One Team in der place2help-Interviewreihe

23.05.2018 – place2help Rhein-Main bringt innovative Projekte mit finanziellen Förderern aus der Region zusammen. Auf der Plattform werden Projekte verschiedener Crowdfunding-Plattformen gebündelt und in der Region sichtbar gemacht. Im Rahmen der Interview-Reihe „place2help Rhein-Main– Crowdfundingprojekte aus der Region stellen sich vor“ stellen sich die Projektinhaber unseren Fragen. Heute das Projekt ONE TEAM.

Um was geht es in Eurem Projekt „ONE TEAM“?

Wir, ONE TEAM, sind ein Social Start-Up aus Frankfurt am Main. Unsere Vision ist es, Kindern und Jugendlichen weltweit den Zugang zu Sport zu ermöglichen und damit Bildung, Gesundheit und Gleichberechtigung zu fördern. Um das zu erreichen, unterstützen wir bereits bestehende, vielversprechende Sportprojekte in verschiedenen Ländern.

Was treibt Euch an?

Wir glauben an die positive Kraft des Sports. Sport bietet jungen Menschen Strukturen, Orientierung und Perspektiven. Das wissen viele in unserem Team aus eigener Erfahrung. Außerdem haben wir Erfahrung in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. In den Projekten z.B. in Ruanda erleben wir die Begeisterung junger Menschen für den Sport. Jedem Kind sollte die Teilhabe an Sport ermöglicht werden. Genau das ist unser Ziel. Genau dieses Ziel treibt uns an.

Warum habt Ihr Euch für Crowdfunding entschieden?

Mit unserer Crowdfunding-Kampagne generieren wir nicht nur erste Einnahmen für unsere Partnerprojekte im Ausland, sondern erhalten auch Aufmerksamkeit für unsere Arbeit hier im Raum Frankfurt. Mittelfristig wollen wir eine Community etablieren: ein breites Netzwerk an Förderern, Vereinen und Unternehmen, die wie wir an die positive Kraft des Sports glauben. Eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne bietet dafür die optimale Grundlage.

Was werdet Ihr mit dem Geld anfangen?

Mit den Einnahmen unserer Crowdfunding-Aktion fördern wir vier ausgewählte Sportprojekte weltweit, die alle über den Sport hinaus verschiedenen Entwicklungsziele verfolgen:

• Beach Volleyball in Honduras – Life Skills – Kinder für den Alltag stark machen
• Skateboarding in Ruanda – Geschlechtergleichheit, Zugang zu Skateboarding für Alle
• Fußball in Ruanda – Förderung von Grundschulbildung
• Fußball in Tansania – Fußballturniere für den Umweltschutz

Wir kennen alle Projekte persönlich und sind überzeugt, dass die Arbeit vor Ort Früchte trägt. Zudem verwenden wir einen kleinen Teil der Einnahmen für die Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland, um auf unsere Arbeit aufmerksam machen zu können und noch mehr Förderer für den guten Zweck zu gewinnen.

Was ist aktuell die größte Herausforderung für Euch?

Die Gründungsphase und Etablierung eines Social Start Ups nimmt viel Zeit und Einsatz in Anspruch. Dabei die Geduld zu bewahren, stellt eine große Herausforderung dar. Um langfristig erfolgreich zu sein, ist es wichtig einen Schritt nach dem anderen zu nehmen, nicht überhastet zu entscheiden und flexibel zu bleiben.

Welchen Tipp würdet Ihr anderen Crowdunding-Projekten mit auf den Weg geben?

Höfliche Hartnäckigkeit und hundertprozentige Überzeugung. Es lohnt sich auch ein drittes oder viertes Mal freundlich nachzufragen. Bei Rückschlägen muss man nach vorne schauen und darf den Kopf nicht hängen lassen. Um andere von der eigenen Idee zu überzeugen, ist es von großer Bedeutung, selbst absolut von der Idee überzeugt zu sein. Und das sind wir zu hundert Prozent!

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