Gießen hat Potential für mehr Nachhaltigkeit

13.09.2018 – Egal ob Klimawandel, Digitalisierung oder Mobilität – die Liste der Herausforderungen, denen Städte heute gegenüber stehen, ist umfangreich. Das trifft natürlich auch auf die Stadt Gießen in Hessen zu. Die regionale Crowdfunding-Initiative place2help holte jetzt das Eventformat „Pitch&Network“ ins „prototyp“ nach Gießen.

Das Programm war umfangreich: Neben Präsentationen von Alexandra Partale, die mit ihrem Team die regionale Crowdfunding-Plattform place2help Rhein-Main aufbaut, zeigte Jan Buck, was hinter dem Veranstaltungsort „prototyp“, einem ein Modellprojekt der raumstation3539, steckt. Das langfristige Ziel: Einen Kultur- und Gewerbehof mit Ateliers, Werkstätten, Büros, Veranstaltungs- und Proberäumen in Gießen zu installieren.

Das Hauptprogramm waren allerdings 6 Präsentationen verschiedener Jungunternehmer der Region. Vom IT-Bildungsnetzwerk „CodeDoor“, vorstellt von Farid Bidardel, bis hin zur Dating-App „blury“ oder dem E-Roller „Scooterra“ war für jeden Geschmack etwas dabei.
Mit von der Partie war auch die Triodos Bank, deren Geschäftsführer Georg Schürmann in einem Vortrag zeigte, wie „Sustainable Finance“ funktioniert. Außerdem stellte die Nachhaltigkeitsbank ein Preisgeld von 500 Euro für den „Lieblings-Pitch des Abends“ bereit. Den lautesten Applaus konnten Wally Hund und Marco Rasch für ihr Kunst- und Kulturfestival „Giennale“ gewinnen und so den Preis nach Hause holen.

Peter Neidel, Wirtschaftsdezernent in Gießen, war sichtlich angetan von der Veranstaltung: „Soziale Probleme zu lösen, kostet Geld, aber es stellt eine genauso spannende Herausforderung dar, bei der innovative Projekte herauskommen. Und wenn es nicht in Gießen, der jüngsten Stadt Hessens funktioniert, wo sonst?“

Alexandra Partale ist mit der dritten Auflage ihres regelmäßigen Eventformats in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Gießen ebenfalls zufrieden. Wie die vorherigen Veranstaltungen in Frankfurt und Mainz war auch diese mit über 120 gemeldeten Gästen restlos ausverkauft. „Es ist schön zu sehen, auf wie viel Interesse wir stoßen. Auch in Gießen lässt sich viel bewegen – deshalb ist es gut möglich, dass wir nächstes Jahr wiederkommen“, so Partale.

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