KlimaKarl als neuen Begleiter hin zum nachhaltigen Lebensstil

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Der KlimaKarl gibt Dir täglich Tipps wie Du Dich umweltfreundlicher verhalten kannst. Außerdem kannst Du und Dein Team an einer mehrwöchigen Klima – Challenge teilnehmen. Wir haben mit den Gründern gesprochen.

Gestatten? – KlimaKarl

Brillenträger, grün sucht: Klimaschützer und alle, die es noch werden wollen. KlimaKarl ist ein Chatbot und gibt Tipps rund um das Thema Nachhaltigkeit von Mobilität, Müllvermeidung, Recycling bis zu Energie und Ernährung. Nachhaltigkeitseinsteiger haben einen digitalen Assistenten an der Seite und werden regelmäßig an nachhaltige Alternativen erinnert. Aktuell ist der Chatbot in der KlimaKarl App eingebunden und soll in Zukunft in diversen Messengers wie Slack, Telegram und Teams verfügbar sein.

Im Team fürs (Betriebs-) Klima

Aktuell konzentriert sich das junge Unternehmen auf den KlimaKarl Wettbewerb. Hier treten Mitarbeiter acht Wochen gegeneinander im CO2 Sparen an und sammeln durch das Erfüllen von Aufgaben beispielsweise vegetarisch essen oder mit dem Rad zur Arbeit fahren Punkte. KlimaKarl schickt den Mitarbeitern täglich Nachrichten zum Klimaschutz und trägt erledigte Aufgaben ein. Unternehmen können selbst festlegen auf welche Teilaspekte sie Wert legen möchten und Aufgabenlisten entwickeln.

Chatbot mit social impact

Hinter dem KlimaKarl stehen Kirsten Hillebrand und Hendrik Hinrichs. Kirsten beschäftigte sich in 2017 erstmalig mit dem Thema Chatbots. Sie stellte damals fest, dass sie bis dahin fast nur in Konsumgüterbereichen wie Schuhwerbungen genutzt wurden. Als bei Kirsten die Masterarbeit anstand, konkretisierte sich die Idee: „Ich wollte einen Chatbot mit etwas Sinnvollem mit social impact verbinden“, erzählt Kirsten.

Sozialunternehmen haben es immer noch schwerer

Kirsten und Hendrik gründeten den KlimaKarl direkt nach dem Studium und hatten keine Gründungserfahrung. Zunächst stellten sie die Idee auf Veranstaltungen vor und bekamen viel Zuspruch. „Als es jedoch an die konkrete Umsetzung ging, hat uns oft der Realitätscheck gefehlt. Zum Beispiel wie viel Entwicklungszeit für die App benötigt wird und wie wir die Finanzierung dafür bekommen.“, erzählt uns Kirsten. Die Gründer fanden zwar ein großes Angebot an Unterstützungsleistungen, jedoch eher zu Wirkungsmessung und Freiwilligenengagement als zu konkreten Themen wie Business Plänen und Finanzierungsmodellen. Aktuell wird der KlimaKarl bis kommenden Februar vom BMWi EXIST-Förderprogramm unterstützt.

Mit KlimaKarl im Home Office

Durch die Pandemie machen viele Unternehmen gerade eine Art Turbodigitalisierung durch. Der KlimaKarl kann auch im HomeOffice sehr gut genutzt werden und bietet eine willkommene Abwechslung zwischen Videocalls und virtuellen Mittagessen. Kirsten und Hendrik haben auch für die Zukunft weitere spannende Ideen wie die Einbindung des Bots in herkömmliche Arbeitschatprogramme. Wir sind gespannt auf Karls kommende (Klima-) Abenteuer.

Almut Weigel

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