Bei der Trade School wird Wissen nicht mit Geld bezahlt

trade school29.05.2013 – Wissen ist ein wertvolles Gut und steht sprichwörtlich für Macht. Wenn wir uns weiterbilden wollen, so ist es nicht unüblich, dass wir dafür zahlen müssen. Die Trade School möchte hier einen anderen Weg gehen, indem Wissen gegen Güter oder Dienstleistungen getauscht werden kann.

Die Trade School nahm ihren Anfang als eine Gruppe von fünf jungen Menschen das Potenzial des Konzepts „Tauschgüter als Gegenleistung für Wissen“ erkannten. So entstand in New York die Plattform der Trade School im Jahr 2010, nachdem das erste Pilotprojekt vom 25. Februar bis zum 1. März 2010 sehr erfolgreich verlaufen war. Bereits nach 35 Tagen nahmen mehr als 800 Menschen an 76 Lehrveranstaltungen teil.

Seit dem bietet die Trade School in vielen Städten weltweit verschiedene Kurse. Es steht jedem Bürger frei, eine Lehrveranstaltung über die Webseite selbst zu organisieren. Vor nicht allzu langer Zeit eröffnete das Portal auch in Deutschland, so z.B. für die Städte Berlin oder Nürnberg.

Und so funktioniert das Konzept laut Webseite:

„1) Du selbst kannst einen Kurs vorschlagen, den du gerne halten möchtest. Dabei gibst du auch die Tauschutensilien vor, die deine Schüler zum Kurs beisteuern müssen. Willst du in deinem Kurs einen „guten Kuchen“ backen, sollen deine Schüler die nötigen “sieben Sachen” (Eier und Schmalz, Butter und Schmalz, Milch und Mehl…) mitbringen. Hast du selbst keine Küche und auch nicht die notwendigen Geräte (ein Mixer, eine Schüssel) kann auch dies Teil der geforderten Tausch-Dinge sein.

2) Wenn du dich für einen Kurs interessierst kannst du dich anmelden, vorausgesetzt du bringst die nötigen Tauschutensilien mit.“

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