Nachhaltige Geldanlagen wachsen weiter

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Soziales Unternehmertum macht auch vor dem Thema Geld und Finanzen nicht Halt. Nachhaltigkeit vollzieht sich schließlich auf allen Ebenen und passend dazu findet im Finanzmarkt aktuell ein Wandel statt, der bemerkenswerte Folgen haben könnte.

Finanzen 2.0: ein Markt im Umbruch

Die digitale Finanzwelt präsentiert sich dem Endverbraucher in zahlreichen Facetten. Etwa im Kreditmarkt, der durch Plattformen wie smava.de, die einen Überblick über die aktuelle Kreditsituation verschaffen, an Übersicht und Fairness gewonnen hat, ganz zu schweigen vom Preiskampf, der eine Folge des starken Wettbewerbs ist. Der Komfort des eCommerce kommt noch dazu und sorgt dafür, dass Kreditvergleiche und Anträge schon heute größtenteils online durchgeführt werden.

Und diese Entwicklung lässt sich auf den gesamten Markt projizieren. Dort fällt auf, dass der Begriff Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt gerückt ist und für neue Vorzeichen sorgt.

Nachhaltig per Definition – und attraktive Renditen inklusive

Doch was macht eine nachhaltige Geldanlage eigentlich aus? Werden Investments nicht alleine an ihrer Performance gemessen, ganz unabhängig von der Art und Weise, wie die Rendite zustande kommt? Grundsätzlich ist dies in der Hochfinanz immer noch der Fall: Die großen Player pokern täglich um schwindelerregende Beträge, Transparenz ist dabei nicht einmal eine Nebenerscheinung. Bei Privatanlegern dagegen zeigen sich erste Anzeichen eines Wandels. So wird immer häufiger hinterfragt, welche Basiswerte dem Investment zugrunde liegen; die Nachfrage nach grünen Fonds, also jenen Fonds, die in alternative Energien investieren, ist ein guter Gradmesser dafür.

Doch Fonds sind nur das prominenteste Beispiel für die wachsende Gattung der nachhaltigen Anlageprodukte. Auch klassische Aktien, Lebensversicherungen, Festgeldkonten und Zertifikate können ökologische oder ethische Grundsätze beinhalten; für den Endverbraucher ergibt sich daraus eine Vielzahl an Optionen. Der wohl wichtigste Aspekt ist vermutlich der, dass die Rendite nicht unter den strengen Rahmenbedingungen leidet. Ganz im Gegenteil, entpuppt sich die Green Finance als äußerst lukrativ, und die bestehenden Verhältnisse sollen erst der Anfang sein.

Denn durch den klaren Bezug auf innovative und nachhaltige Basisprodukte, wie sie zum Beispiel bei den GreenTec Awards 2016 zu finden sind, sind dem Marktwachstum vorerst keine Grenzen gesetzt. Schon heute vermelden grüne Fonds immer wieder zweistellige Renditen, was angesichts der Zinslage beinahe sensationell ist – unter den nachhaltigen Investments sind solche Performances jedoch keine Ausnahme. Von Zufall kann also keine Rede sein, und dabei kommt auch die Weisheit der selbsterfüllenden Prophezeiung ins Spiel: Wer in den bislang noch verhältnismäßig kleinen Markt investiert, trägt direkt zu dessen Wachstum bei und stellt die Weichen für noch größere Gewinne in der Zukunft. Dass diese keinen faden Beigeschmack mehr haben, ist ein sehr angenehmer Nebeneffekt.

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