Podcast: Vom Bänker zum Social Entrepreneur – Dirk Sander von Anthropia

Dirk Sander von Anthropia

In unserem regelmäßig erscheinenden Podcast spricht Georg Staebner von Helden und Visionäre mit interessanten Persönlichkeiten aus dem Bereich Social Entrepreneurship. Dieses Mal hat er sich mit Dirk Sander von Anthropia unterhalten. 

Was Du von Dirk Sander lernen kannst

Die Herkunft muss nicht den eigenen Weg bestimmen. Genauso wenig muss man, um seine Ziele zu erreichen, immer einen geraden Weg gehen. Hier trifft wohl der bekannte Spruch “Viele Wege führen nach Rom” voll ins Schwarze. Auch ein ungerader Weg führt dich ins Ziel. So wie auch bei Dirk, der 17 Jahre erst bei einer Bank beschäftigt war und nun bei dem Thema Social Entrepreneurship gelandet ist. Wichtig ist nur, dass du eine Vision entwickelst. Das Ziel musst du natürlich vor Augen haben.

Festgefahrene Systeme

Als Social Entrepreneur möchtest du oftmals bestehende Systeme ändern. Aber gerade das stellt sich oft als große Herausforderung dar. Gerade wenn man diese von Innen ändern möchte. Vielleicht ist es besser anders zu denken. Neu zu denken und komplette Systeme neu zu erstellen, die dann alte ablösen können. So etwas kann schwierig von Innen geschehen, es sei denn es wird gewollt.

Doch wie findet man Wege aus dem System? Wie erschafft man sich ein eigenes? Du musst versuchen, die Vision, die du kreierst, zu leben. So wie Dirk. Er hat den Sprung ins kalte Wasser gewagt – und gewonnen. Geh auf die Aufgaben zu, sprich Leute an, geh hin.

By the way: Das ist auch genau die Methode, wie Georg im letzten Podcast mit Muhammad Yunus ins Gespräch gekommen ist.

Andere Denkweisen bringen dich voran

Social Entrepreneurs handeln intuitiv und verbünden sich mit anderen Unternehmen um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Mal mit Ausnahme von Startups wird dies in der “normalen Unternehmenswelt” selten gemacht. Schaue dir hierzu gerne noch mal das Thema Effectuation an. Diese Einzigartigkeit ist ein großer Vorteil im Social Entrepreneurship. Es sind einfach andere Denkweisen.

Dirk hat seine Vision verwirklicht in den er anderen hilft soziale Unternehmen aufzubauen. Das passiert in seiner Impact Factory. Sie bringen dort Berater zusammen, die die Bedürfnisse der Social Startups verstehen. Genau das ist extrem wichtig. Es müssen Menschen sein, die wissen, wie ein Social Startup funktionieren kann. Das bedeutet aber auch: Diese Berater sind nicht die “normalen” die man sonst in anderen großen Unternehmen antrifft. Es sind auch nicht Mitarbeiter von Großunternehmen, da diese eine ganz andere Sicht auf die Dinge haben. Es sind Menschen die anders denken, die mit möglichst kleinem Einsatz ganz großes bewegen können.

Deshalb ist es für Gründer ganz wichtig: Nutze die Ressourcen von der Impact Factory, den Social Impact Labs und Impact Hubs. Arbeite mit ihnen gemeinsam an deinem Startup – an deiner Vision. Denn gemeinsam kann man viel bewegen.

Was steckt hinter Anthropia?

Anthropia bringt Menschen zusammen für die eine andere Welt möglich ist. Das Unternehmen kreiert Wirkungsräume für Quer- und Andersdenkende, die die gesellschaftlichen Probleme von heute anpacken und lösen wollen. Gemeinsam mit Partnerorganisationen haben sie die Impact Factory geschaffen, die Innovationsschmiede für Social Entrepreneurs.

Dort kannst du dich jetzt auch wieder bewerben! Also, rauf auf die Seite und verwirkliche deine Vision.

Interessante Links

Während es Podcast gibt es vielerlei spannende Themen. Hier haben wir noch mal eine Linkliste, damit du nicht den Überblick verlierst:

Christian Deiters

Über den Autor

Christian Deiters
Christian ist schon während des Studiums aktiv in die Start-up-Szene eingestiegen. So begleitete er zum Beispiel die CoBox AG, die 2011 Finalist des Deutschen Innovationspreises im Bereich Startup war. Die Insolvenz der Unternehmung war eine wichtige Lektion und Antrieb zugleich – so geht er seitdem nebenberuflich der Frage nach, wie gerade nachhaltige, innovative Geschäftsideen langfristig und erfolgreich auf dem Markt bestehen können. Bevor er zu milch & zucker wechselte, baute er zwei Jahre eine Abteilung bei dem internationalen Startup Shopgate auf und half so mit, eines der am schnellst wachsenden Tech-Startups in Europa zu formen. Seit 2013 ist Christian CEO der Social Startups Media UG.

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