Tisch und Teller ist mehr als ein Sozialkaufhaus

Tisch und Teller

© www.tisch-teller.de

Im Sozialkaufhaus Tisch und Teller kann jeder Gebrauchtmöbel, Haushaltsgeräte, Hausratsgegenstände oder andere Sachen günstig kaufen oder bei Bedarf auch spenden. Doch das Sozialkaufhaus verkauft nicht nur Gegenstände, sondern engagiert sich ebenfalls für andere. In ihrer neuesten Aktion wurden Fahrräder für Flüchtlinge gesammelt.

Hilfe für jedermann

Wer etwas bei Tisch und Teller kaufen möchte, kann sich auf gute Qualität und günstige Preise freuen, denn vor dem Verkauf werden alle Gegenstände geprüft und aufgearbeitet. Besonders ausgerichtet ist das Sozialkaufhaus für bedürftige Menschen, um auch ihnen einen gewissen Lebensstandard zu ermöglichen. Außerdem bezeichnet es sich selbst als Qualifizierungs- und Beschäftigungsunternehmen. Hintergrund ist, dass Langzeitarbeitslosen ein Job geboten wird, um sie somit nach und nach auf den aktuellen Arbeitsmarkt vorzubereiten. Dadurch können sie unter anderem neues Selbstbewusstsein gewinnen. Des Weiteren erhalten sie bei Tisch und Teller eine sozialpädagogische Beratung. Bei Tisch und Teller wird nicht gewinnorientiert gearbeitet. Mit dem eingenommenen Geld werden lediglich die Kosten gedeckt, um beispielsweise Möbel so günstig wie möglich zu halten, damit sie sich auch ein sozial bedürftiger Kunde leisten kann.

Mehr als nur ein Kaufhaus

Neben dem Diakonieladen hat Tisch und Teller aber auch ab und an andere Aktionen laufen. Beispielsweise haben wurde schon Deutschunterricht angeboten oder die evangelische Kirche in Hessen und Nassau hat 1 Millionen Euro für Flüchtlinge zur Verfügung gestellt. In der aktuellsten Aktion wurden Fahrräder für Flüchtlinge gesammelt. Jeder der wollte, konnte seine alten Fahrräder spenden, Tisch und Teller war für die Abholung zuständig. So wurden insgesamt 200 Fahrräder gespendet, von denen fast alle komplett funktionsfähig waren. Für einen symbolischen Preis von 15 Euro konnten diejenigen, die sich als tatsächliche Flüchtlinge ausweisen konnten, ein Fahrrad erhalten. Wenn der Transport oder die Reparaturkosten die Preise überstiegen, sprang sowohl die Kirche, als auch die Diakonie und private Spender, sowie die Kirchengemeinde dafür ein.

„Das Sozialkaufhaus ist der richtige Ort, um Armut zu bekämpfen und Teilhabe am Leben zu fördern“ sagt Solveig Burczik, Leiterin des Sozialkaufhauses. Die Mitarbeiter von Tisch und Teller freuen sich über jede Sachspende und heißen ehrenamtlich engagierte Menschen immer herzlich willkommen.

(Autorin: Jenny Lorbeer)

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