Lokalpioniere – Einkaufsstraßen werden wieder lebendig!

www.lokalpioniere.de

Quelle: www.lokalpioniere.de

11.05.2015 – Wir berichteten bereits Anfang 2014 über das Unternehmen „Mein Rheda-Wiedenbrück“. Heute stehen die Zeichen auf Expansion und damit wird die App auch für Nicht-Rheda-Wiedenbrücker interessant.

Mittlerweile in Lokalpioniere umbenannt, kann sich jetzt jeder per App über Produkte von Einzelhändlern in der nahen Umgebung informieren. Es wird sich einfach online umgeschaut und dann ein Ausflug ins Dörfchen oder die Stadt geplant. Verlassenen Einkaufsstraßen und leeren Geschäften wird vorgebeugt und trotzdem die moderne Technik genutzt. Sowohl die heimische Wirtschaft profitiert, als auch der Kunde. Verlassene Ortschaften könnten so langfristig wieder der Vergangenheit angehören. Und seien wir ehrlich: Einkaufen mit Anfassen und Hören macht einfach mehr Spaß, als stumpfes auf den Bildschirm schauen.

Die Händler bewerben ihre lokalen Produkte einfach innerhalb der App und zahlen dafür deutlich weniger, als sie für normale Werbung investieren müssten. Neu ist auch, dass die App auf spezielle Rabatte hinweisen kann. Es gibt eine Such- und Navigationsfunktion, sowie Servicehinweise zu zum Beispiel geeigneten Handwerkern. Die bisher 300 registrierten Händler sollen bis zum Ende des Jahres auf etwa 500 wachsen.

Seit 2012 bis März 2015 wurden sieben Lokalpioniersysteme in Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Hessen aufgestellt. Mittlerweile gibt es etwa 20 Lokalpioniere, die sich idealerweise mindestens zu zweit um ihre Stadt und Region kümmern. Wer ebenfalls Interesse daran hat, ein Lokalpionier zu werden, der meldet sich einfach hier und tritt so mit dem App-Unternehmen in Kontakt.

Die Städte und Stadtteile Rheda-Wiedenbrück, Gütersloh, Münster und Hamburg-Altona haben bereits bewiesen, wie erfolgreich die Nutzung der App von „lokalpioniere.de“ sein kann.

(Autorin: Natália Kassner )

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1 Kommentar

  1. Anton Kümmel /

    „Verlassene Ortschaften könnten so langfristig wieder der Vergangenheit angehören.“ Hört hört, da hat ja jemand den Mund ganz schön voll genommen. Diese „Lokalpioniere“ sind den Beweis allerdings bis heute schuldig geblieben und werden es wohl auch weiterhin. Denn der Mehrwert und die Community sind viel zu klein, als dass eine App etwas bewirken könnte.
    Kein kleiner Händler kann auch nur im entferntesten sein Sortiment abfotografieren, beschreiben, Online stellen und den Bestand pflegen, das ist Bullshit. Auch ist die Reichweite deren Plattformen viel zu gering, als dass sie neue Kunden bringen würden. So wird das nix. Es fehlt an großem Mehrwert. Auch bei deren Konkurrenten funktionieren die gleichen Modelle nicht.

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