eine weitere Möglichkeit bei den Top-Platzierungen von Google mitzuspielen. Google bietet die Möglichkeit von Werbeplatzierungen, die auch ganz oben noch vor den organischen Suchergebnissen angezeigt werden können. Wichtig ist dabei die Ad genaustens auf die Zielgruppe auszurichten. So könntest Du Kunden dazu bringen einen Newsletter zu abonnieren, eine App herunterzuladen oder ein Produkt zu kaufen, den Du über eine Google Ad bewirbst. Google Ads haben einen klaren Vorteil gegenüber herkömmlicher SEO-Arbeit. Es geht deutlich schneller, denn gerade nachhaltige Suchmaschienenoptimierung braucht viel Zeit. Da es allerdings viel zu beachten gibt, Google Ads nicht unbedingt selbsterklärend ist und stellenweise kontinuierliche Optimierung erfordert, empfiehlt es sich eine Google Ads Agentur hinzuzuziehen.

Christian Deiters

Über den Autor

Christian Deiters
Christian ist schon während des Studiums aktiv in die Start-up-Szene eingestiegen. So begleitete er zum Beispiel die CoBox AG, die 2011 Finalist des Deutschen Innovationspreises im Bereich Startup war. Die Insolvenz der Unternehmung war eine wichtige Lektion und Antrieb zugleich – so geht er seitdem nebenberuflich der Frage nach, wie gerade nachhaltige, innovative Geschäftsideen langfristig und erfolgreich auf dem Markt bestehen können. Bevor er zu milch & zucker wechselte, baute er zwei Jahre eine Abteilung bei dem internationalen Startup Shopgate auf und half so mit, eines der am schnellst wachsenden Tech-Startups in Europa zu formen. Seit 2013 ist Christian CEO der Social Startups Media UG.

7 Kommentare zu "Wie Du mit einer SEO-Optimierung erfolgreich werden kannst"

  1. Nutzerintention wird in der Suchmaschinenoptimierung in Zukunft von hoher Bedeutung sein. Schaut man sich Plattformen wie TikTok, Instagram mit den täglich neu veröffentlichten Inhalten, merkt man regelrecht wieviel Dynamik und Aktualität ausmacht. Wer jahrelang an seiner Seite nichts macht, wird das Nachsehen haben.

  2. Hallo Christian,
    danke für diesen Artikel! Ich finde man sollte sowohl SEO als auch SEA testen, wenn beides für einen selbst funktioniert, warum dann nicht zweigleisig fahren.
    Laut Google werden vor allem Mobiloptimierte Webseiten und Nutzersignale eine immer größere Rolle spielen. Wie siehst du auf die Bedeutsamkeit dieser Rankingfaktoren in Zukunft?
    LG
    Noah

  3. Danke für den interessanten Artikel. Bei WordPress-Seiten würde ich aber auch empfehlen sich mal RankMath als Alternative zu Yoast anzusehen.

  4. Hey Christian,
    vielen Dank für deine Gedanken dazu.
    Was absolut Sinn macht. Auch wenn starke SEO Rankings bereits da sind, lohnt es sich noch mehr Platz durch gezielte Google Ads einzunehmen. So überlässt man es nicht mehr dem Zufall und kann unter Umständen die Qualität der Leads steigern.
    Liebe Grüße,
    Timo

  5. Danke für den interessanten Artikel. Die Suchintension zu befriedigen, Benutzerfreundlichkeit und eine starke Marke aufbauen sind noch zu erwähnen.

  6. Google Ads ist denke ich für den Anfang sehr gut geeignet um eine gewisse Reichweite zu generieren. Langfristig gesehen ist allerdings klassische Suchmaschinenoptimierung die erste Wahl. Durch gezielte On und OffPage-Optimierung lassen sich Spitzenplatzierungen bei den Suchergebnissen erreichen!
    Danke für den informativen Artikel!

  7. Ich bin zwar als SEO tätig, aber oftmals macht auch SEA mehr Sinn. Bei manchen Kundenprojekten kommt man allein mit SEO einfach nicht weiter, oftmals aufgrund der Wettbewerber-Stärke.

    Daher ergänzt sich SEO und SEA oftmals.

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