Colourform verschafft ausgemusterten Gegenständen ein zweites Leben

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Das Bielefelder Marketing- und Planungsbüro colourform (www.colourform.de) bietet kleinen und großen Kunden maßgeschneiderte Einrichtungs- und Gestaltungskonzepte an. Als Unterzeichner der „Charta für nachhaltiges Design“ legt colourform wert auf möglichst nachhaltige Produkte. Deshalb verhilft das Unternehmen etwa ausgemusterten Skateboards oder Kühlschränken zu einem zweiten Leben.

Hochwertiges aus alten Materialien

Das Team von colourform zeigt, wie alte mit neuen Materialien zu hochwertigen Produkten kombiniert werden können. Ein Beispiel hierfür ist der Kühlschrank „Burger Boy“. Aufwendig wurde hier von den Dichtungen bis zum Kühlaggregat das gesamte Innenleben des Kühlschranks, Baujahr 1957, ausgeschlachtet, das Gehäuse angeschliffen, Beulen gespachtelt und der Korpus neu lackiert. So aufbereitet, dient das gute Stück nun als schmucke Außenhülle für einen neuen, energieeffizienten Kühlschrank.

Das Prinzip Upcycling ist nicht neu

Für René Kottmann, den Inhaber von colourform, scheint Upcycling aber mehr zu sein als ein trendiger Marketing-Gag. Denn mit seinen „2nd Life Decks“ genannten Skateboard-Garderoben hat er bereits vor rund zwei Jahren den Grundstein für die Upcyclingprodukte von colourform gelegt. So wurden die ausgemusterten Boards, die aufgrund ihrer individuellen „Lebenswege“ natürlich sehr unterschiedliche Gebrauchsspuren aufweisen, vorsichtig geschliffen, mit besonderen Garderobenhaken versehen und schließlich mit einem natürlichen Hartwachsöl versiegelt und abschließend poliert. Neben den Skateboards sollten hierbei auch die anderen Komponenten gewisse Nachhaltigkeitsansprüche erfüllen. So handelte es sich, mit Ausnahme der Schrauben und Lacke, um gebrauchte oder fehlproduzierte Teile. Eine weitere Besonderheit: In den ersten beiden Verkaufsmonaten wurde ein Drittel der Einnahmen an die Menschenrechtsorganisation Amnesty International gespendet.

Neue Produkte kommen hinzu

Neben dem Kühlschrank und Skateboards hat colourform mittlerweile auch zwei Tische und einen Hocker im Angebot. Außerdem konnte der Bielefelder „Bar Centrale“ zu einem schicken und natürlichem Interieur verholfen werden. Und auch die Liste der eingesetzten ökologischen Materialien, die z.B. auf Weichmacher und Konservierungsstoffe verzichten, wächst stetig. Man darf also gespannt sein, welches Designprojekt das Team von colourform als nächstes in Angriff nimmt.

(Autor: Christopher Neumann)

1 Kommentar zu "Colourform verschafft ausgemusterten Gegenständen ein zweites Leben"

  1. Und Nachhaltigkeit zahlt sich aus

    Es freud mich zu sehen, dass sich in diesem Bereich richtig etwas entwickelt.
    Aufträge zu individuellen Möbeldesigns erhalten wir bereits. Die Zahl der richtigen Bewerber hat uzgenommen. Kunden zahlen pünklich. Mitarbeiter sind voll beider Sache und sehr gern da. Es kommt eine Kontinuität in das Geschäftsleben. Man selbst ist entspannter. Das alles war in der Vergangenheit ein wirklich schwieriger Weg. Mein Steuerberater hat mir noch vor einem Jahr empfohlen die “Upcycling Sparte” aufzugeben aber das hätte ich nie gemacht. Ich bin der festen Überzeugung wer “Nachhaltigkeit” auslebt früher oder später davon ernten wird. Und das tuen wir nach vier Jahren ganz langsam aber kontinuirlich. Danke an alle Unterstützer.

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