Knärzje erklärt, wie Bier und Brot zusammenpassen

© Knärzje

Und damit ist nicht etwa gemeint, dass Knärzje empfiehlt Brot zum Bier zu essen. Vielmehr ist es das Brot, was in dem Bier verarbeitet wurde. Denn mit ihrem Knärzje-Bier stellen sie das erste Zero-Waste-Bier dieser Form her. In ihrer aktuellen Crowdfunding-Kampagne suchen sie nun Unterstützer für ihr Vorhaben.

Lebensmittel retten mal anders

Dass wir in Deutschland im Jahr rund 18 Mio. Tonnen Lebensmittel verschwenden, ist für viele unserer Leser nichts neues. Doch wusstest Du auch, dass allein 2 Mio. Tonnen davon rein auf Backwaren fallen? Sie gehören somit zu den am häufigsten weggeschmissenen Lebensmitteln. Gründer Daniel, der sich bereits seit Jahren gegen die Lebensmittelverschwendung, bspw. mit dem Foodtruck ShoutOutLoud, einsetzt, hat länger die Idee verfolgt, wie andere Länder das Brotbier umsetzen. Verwundert darüber, dass dies in Deutschland nicht praktiziert wird, war seine Idee geboren. Das vierköpfige Team von Knärzje braut bereits seit 2018 ihr Bier.

Knärzje aus den Brotendstücken

Der Name kommt nicht von unweit. Denn Knärzje werden die Brotendstücken in Hessen genannt. Und mit jedem Knärzje-Bier kannst Du ca. eine Scheibe Brot retten, denn ungefähr so viel wird pro Bier gerettet. Bei dem Brauprozess wird so rund 1/3 des Malzbedarfs ersetzt. Ihr Brot bekommen sie von der Biobäckerei Zeit für Brot, mit der sie zusammen kooperieren.

Das erste Fundingziel ist bereits erreicht

Die Schwelle von 10.000 Euro wurde bereits erreicht und somit ist die Produktion von helles Bier und Pils in einer größeren Gipsy-Brauerei sichergestellt. Für das zweite Fundingziel von 20.000 Euro fehlen noch fleißige Unterstützer. Mit diesem ist geplant sowohl eine Bio-Zertifizierung zu erreichen als auch in die Testlistung im Handel zu gehen. Wenn Du die Idee genauso klasse findest wie wir, dann hast Du noch bis morgen um 12.00 Uhr Zeit das Crowdfunding zu unterstützen!

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