rootAbility macht Nachhaltigkeit nachhaltig

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Universitäten und Hochschulen sind nicht nur Lehrstätten, sondern auch Zukunftswerkstätten. Es wird geforscht, unterrichtet und eine Vorbildfunktion übernommen. Doch für eine zukunftsfähige Welt sollte auch Wert auf Nachhaltigkeit gelegt werden – vor allem dort, wo die nächste Generation heranwächst und eine Vielzahl an Forschungen betrieben werden. Wer Nachhaltigkeit in seiner Hochschule einführen und umsetzen möchte, kann sich an das gemeinnützige Sozialunternehmen rootAbility wenden und erhält professionelle Unterstützung.

Das Green Office Movement

Begonnen hat alles im Jahre 2010, als an der Universität Maastricht das erste Green Office gegründet wurde. Green Offices sind studentische Nachhaltigkeitsbüros, die interessierten Studierenden und HochschulmitarbeiterInnen eine Plattform bieten, um deren Zusammenarbeit bezüglich des Etablierens einer Nachhaltigkeitsstrategie an der eigenen Hochschule zu verbessern. Gemeinsam soll so die Hochschule nachhaltiger gestaltet werden.
Im Jahre 2012 gründeten vier Mitgründer des Maastricht University Green Office – Arian, Felix, Ulrich und Valentin – ihre eigene Organisation namens rootAbility, um die Verbreitung des Green Office Modells an europäischen Hochschulen zu unterstützen.

Nachhaltigkeit in allen Bereichen des Hochschulbetriebs

rootAbility sehen Hochschulen in einer Schlüsselposition für den notwendigen Wandel hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft. Durch dieses Projekt werden junge Menschen aktiv und strukturiert in den Wandel hin zu einer ganzheitlichen Verankerung von Bildung für Nachhaltigkeit an Hochschulen eingebunden. Sie werden sozusagen Agenten der nachhaltigen Entwicklung. Nachhaltigkeit soll in allen Bereichen des Hochschulbetriebs etabliert werden – von der Reduktion von Druckerzeugnissen, über das Angebot regionaler Produkte in der Mensa bis hin zur Verankerung von Nachhaltigkeit in Forschung und Lehre.

Das Green Office Modell

Das Green Office Modell wurde von rootAbility auf sechs Prinzipien aufgebaut, die an den individuellen Kontext der jeweiligen Hochschule angepasst werden. Das gesamte Konzept, wie auch alle grundlegenden Dokumente des Green Office Modells, stehen unter einer Creative-Commons-Lizenz. Das bedeutet, dass die Materialien von jedermann frei übernommen werden können. Man muss lediglich rootAbility als Autor nennen. Wenn Hochschulen mehr und intensivere Unterstützung bei der Entwicklung und Gründung ihres Green Offices benötigen, wird ihnen diese durch Trainings, Fortbildungen, Workshops und Coachings gegeben. Als Prozessbegleiter hilft rootAbility beispielsweise Anträge für Green Offices zu entwickeln, deren Einfluss zu verbessern und fördert kontinuierlich den Wissenstransfer zwischen den Büros. Interessierte, die das Green Office Modell an der eigenen Hochschule adaptieren möchten, können hier mit rootAbility Kontakt aufnehmen.

Internationale Anerkennung

rootAbility gehört außerdem zu den Nominierten für den Next Economy Award 2016, über den wir bereits informierten. Einen Überblick über alle Nominierten erhaltet ihr hier.
Im November 2015 erhielt das Start-up mit Sitz in Berlin für seine Idee bereits von der „UNESCO-Japan-Preis für Bildung für nachhaltige Entwicklung“.

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