umiwi bietet fair gehandelten Schmuck und unterstützt Hilfsprojekte

umiwi12.11.2012 – „Not a fairy tale“ (zu Deutsch: „kein Märchen“) – So lautet der Slogan des jungen Schmucklabels umiwi (www.umiwi.de) aus Berlin. Umiwi bietet fair gehandelten Schmuck, der im Rahmen von Hilfsprojekten in Thailand und Mexiko entsteht.

 
 
 
 
 

Fairer Handel hat eine 50-jährige Geschichte

Fair Trade (fairer Handel) ist eine Art des Handels, bei welcher den Produzenten aus Entwicklungsländern ein von Fair-Trade-Organisationen festgelegter Mindestpreis zugutekommt, sodass diese eine faire Entlohnung für ihre Arbeit erhalten. Die Anfänge des fairen Handels gehen bis in die 1940er Jahre zurück. Damals entstanden die ersten kirchlich initiierten Organisationen in den USA, welche diese Art von Handel unterstützten, um die Ausbeutung von Bauern bzw. Produzenten aus Entwicklungsländern durch große Konzerne zu verhindern.

umiwi verkauft Schmuck im Rahmen von Hilfsprojekten

Bei umiwi handelt es sich um ein Social Startup, das über Partnergeschäfte, aber auch im eigenen Online Shop Schmuck aus Naturmaterialien verkauft. Dabei hat sich umiwi vorgenommen, verschiedene Hilfsprojekte in Thailand und Mexiko dazu zu ermuntern, eine unternehmerische Tätigkeit aufzunehmen und sie zu Handelspartnern zu machen. Umiwi möchte so erreichen, dass die Hilfsprojekte von Spenden unabhängig werden, denn durch den Verkauf von Schmuck werden Einnahmen erzielt, welche eine nachhaltige Entwicklung in diesen Regionen möglich machen. Unter anderem erhalten die Mitarbeiter der Werkstätten in Thailand bzw. Mexiko eine Ausbildung, welche künftig staatlich anerkannt werden soll.

Abgesehen von einer „fairen“ Entlohnung der Handwerker gibt umiwi an, zwei Drittel der Gewinne in Projekte zu reinvestieren, bei welchen der Schritt in die Selbstständigkeit unterstützt, aber auch die Inanspruchnahme von Bildungsmaßnahmen ermöglicht wird. Dabei fließen 50% nach Thailand/Mexiko zurück und 50% gehen an deutsche Hilfsprojekte.

umiwiDas Produktportfolio von umiwi besteht derzeit aus Mangoholzarmreifen und sogenannte Bomelos, welche in sorgfältiger Handarbeit entstehen. Die Armreifen werden zunächst aus einem Mangoholzstück gedrechselt und anschließend mit Lebensmittelfarbe versehen. Heraus kommen sehr bunte Mangoholzarmreifen.

Die Bomelos hingegen bestehen aus mexikanischer Schafswolle und aus 925er Silber, das recycelt wurde. Im Rahmen des Herstellungsprozesses verarbeiten mexikanische „Ureinwohnerfrauen“ zunächst die Wolle und färben diese. Danach können Ohrringe, Anhänger oder Ketten aus der bearbeiteten Wolle gemacht werden.

Auf der Webseite von umiwi lassen sich verschiedene Kriterien der Nachhaltigkeit finden. Unter anderem garantiert umiwi eine faire Bezahlung aller Mitarbeiter, die demokratische Abstimmung über die Verwendung der Gewinne und ein sicheres Arbeitsumfeld.

Da der faire Handel aufgrund von steigenden gesellschaftlichen Problemen eine immer größere Rolle spielen wird, gehen wir davon aus, dass auch die Nachfrage nach fair gehandelten Produkten einen Anstieg verzeichnen wird. Unternehmen wie umiwi haben also eine gute Chance, in diesem stetig wachsenden Markt Fuß zu fassen.

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