GOOD wear bietet neun Kategorien in Sachen nachhaltiger Kleidung

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Ein weiterer Akteur auf der Bühne der nachhaltigen Kleidung ist GOOD wear. Eine schlichte Seite, die viel bietet. Von Kleidung für Frauen, Männern und Kinder, bei GOOD wear als Junior bezeichnet, gibt es noch Accesoires und vor allem nachhaltige Kleidung von EarthPositive.

Basics und Bedruckung

Das Sortiment platzt nicht aus allen Nähten und GOOD wear ist ein reiner Online Shop, bietet aber eine Handvoll spannender Ansätze und Ideen. Grundsätzlich bedient GOOD wear erstmal den Grundbedarf an T-Shrits. Basic T-Shirts, Polos, Longsleeves sowie Pullover und Hoodies. Auch von den Variationen, ob nun Damen- oder Herrenschnitt, unisex oder boyfriend-Style, bietet GOOD wear eine Vielzahl an Auswahl. Die verschiedene Kleidung ist mit den bekannten Siegeln, mit denen gewissen soziale Standards und nachhaltiges Handeln gesichert werden, zertifiziert. Darunter das G.O.T.S, Fear Wear Foundation oder dem Fairtrade Siegel.

Aber GOOD Wear bietet nicht nur verschiedene Basics und Kleidung an. Es besteht auch die Möglichkeit T-Shirts, ein Polo oder sogar ein Hemd, zu bedrucken. Ob nun Vereins-Logo oder Firmen-Logo – GOOD wear bietet hochwertige Bedruckung und Bestickung nach individuellen Anforderungen. Bei der Bedruckung von T-Shirts und anderer Kleidung musstest Du eine ganze Zeit lang auf konventionelle Anbieter zurück greifen.

Neun Kategorien zur Orientierung

Nicht jedem Kunden, ist der gleiche Aspekt bei nachhaltiger Kleidung wichtig. Die einen wünschen sich besonders eine Zertifizierung durch das Fairtrade Logo, wiederum anderen ist es wichtig, dass ihre Kleidung vegan ist. Genau um dort eine Orientierung zu bieten, hat GOOD wear neun Kategorien entwickelt. Zum einen „ecological“: bei diesen Produkten wird so weit es geht der ökologische Fußabdruck reduziert. Dabei sollen vor allem wertvolle Ressourcen wie Wasser, Luft und auch der Boden geschützt und nicht mit umweltschädlichen Stoffen belastet werden. Wasser und Energie werden sparsam verwendet und nachhaltig erzeugt bzw. gewonnen. In der Kategorie „Fair Trade“ liegt der Fokus auf der Wertschöpfung entlang der Produktionskette. Ob nun in Eigeninitiative oder mit bekannten Zertifikaten ist dabei nicht entscheidend. Für eine weitere Kategorie identifiziert GOOD wear Produkte, bei denen ausschließlich nur natürliche Materialien aus biologischem Anbau verwendet werden und nennt diese organic.

Kleine Betriebe sollen mit den Kategorien ebenfalls unterstützt werden

Tierwohl und Produkte die bewusst auf alle tierischen Materialien verzichten werden sind in der Kategorie vegan zu finden. Eine spannende Einordnung, die wahrscheinlich nicht so oft genannt wird, wenn es um nachhaltige Kleidung geht ist „hand made“. Hier finden sich Produkte, wo jedes einzelne ein echtes Unikat ist. Traditionelle Handwerkskunst und althergebrachte Techniken sorgen dafür, dass die Produkte einzigartig sind. Die Verwendung von lokalen Materialien schont Ressourcen und viele kleine Betriebe können somit ihre Existenz, auch in strukturschwachen Regionen, sichern. In dieser Kategorie ist eine weitere enthalten: Local-Production. Auch hier liegt der Fokus auf lokaler Produktion mit lokalen Materialien. Eine wirklich spannende Kategorie ist „Cycle Economy“. Recycling und Upcycling sorgt für eine Reduzierung von Müll. Das Cradle-to-Cradle Prinzip gar für eine vollständige Vermeidung von Müll schon beim Design. Auch Produkte mit einem gesellschaftlichen (Mehr-)Wert finden eine eigene Kategorie: social impact. Dort wird gezielt die Integration von Benachteiligten Gruppen gefördert oder die Lebensbedingungen der Mitarbeiter nachhaltig verbessert. Die letzte Kategorie, wobei diese nicht weniger wertvoll ist, ist „certified“. Darunter finden sich alle Marken, die nach strikten Regeln ausgewählter Zertifikate handeln und so gewisse Standards, sei es eine ökologische Produktion oder faire Arbeitsbedingungen, halten.

Wie geht es bei GOOD wear weiter?

GOOD wear bietet allerhand, Kategorien, um auszuwählen, was einem bei nachhaltiger Kleidung wichtig ist, verschiedene Basic Kleidung und den Service, das eigene Logo auf ein T-Shirt drucken zu lassen. Es wird spannend zu beobachten, wie sich GOOD wear weiterentwickelt und ob es demnächst auch möglich sein wird Hoodies oder andere Kleidungsstücke bedrucken zu lassen. Nachhaltige Pullover für den Schulabschluss würden wohl genau die Jugendlichen ansprechen, die sich bei den #fridaysforfuture engagieren.

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