Das Social Startup Coolar will den Kühlschrankmarkt revolutionieren

Coolar Team

Das Social Startup Coolar will den Kühlschrankmarkt revolutionieren: mit Solarwärme, die Kälte erzeugt und ganz ohne Strom! Was im ersten Moment nach einer verrückten Idee klingt, wird in der Werkstatt von Coolar gerade Wirklichkeit. Mit ihrem neu entwickelten System – einem durch Solarwärme betriebenen Kühlschrank – kann Coolar Menschen in Regionen ohne verlässliche Stromversorgung helfen, indem sie ihnen netzunabhängige und umweltfreundliche Kühlung ermöglichen.

Stromunabhängig, umweltfreundlich und robust – die „Coolar-Vorteile“

Der Kühlschrank lässt herkömmliche Kühlschränke alt aussehen: statt hohem Stromverbrauch, komplizierten Transportmöglichkeiten und problematischer Entsorgung punktet der Kühlschrank mit einer Technologie, die keinen Strom verbraucht, sehr robust ist und dank der bei Entsorgung des Kühlgeräts kein Sondermüll entsteht. Denn Coolar läuft basierend auf Wärmezufuhr, ist damit also unabhängig vom Stromnetz und trotzdem zuverlässig – und dazu noch nahezu CO2-neutral. Außerdem benötigt der Kühlschrank keine kurzlebigen Batterien, ist robuster gegen Erschütterung von außen und bleibt selbst nach der Nutzung smarter als bisherige Technologien – denn die Entsorgung erfolgt unproblematisch für die Umwelt. Besonders in Entwicklungsregionen ist dies ein großer Vorteil, da Recycling-Kreisläufe oft noch nicht etabliert sind.
Coolar

Die Entstehungsgeschichte

Initiiert wurde Coolar von Julia Römer bereits während ihres Studiums – seit ihrem Abschluss wächst das Team beständig und konnte verschiedene Erfolge wie die Aufnahme ins EIT Climate KIC Greenhouse Programm, das Social Impact Start Programm oder den Hardware.CoAccelerator erzielen. Im Rahmen des Letzten hat das Team bereits mit einem kleinen Adsorptionskühlungssystem einen ersten Prototypen gebaut und Ende 2014 auch die Fertigung eines ersten Demonstrators (ein Mini-Kühlschrank, der mit zugeführtem Warmwasser effektiv kühlt) abgeschlossen. Dieser beweist zweifelsfrei die technische Umsetzbarkeit der Coolar-Idee. Ende des Jahres soll die erste Kleinserie von 50 Stück gebaut und ausgeliefert werden.

Nicht nur innovativ und umweltverträglich, sondern auch sozial

Durch den Kühlschrank kann Menschen ohne Zugang zu stabiler Stromversorgung – beispielsweise in entlegenen Regionen in Afrika, Zentralasien oder den Südpazifischen Inseln – die Kühlung von Medikamenten ermöglicht werden. Doch nicht nur das: langfristig wollen die Macher von Coolar auch in industrialisierten Ländern CO2-intensive Kühlgeräte durch die Coolar-Technologie ersetzen und leisten damit auch einen Beitrag zum Klimaschutz. So sehen sich die Gründer in ihrer „Wunschwelt“ in den nächsten Jahren nicht nur „als erfolgreicher Partner von entlegenen Gesundheitszentren in Entwicklungsregionen, der durch ein stromunabhängiges, robustes und nachhaltiges Kühlsystem die beste Möglichkeit für stromunabhängige Medikamentenkühlung liefert“, sondern auch „als Anbieter einer alternativen, grünen Kühltechnologie, die erste Testhaushalte in industrialisierten Ländern mit klimaschonender Kühlung versorgt“.

(Autorin: Felicitas Nadwornicek)

5 Kommentare zu "Das Social Startup Coolar will den Kühlschrankmarkt revolutionieren"

  1. Vielleicht steht schon bald ein Coolar-Schrank in einem SkyHouse?
    (http://www.pivot-vision.eu/immobilien-und-projekte/skyhouse/)

  2. Wo kan man den coolar kaufen?

    • Das würde mich auch interessieren – trotz intensiver Recherche konnte ich bisher weder Launch Datum noch VK Preis in Erfahrung bringen…

  3. wo kann man einen coolar kaufen und was kostet er?

  4. Sehr geehrte Damen u Herren,
    wo kann man den Coolar-K-schrank kaufen?
    MFG
    Monika Meffert

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