Nate – Mit der Handyentsperrung spenden

natehelps.com

Quelle: natehelps.com

09.10.2015 – Spenden muss man sich leisten können. Was wäre aber, wenn Spenden ohne eigenes Geld möglich wäre? Die App von natehelps.com (Nate) schafft genau diese Möglichkeit. Dazu muss nur das eigene Handy entsperrt werden.

Wer sich die App von natehelps.com herunterlädt, sucht sich Projekte oder Organisationen aus, die er unterstützen möchte. Es können auch eigene Projekte angelegt werden. Danach wird ausgewählt, wie häufig die Werbung auf dem Sperrbildschirm angezeigt werden soll. Welche Art der Werbung auf dem Sperrbildschirm erscheint, entscheidet ebenfalls der Nutzer. Wer sein Smartphone über 40 Mal am Tag entsperrt, spendet so über 12€ pro Monat. Nach dem Entsperren, kann man die Werbung einfach wegwischen und sein Handy ganz normal benutzen.

80% der Werbeeinnahmen spendet Nate an die von den Nutzern ausgewählten Projekte, sofern die Unternehmen die Werbung direkt bei Nate gebucht haben. Erfolgt die Buchung über Agencies und Vermarkter müssen diese nach den üblichen Marktkonditionen bezahlt werden. Nate hat sich aber zum Ziel gesetzt, für jeden Euro, der in der Werbeindustrie verbleibt, mindestens einen Euro zu spenden. So werden mindestens 50% der Einnahmen gespendet.

Die Werbetreibenden haben den Vorteil, dass sie großflächig und sichtbar Werbung schalten können, ohne den Nutzer zu stören. Sie zahlen dafür den Marktpreis. Die Nutzer der App können für ausgesuchte Projekte spenden, ohne ihr eigenes Geld dafür aufbringen zu müssen. Die Hilfs- und Sozialorganisationen erhalten Zugang zu einer immens hohen Anzahl von möglichen Spendern und.

Ausgedacht haben sich dieses Konzept Till Behnke, Anna Fridheim, Felix Günther und Hubert Eiter. Gegründet wurde die Nate GmbH i. Gr. am 17.01.2015 in München. Nate will sich für die Förderung von gemeinnützigen Engagements einsetzen, Verbindungen zwischen der Öffentlichkeit und staatlich anerkannten, gemeinnützigen oder mildtätigen Organisationen herstellen und Impulse zur wirtschaftlichen Unterstützung von diesen setzen. Es soll keine Förderung von Kirchen, Weltanschauungsgemeinschaften und politischen Parteien stattfinden.

(Autorin: Natália Kassner)

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