Aus Fairnopoly wurde Fairmondo – Neuer Name und neues Projekt

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Mit den „RundeSacheAbos“ startet der Onlinehändler „Fairmondo“ ein neues Projekt. Ehemals bekannt unter „Fairnopoly“ macht das Unternehmen einen weiteren wichtigen Schritt für das eigene Verständnis einer faireren Welt.

Bei dem Projekt der „RundeSacheAbos“ geht es darum Produkte kennenzulernen, einen nachhaltigen Versand aufzubauen und faire Unternehmen zu unterstützen. Die Produkte kommen ausschließlich aus fairer Produktion. Dazu zählen zum Beispiel Produkte wie Schokolade, T-Shirts, Kaffee oder Feinschmeckerkisten. Die Lieferungen sollen zunächst monatlich erfolgen und jederzeit kündbar sein. Außerdem soll eine Pause zu jedem Zeitpunkt möglich sein und es wird keine Mindestlaufzeiten geben. Kommen in der Nachbarschaft ausreichend Abonnenten zusammen, so erfolgt die Auslieferung per Fahrrad/Lastenrad.

Um Transparenz gewährleisten zu können, wird bei jeder Lieferung aufgeschlüsselt, wohin der Beitrag fürs Abo fließt und wofür Fairmondo ihn verwendet. Ziel ist es, hochwertig, nachhaltig und fair gehandelte Produkte bekannter zu machen und zu verbreiten. Außerdem soll eine nachhaltige, dezentrale Logistik aufgebaut werden, die den lokalen Handel miteinbezieht. Es soll aufgezeigt werden, dass es faire Alternativen zum bekannten Markt gibt.

Kommen wir abschließend noch einmal zur Umbenennung von Fairnopoly in Fairmondo. Das Unternehmen erhielt einen Brief von einer internationalen Rechtsanwaltskanzlei, die das Spieleunternehmer Hasbro vertritt. Es wurde Fairnopoly vorgeworfen, der Name wäre dem Spiel “Monopoly” zu nahe. Es folgte ein Gespräch mit Hasbro, welches keineswegs ein Streitgespräch war. Fairmondo weist ausdrücklich darauf hin, dass Hasbro in diesem Gespräch sehr fair gewesen ist. Man entschied sich später für die Namensänderung und gegen einen aufwendigen möglichen internationalen Rechtsstreit, um weiteren damit verbunden Risiken aus dem Weg zu gehen. Ein neuer Name war schnell gefunden: Fairmondo. “Mondo” bedeutet “Welt” auf Italienisch und Esperanto. Eine faire Welt ist schließlich auch das Ziel des Unternehmens.

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