Tipps, wie man einen studentischen Mitarbeiter langfristig an sein Startup bindet

08.12.2017 – Die Suche nach passenden Mitarbeitern für ein junges Unternehmen ist nicht immer leicht. Studentische Hilfskräfte sind eine beliebte Lösung, denn sie haben gegenüber Festangestellten einige Vorteile. Der letzte Artikel erklärte wie Studenten als Superhelden bereichern können – dieser erläutert nun, warum Studenten und Startups so gut zusammenpassen und wie ein Startup gute studentische Mitarbeiter dauerhaft halten kann.

Warum Studenten anstellen?

Eine Arbeitskraft einzustellen, die hauptberuflich einer zeitaufwendigen Ausbildung nachgeht, statt sich voll auf den Job konzentrieren zu können: Das klingt zunächst nach einer fragwürdigen Idee. Tatsächlich kann sich dieser Schritt vor allem für Startups jedoch schnell lohnen.

Studenten sind zwar nicht rund um die Uhr verfügbar und können auch keine 40-Stunden-Woche stemmen. Andererseits gibt es aber beispielsweise während der Semesterferien Phasen, in denen eine studentische Kraft mehrere Wochen am Stück verfügbar ist. Im Zweifelsfall kann ein Student also mitunter von einem Tag auf den anderen einspringen und ist dabei noch kostengünstig.

Das Studium selbst bringt einen weiteren entscheidenden Vorteil für den Nebenjob: Es fördert die Fähigkeit, schnell umzudenken und gut organisiert zu sein. Das bedeutet, dass studentische Mitarbeiter oft strukturiert arbeiten, gleichzeitig aber kreativ denken können. Und was macht ein Startup aus, wenn nicht der Input von neuen Ideen?

Ein Blick in die Zukunft kann ebenfalls relevant sein. Ein Student, der heute seinen Nebenjob gut und gerne macht, wird vielleicht morgen große Verantwortung übernehmen und so zum Erfolg des Unternehmens wesentlich beitragen. Think big!

 

Happy End: Was zu tun ist, wenn es gut läuft

Hofft das Unternehmen, den Werksstudenten auch nach seinem Abschluss im Team behalten zu können, können die folgenden Punkte hilfreich sein.

  • Wenn die Zusammenarbeit passt, sollte man die Optionen früh genug klären. Ein Lob für gute Arbeit motiviert, aber die Aussicht auf eine dauerhafte Beschäftigung ist ein umso größerer Ansporn. Die wenigsten Studenten wissen genau, wie es nach dem Abschluss weitergehen soll – die Aussicht auf einen festen Job im vertrauten, angenehmen Umfeld ist nicht zu unterschätzen.
  • Ein Student sollte seinen Job im Startup als sinnvoll erkennen. Es lohnt sich deshalb, ihm Aufgaben zuzuteilen, bei denen er ein deutliches Ergebnis sehen wird und mit denen er sein Können beweisen kann. Unterlagen abheften, Kaffee kochen: Diese Beschäftigungen gibt es bei anderen Unternehmen auch…
  • Heimlichtuerei weckt Misstrauen, gerade bei jungen Unternehmen. Wenn der Student einen Einblick hat, was im Startup so passiert und welche Entwicklungen bevorstehen, schafft das Vertrauen. Das ist übrigens die Basis für jede Beziehung mit Zukunft.
  • Wer sich als Teil eines Teams fühlt, wird sich mehr anstrengen, das Gegenteil gilt bei schlechter Integration. Die studentische Hilfskraft sollte wie ein vollwertiges Mitglied behandelt Denn je stärker der Zusammenhalt, desto schwieriger wird die Entscheidung, die Zelte abzubrechen.

Die Spreu vom Weizen trennen: Wie man geeignete Studenten findet

Ein Geisteswissenschaftler passt vermutlich nicht in ein IT-Startup und ein BWL-Student wird im Kreativ-Unternehmen keine große Hilfe sein. Damit aber möglichst viele der potenziellen Matches zwischen Student und Startup Realität werden können, gibt es professionelle Vermittleragenturen. Monatelange Bewerbungsverfahren waren gestern: Mit ein bisschen Glück und Hilfe vom Profi liegen zwischen Suchen und Finden nur ein paar Tage.

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