Arbeitsunfälle im Büro: Arbeitgeber zur Risikominderung verpflichtet

Arbeitsunfälle werden schnell mit offensichtlich risikoreichen Berufen in Verbindung gebracht: Auf dem Bau oder in anderen handwerklichen Berufen kommt es natürlich besonders leicht zu sehr schweren Unfällen. Doch auch wer im Büro arbeitet ist keinesfalls vollkommen sicher. Dass die Zahl der Arbeitsunfälle mit derzeit etwa 26 meldepflichtigen Vorfällen je 1.000 Beschäftigte jährlich tendenziell abnimmt, hat vor allem auch mit den Bemühungen der Arbeitgeber um eine Verbesserung der Arbeitssicherheit zu tun. Wer ein neues Unternehmen gründet ist sich über die Risiken hingegen oft nicht im Klaren – und setzt sich und seine Mitarbeiter möglicherweise einer erhöhten Gefahr aus.

Laserdrucker werden zum Gesundheitsrisiko

Dabei sollte ein nach den Gesichtspunkten des Arbeitsschutzes gestalteter Arbeitsplatz nicht nur im Interesse des Existenzgründers liegen, auch der Gesetzgeber macht seine Vorgaben. Seit einigen Jahren sind Arbeitgeber laut dem Arbeitsschutzgesetz zu einer Gefährdungsbeurteilung für jeden Arbeitsplatz verpflichtet. Dabei müssen alle Potenziale ermittelt werden, die für den Beschäftigten ein Risiko darstellen können.

In einem Büro sind dies natürlich Stolperfallen wie herumliegende Kabel, die in einem entsprechenden Kabelkanal verschwinden sollten. Problematisch können allerdings auch Laserdrucker sein: Sie emittieren giftigen Feinstaub, der bei hoher Druckleistung in kleinen Büros gefährlich werden kann. Abhilfe schaffen mittlerweile spezielle Filter, die die Büroluft sauber halten sollen. Eine andere Lösung besteht darin, den Drucker in gesonderten Boxen von der Raumluft abzutrennen.

Büromöbel: Ergonomisch und sicher

Ebenso nicht zu unterschätzen ist die Gefahr falscher Büromöbel: Der Gesetzgeber stellt an die Büroausstattung nicht nur ergonomische, sondern auch Sicherheitsanforderungen. So muss ein Bürostuhl beispielsweise mindestens fünf Beine haben, um sicher nicht kippen zu können – sonst werden die Anforderungen der Arbeitsstättenverordnung nicht erfüllt.

Darüber hinausgehend sind es vor allem einfache Maßnahmen, die das Büro sicherer werden lassen: Einige Schränke und Tische haben scharfe Ecken und Kanten, die insbesondere in engen Büros gefährlich werden können. Schubladen sollten unmittelbar nach Gebrauch geschlossen werden und Grünpflanzen – so angenehm sie auch sind – haben in der Nähe von elektrischen Geräten nichts zu suchen. Die Gefahr, dass beim Gießen etwas daneben geht und ein Kurzschluss verursacht wird, ist einfach zu groß.

Hängeschränke sind praktisch, sollten aber keinesfalls in Kopfhöhe platziert werden. Und werden beispielsweise Ordner ein- oder ausgelagert, sollte in jedem Fall eine kleinere Trittleiter zur Verfügung stehen. Ansonsten ist die Gefahr zu groß, dass der Bürostuhl für dieselben Zwecke missbraucht wird. Auch andere Gefahren im Büro lassen sich durch entsprechend umsichtiges Verhalten minimieren: Während des Laufens sollten keine Unterlagen gelesen werden, Frauen sollten bei der Wahl der Schuhwerks auf hohe Absätze wenn möglich verzichten.

Auf Arbeitsunfälle vorbereitet sein

Doch bei aller Vorsicht können selbst dann Unfälle nicht ausgeschlossen werden: Elektrische Geräte können in Brand geraten, bei einem ungünstigen Sturz können sich Mitarbeiter Schnittwunden zuziehen. Dann kommt es auf das richtige Equipment an: Das Unternehmen gaerner verfügt im Bereich Arbeitssicherheit über ein umfassendes Angebot. Neben den erwähnten ergonomischen Möbeln bietet das Unternehmen alles vom Feuerlöscher über das Absperrband bis hin zum unverzichtbaren Verbandskasten, was das Arbeiten sicherer macht und bei Unfällen Abhilfe schafft.

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