Vehement – vegane Kampfsportbekleidung zum Schutz für die Umwelt

24.02.2017 – Über die vegane und ökologisch verträgliche Kampfsportausrüstung von Vehement berichteten wir bereits Anfang 2015. Nach nun gut zwei Jahren wollen wir das Start-up erneut unter die Lupe nehmen und schauen, was in dieser Zeit passiert ist.

Vehement ist bereits in den USA vertreten

Das Label aus Berlin war und ist weltweit der erste Anbieter von veganen (zertifizierten) Kampfsportartikeln. Dass es in dem Bereich des Kampfsportes nicht nur um harte Mädels und harte Kerle, sondern auch um die Umwelt und Mitlebewesen geht, ist daran zu sehen, dass Vehement am Markt angenommen wurde. Die erste Charge des Boxhandschuhs »Wolfheart X1« wurde über ein Wochenende vollständig ausverkauft. Von Berlin aus hat Vehement die Szene im Sturm erobert und mittlerweile neben dem Lager in Berlin auch ein Lager in Los Angelas von dem aus die US-Kunden beliefert werden. Die Verbindung von gesunden Lebensstil und Disziplin steht scheinbar doch in enger Verbindung zu einem nachhaltigen Lebensstil. Die Community ist mittlerweile auf über 10.000 Mitglieder angewachsen.

Erfolge bestärkt Vehement in ihrem Handeln

Der Slogan “Destroy our enemies, not your planet” ist weiterhin der Leitspruch von Vehement. Für die innovativen Boxhandschuhe hat Vehement zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Neben dem Social Impact Lap Stipendium 2013 erhielt Vehement unter anderem den Progress Award 2014 für den tierfreundlichsten Boxhandschuh von der Tierschutzorganisation PETA. Zudem ist Vehement in der Liste #nachhaltige100 der Triodos Bank unter den Top 100. Trotz der Erfolge – oder gerade wegen der Erfolge ist sich Vehement treu geblieben. Das Motto ist konsequent, fair und nachhaltig zu sein und zu bleiben.

Vehement möchte der Kampfsportausrüstung treu bleiben

Die Produktpalette soll sich weiterhin auf die Grundausrüstung für Kampfsportler begrenzen. Da die Kommunikation mit der ersten Produktionsfirma schwierig war, wurde die Produktionsfirma gewechselt. Produziert wird in Pakistan. Der Produktionsstandort in Pakistan ist zwar zertifiziert, doch eine komplette Fairtrade Produktion ist nicht möglich. „Wir gehören jetzt schon zum oberen Preissegment und können keinen Boxhandschuh für 300€ verkaufen.“ sagt Gründer Jan Lenarz. Die Kleidung des Kampfsportausrüsters ist nach dem hohen GOTS Standard zertifiziert und gehört der Fear Wear Foundation an. Sollten Handschuhe mal kaputt gehen bietet Vehement an diese zu reparieren.

Vehement setzt sich auch anderweitig ein

Doch Vehement möchte nicht nur nachhaltig und vegan produzieren, Ziel ist auch die Repopularisierung von Wölfen zu unterstützen. Vehement ist offizieller Partner von der Wolf Conservation Society. Von jedem Artikel der gekauft wird geht 1€ an diese Organisation. Neben des Beitrages für Wölfe und der veganen Produkte ist Vehement auch Unterstützer der Sea Shepherd Conservation Society – eine Organisation die sich für den Schutz des maritimen Lebensraums einsetzt.
Für Jan Lenarz ist Verzicht immer noch der beste Schutz für die Umwelt. Konsum selbst könnte nie dem Umweltschutz dienen, dennoch betont er, dass nachhaltiger Konsum die bessere Alternative ist – denn Menschen benötigen nun Produkte und Verzicht ist nicht immer eine Option. Er selbst boxt noch mit seinen ersten Handschuhen aus der ersten Produktion – dies unterstreicht die Langlebigkeit der Produkte.

(Autor: Michael Scheld)

Ähnliche Beiträge

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Unsere Partner

Energienpoint clean energy project Forum Nachhaltig Wirtschaften FairMail Lektorat Lambert JOBVERDE.de Enactus-Goehte-Universität karrierefaktor
Unsere Seite auf Google+