Sauberes Stöffchen – über nachhaltige Kleidung

Der gute Mensch kauft bewusst nachhaltig. Lange halten soll die Kleidung – aus umweltbewussten Textilien und unter menschenwürdigen Bedingungen hergestellt. Aber woher weiß man, dass alles das eingehalten wird? Und wie findet man “green fashion”?

Wer ökologisch korrekte und fair hergestellte Mode kaufen möchte, sollte sich an unabhängige und anerkannte Ratgeber halten.

Viele Siegel garantieren viele verschiedene Dinge. Es lohnt ein Besuch auf den Seiten der „Saubere Kleidung Kampagne“ (Clean Clothes Campaign CCC). Dort kann auch für einen (!) Euro ein ausführlicher und aktueller Labelguide bestellt werden.

Bei den Textilarbeitern handelt es sich meistens um Frauen, die von der weltweiten Armut immer noch weit stärker betroffen sind als Männer. Schlechte Bedingungen in der Kleidungsindustrie und Frauenarmut gehören zusammen.

Wer sich für Arbeitsbedingungen in der Kleidungsindustrie interessiert, sollte einmal bei Südwind e.V.vorbeischauen. Das Südwind-Institut engagiert sich für eine gerechte Weltwirtschaft und stellt auf seinen Seiten wissenschaftlich aufgearbeitete Untersuchungen zur Verfügung. Man erhält Informationen zu sozialökologischer Mode und den Hintergründen und eine Beurteilung verschiedener Unternehmen. Die Beurteilung richtet sich nach Richtlinien und Kriterien von Internationaler Arbeitsorganisation (ILO) und Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Greenpeace hat einen Kleidungseinkaufsratgeber.

Greenpeace hat einen aktuellen Einkaufsratgeber für giftfreie Kleidung im Netz. Unter „Textil-Label unter der Detox-Lupe“ bietet er eine Übersicht über verschiedene Siegel und was diese Schildchen in der Kleidung garantieren und was nicht. Sozialstandards werden allerdings nicht berücksichtigt. Außerdem findet man eine Liste von Chemikalien, was sie sind und was sie tun. Verhaltenstipps sind auch dabei: Secondhand kaufen beispielsweise oder „grün kaufen“ – in Green Concept Stores. Auch Eco Fashion auf der Fashion Week wird immer wichtiger. Hier tut sich auch einiges: Top-Designer wie z.B. Ada Zanditon sind dabei, werden unterstützt von allen möglichen Konzernen und unterhalten sich entspannt mit Greenpeace-Menschen. Öko und fair macht gute Laune.
Dann bleibt zum Schluss noch eines: Grün, grün, grün sind alle meine Kleider… es geht voran.

Interessante Links:
www.saubere-kleidung.de
Den Labelguide gibt es zu bestellen auf
www.saubere-kleidung.de/index.php/printmedien
www.gruenemode.de = mit Listen der Concept Stores und Infos zu den Betreibern des Blogs unter der Rubrik “Über uns”.

(zuerst erschienen bei gruener-hase.de)
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Noch bevor der Blog von Monagoo geschlossen wurde, konnten wir die tollsten und spannendsten Artikel retten. In unserer Reihe werden wir Euch in regelmäßigen Abständen unsere Errungenschaften präsentieren.

Über den Autor

Christian Deiters
Christian ist schon während des Studiums aktiv in die Start-up-Szene eingestiegen. So begleitete er zum Beispiel die CoBox AG, die 2011 Finalist des Deutschen Innovationspreises im Bereich Startup war. Die Insolvenz der Unternehmung war eine wichtige Lektion und Antrieb zugleich – so geht er seitdem nebenberuflich der Frage nach, wie gerade nachhaltige, innovative Geschäftsideen langfristig und erfolgreich auf dem Markt bestehen können. Bevor er zu milch & zucker wechselte, baute er zwei Jahre eine Abteilung bei dem internationalen Startup Shopgate auf und half so mit, eines der am schnellst wachsenden Tech-Startups in Europa zu formen. Seit 2013 ist Christian CEO der Social Startups Media UG.

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