Nachbericht zum Social Entrepreneurship Camp „Making more health“

Social Entrepreneurship Camp „Making more health“17.02.2017 – Vom 12. bis 14. Januar 2017 hat die Hilfswerft das Social Entrepreneurship Camp „Making more Health“ an der Goethe Universität in Frankfurt für „Making more Health“ – einer Social Entrepreneurship Initiative von Boehringer Ingelheim, durchgeführt.

So war das #MMHCamp

Dabei haben rund 25 Studierende aus verschiedenen Fachbereichen teilgenommen, um zu erfahren, wie man soziale Herausforderungen, besonders im Gesundheitswesen, unternehmerisch angeht und innovativ löst. Außerdem mit dabei: Zahlreiche Speaker aus der Praxis, die den Studierenden aus ihrer eigenen Erfahrung vermittelt haben, worauf es ankommt, wenn man ein Sozialunternehmen gründen und aufbauen möchte.

Den Auftakt lieferte Martin Reh von der RSO Shift GmbH, die das Infektionsrisiko in Afrika verringern wollen. Armin Furtwängler und Manuela Pastore von Boehringer Ingelheim erzählten den Studierenden von Innovationen aus dem Health Bereich. Zum Schluss ging es in die Teamfindung mit Michael Wunsch und Birgit Heilig von der Cool Ideas Society.

Am Freitag hat Dr. Katharina Funke-Braun vom Goethe Unibator den Teilnehmern das (Social) Business Model Canvas sehr interaktiv beigebracht. Denn dies war die Basis für die Ideengenerierung in den Arbeitsgruppen und Grundlage für die Pitches am Samstag. Mit dem Zitat „The world will not be destroyed by those who do evil, but by those who watch them without doing anything“ (Albert Einstein) eröffnete Prof. Dr. Andreas Heinecke seinen Impuls, um den Studierenden die Herausforderungen von Social Entrepreneurship näher zu bringen. Anschließend haben Sabine Emmerich von Making more Health und Ricarda Kraus von Boehringer Ingelheim das Thema Marketing in Bezug auf Social Entrepreneurship vertieft.

Der letzte Tag an der Goethe Universität Frankfurt startete mit Dieter Kern, dem kaufmännischen Geschäftsführer von aescuvest. Er behandelte das Thema Crowdfunding und deren Möglichkeiten für Social Start-ups. Welche Finanzierungsmöglichkeiten es zudem noch gibt, erläuterte Nils Hafa vom Social Impact Lab Frankfurt. Er brachte gleich drei Social-Strat-ups mit, die ihre Idee vor den Studenten pitchten.

Die Camp-Teilnehmer/innen haben zum Schluss ihre Ideen, die sie während des Camps entwickelt haben, in Form von Elevator-Pitches vorgestellt. Die Ideen reichten von sexueller Aufklärungsarbeit in Vietnam über eine App-Erweiterung gegen Übermedikation und einer App die das positive Denken der Menschen stärken soll, bis hin zum gemeinsamen Kochen für den sozialen und gesundheitlichen Mehrwert, einem Ausstellungsraum zur Aufklärung von psychischen Krankheiten und einem Seminarprogramm zur Vorbeugung von Burnout. Diese Ideen wurden von einer hochwertigen Jury anhand der Pitches bewertet. Zu der Jury gehörten Rainer Höll von Ashoka, Milena Bertram von Finance in Motion und Phillip Baum von Boehringer Ingelheim.

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