So sichern sich Social Startups gegen Cyber-Kriminalität und Datenverlust ab

Den Traum vom eigenen Social Startup haben immer mehr junge Leute. Allerdings vergessen viele Gründer, dass auch Startups mit sozialen Zielsetzungen Risiken ausgesetzt sind. Online-Kriminalität und Datenverlust sind hier nicht unbedeutend. Aber auch das Risiko, welchem Startups ausgesetzt sind, wenn sie direkt bei ihren Kunden Schaden anrichten, ist nicht zu unterschätzen. Möglichkeiten für Gründer zur Absicherung solcher Risiken bietet z.B. Hiscox als Pionier in der Branche.

Hiscox_Infografik_Gruender2_newUnter den heutigen Rahmenbedingungen ist es so einfach wie noch nie, ein eigenes Social Startup technisch umzusetzen. Mit nur wenigen Klicks steht die neue Webseite samt Datenbanksystem. Allerdings vernachlässigen Startups in der Gründungsphase das Risiko von steigender Online-Kriminalität (“Cybercrime”) oder auch die technische Anfälligkeit von IT-Systemen im Allgemeinen. Mit gezielten Hacker-Attacken können schnell ganze Webseiten lahmgelegt werden und dabei riesige Schäden entstehen. Für Startups könnte dies manchmal schon die Insolvenz bedeuten, denn ein Datenverlust in der Gründungsphase würde die Auftragsabwicklung stark beeinträchtigen und zu einem Vertrauensverlust bei den besonders wichtigen ersten Kunden führen.

Das Phänomen Cybercrime nimmt eine immer größere Rolle, insbesondere auch im eCommerce, ein. Dabei entgrenzt das Internet die Kriminalität in nahezu allen Deliktsbereichen und bietet zugleich durch die Anwendung der zahlreich vorhandenen Verschlüsselungs- und Anonymisierungsmöglichkeiten eine geeignete Plattform zur Vorbereitung und Begehung von Straftaten. Die Täter begehen heute nicht mehr nur die Straftaten im eigentlichen Sinne, sondern bieten auch die zur Begehung von Straftaten erforderliche Schadsoftware oder gar komplette ­kriminelle ­Infrastrukturen in der Underground Economy global zum Kauf oder zur Miete an.

Hiscox_Infografik_Gruender1_newLaut der Hiscox Studie “DNA of an Entrepreneur Report” verfügen 95% der befragten Unternehmen über keine Versicherung gegen Risiken wie Onlinekriminalität. 28% arbeiten sogar ohne Backup System. Damit auch Startups sich gegen solche Risiken schützen können, bietet Hiscox als erster Versicherer eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung für Unternehmen gegen Ansprüche aus dem etwaigen Verlust von Daten oder Verstößen gegen Datenschutzgesetze sowie Eigenschadenversicherung für hieraus resultierende Kosten und Betriebsunterbrechungsschäden an.

Folgende Beispiele sollen einige mögliche Schadensfälle bei Startups verdeutlichen:

  • Ein Startup führt beim Kunden ein Software-Update durch. Versehentlich werden dabei sämtliche Daten des Kunden gelöscht. Da kein Backup vorhanden war, mussten alle Daten rekonstruiert und von Hand eingegeben werden. Der Schaden beläuft sich auf mehrere Hunderttausend Euro.
  • Aufgrund eines Krankheitsfalls konnte ein Dienstleistungsunternehmen die vertraglich bestimmte Lieferung seines Produktes nicht einhalten. Das Unternehmen wurde auf Schadensersatz verklagt.

Um solche Schadensfälle abzusichern, bietet Hiscox eine Versicherung gegen Datenverlust und Hackerangriffe, sowie eine Berufshaftpflichtversicherung für Startups, insbesondere in diesen Bereichen an:

  • Vertragliche Haftpflichtansprüche
  • Verzögerte Leistungserbringung
  • Verletzung von Schutz-, Urheber- und Persönlichkeitsrechten
  • Verletzung von Geheimhaltungspflichten
  • Vermögensdelikte (Diebstahl, Betrug) seitens der Mitarbeiter

 
Eine Berufshaftpflichtversicherung für Startups, wie sie von Hiscox angeboten wird, könnte eine interessante Möglichkeit sein, um sich gegen die oben genannten Risiken abzusichern. Allerdings sollten Startups genau überlegen, ob eine solche Versicherung im konkreten Einzefall überhaupt Sinn macht. Unternehmen, welche starken Kundenbezug haben, z.B. wenn direkt beim Kunden gearbeitet wird, haben ein höheres Risiko als Unternehmen mit weniger intensivem Kundenkontakt. Außerdem wäre die regelmäßige Erstellung von Backups dringend anzuraten. Dies ist wohl die sicherste Methode gegen Datenverlust. Deshalb sollten wichtige Daten unbedingt auf einer zweiten physikalischen Festplatte gesichert werden. Auch sollte man das Surfen im Internet ohne aktuelle Sicherheits-Software vermeiden.

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