Socken verkaufen und so die Spendenkasse zum Klingeln bringen

neue mascheWenn es um das Thema Spendensammeln geht, denken viele Menschen an die gängigen Klassiker wie den Kuchenverkauf, Tombolas oder Spendenläufe. An eines werden viele aber sicher nicht denken: An den Verkauf von Socken! Dass man auch mit solchen Artikeln des täglichen Gebrauchs gutes Fundraising betreiben kann, zeigt das Freiburger Start-Up Neue Masche (www.neuemasche.com).

Der Gründer Benedikt Link wurde inspiriert durch seine Erfahrungen in Schweden, wo mittels dieser besonderen Art des Spenden Sammelns jährlich zwischen 15-20 Millionen an Spendengeldern zusammen kommen. Das Prinzip des Sammelns bei „Neue Masche“ ist ganz einfach: Neue Masche bietet schadstofffreie und ohne den Einsatz von Kinderarbeit produzierte Qualitätssocken an, welche von einer Freiburger Werkstatt für Menschen mit Behinderung verpackt werden.

Interessenten melden sich bei dem jungen Start-Up und bekommen Musterboxen und Kataloge und gehen mit diesen in ihrem Bekannten- und Verwandtenkreis auf Sammeltour. Wenn sich Spendenwillige gefunden haben, werden deren Sockenbestellungen aufgenommen und an „Neue Masche“ weitergeleitet. Eine Woche bekommen die Spendeneintreiber die Socken, welche sie dann an die Spender übergeben.

Und diese neuartige Art des Spendensammelns funktioniert sehr gut. So wurden seit September vergangenen Jahres in 50 Schulklassen, Vereinen und Jugendgruppen knapp 30.000 Euro eingenommen und damit diverse Abibälle, Studienfahrten oder Vereinsausflüge mitfinanziert.

Für dieses Jahr haben sich Benedikt Link und seine Mitarbeiter das Knacken der 100.000 Euro-Grenze vorgenommen. Dass dieses Ziel erreichbar ist, zeigt sich in den durchweg positiven Reaktionen der bisherigen Teilnehmer. Einige von ihnen sind sich jetzt schon sicher, bei der nächsten Spendensammelaktion wieder auf die qualitativ hochwertigen Socken von „Neue Masche“ zurück zu kommen, denn der Aufwand ist geringer als die Organisation herkömmlicher Spendensammelaktionen. Und da diese Art des Sammelns bei manchen Teilnehmern mehr Geld in die Spendenkassen spülte als herkömmliche Methoden, darf man davon ausgehen, dass diese Teilnehmer zukünftig anstatt an Kuchen an Socken denken werden, wenn es um das Thema Spendengenerierung geht.

(Autor: Sascha Waterkotte)

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