Sozialinnovator Hessen

Sozialinnovator Hessen

Der Sozialinnovator Hessen ist ein durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen gefördertes Projekt. Initiiert mit durch das Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland e. V.

Das Land Hessen hat ein Förderprogramm ins Leben gerufen, um das Land im Hinblick auf soziales Unternehmertum zu stärken. Neben Co-Working Spaces, Webinaren und Wissensaustausch soll auch das Netzwerken untereinander gefördert werden.

Was bietet das Programm und wie läuft es ab?

Das Programm beinhaltet neben Fachberatung (Rechtsberatung, Marketingberatung, etc.) auch Co-Working Plätze. Außerdem soll eine Online Community entwickelt werden, sodass der Austausch auch digital gefördert wird. Vor allem der direkte Austausch steht hier im Vordergrund – sowohl auf informeller als auch auf zwischenmenschlicher Basis. Bewusstsein für die lokal ansässige Szene soll somit geschaffen werden.

Das Sozialinnovator-Programm Hessen ist am 1.Juli 2020 gestartet und vorerst bis Ende des Jahres 2020 angesetzt. Bei positiver Rückmeldung soll das Programm verlängert werden. Für die Teilnehmer ist das Programm kostenlos.

Wer steckt dahinter und wer kann teilnehmen?

Das Programm wurde von Kaya Kinkel (Bündnis 90/Die Grünen) ins Leben gerufen. Zusammen mit dem Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland e.V. wurde dann das finale Föderprogramm entwickelt. Das Land Hessen wird dabei regional aufgeteilt, sodass jedes Projekt auch regionale Ansprechpartner hat. Mit dabei sind unter anderem der Heimathafen Wiesbaden, Technologie-& Innovationszentrum Gießen, die Universität Marburg, die Universität Kassel und die TU Darmstadt.

Das übergeordnete Ziel besteht darin, die Social Startup-Kultur zu stärken. An welchen Gründungsphasen sich die jeweiligen Unternehmen befinden ist erstmal nicht von Relevanz. Die Hauptsache ist, dass sie für die Sache brennen und Potential mitbringen.

Ein Förderprogramm trotz Corona?

Die Wichtigkeit von sozialem Unternehmertum zeigt sich gerade in Krisen – so auch während der Coronakrise. Dass Solidarität und Hilfsbereitschaft in den letzten Monaten gestiegen ist, ist unverkennbar.

Nichtsdestotrotz ist ein direkter Austausch, sowie die Nutzung von Co-Working Space natürlich nur unter Einhaltung der notwendigen Auflagen möglich. Die geplanten Workshops werden online stattfinden. Das hat jedoch auch den Vorteil, dass die Teilnehmerzahl aufgrund der wegfallenden Platz-Restriktionen größer ausfallen kann.