Gründerlexikon

 
 

A

A/B-Test

Vergleich zweier Gruppen

Gemessen wird, wie zwei unterschiedliche Gruppen (Gruppe A und Gruppe B) bspw. auf unterschiedliche Designs reagieren. Ziel ist es, herauszufinden, welches Design besser ankommt. Neben dem Design können auch andere Merkmale getestet werden: Preise, Marketingmaßnahmen etc.

Beispiel

Du möchtest einen Webshop etablieren, in dem fair produzierte Kleidung angeboten wird. Nun musst du dich für ein Design für die Seite “Produktübersicht” entscheiden.

Zwei Designs sind in der engeren Auswahl. Um die finale Entscheidung fällen zu können, machst du einen Test: Du erstellst die Produktübersicht einmal in Design 1 und einmal in Design 2.

Beide Seiten gehen gleichzeitig online und nach der Laufzeit wertest du aus, ob Gruppe A (zu dieser gehören die User, die die Produktübersicht in Design 1 gesehen haben) oder Gruppe B (User, die die Produktübersicht in Design 2 gesehen haben) mehr Conversions (in diesem Beispiel Verkäufe) tätigten.

Dank des A/B-Tests kannst du dich jetzt aufgrund von Fakten für das beste Design entscheiden.

Worauf muss man achten?

  1. Validität: die Personengruppen sollten aus einer größeren Anzahl an Leuten bestehen, damit du aussagekräftige Ergebnisse erhältst.
  2. Verändere immer nur eine Eigenschaft der Webseite (wie im Beispiel das Design). Ansonsten kannst du nach dem Test nicht mehr herausfinden, was genau in der einen Version zu mehr Conversions geführt hat.

Abfindung

Abfindungen keine Pflichtzahlung

Verliert der Arbeitnehmer seine Stelle und erhält dafür Geld, bekommt er seine Abfindung als Ausgleich. Die Zahlungen können bspw. im Tarifvertrag festgehalten und durch diesen geregelt sein. Einen Anspruch auf die Abfindung kann der Arbeitnehmer nur ableiten, wenn er unter das Kündigungsschutzgesetz fällt und folgende Bedingungen erfüllt:

  • Der Betrieb muss mehr als fünf Leute (Vollzeit) beschäftigen.
  • Der Arbeitnehmer muss über sechs Monate in dem Betrieb gearbeitet haben.
  • Das Arbeitsverhältnis muss einem unbefristeten Arbeitsvertrag entspringen.

Ein Anrecht auf Abfindung ist ebenfalls bei betriebsbedingter oder unrechtmäßiger Kündigung möglich.

Abmahnung

Abmahnung bei negativen Verhalten

Bevor ein Arbeitnehmer gekündigt werden kann, muss er grundsätzlich darauf aufmerksam gemacht werden, dass er ein dem Unternehmen schädliches Verhalten an den Tag gelegt hat. In dieser Abmahnung muss deutlich werden, welches Verhalten genau beanstandet wird und die drohende Kündigung – wenn das Fehlverhalten beibehalten werden sollte. Dem Arbeitnehmer muss genug Zeit gegeben werden, um ein besseres Verhalten zu zeigen.

Above-the-Fold

Sichtbarer Teil einer Webseite

Der Above-the-Fold-Bereich ist der Teil einer Webseite, welcher dem User direkt ins Auge springt (kein Scrollen notwendig, normale Auflösung eingestellt). Der Content auf diesem Bereich der Seite sollte also eine hohe Relevanz besitzen.

Suchmaschinen

Ähnlich sieht es bei den Suchmaschinenergebnissen aus: die Ergebnisse “above-the-fold” sind diejenigen, die der User ohne Scrollen einsehen kann – und die in der Regel auch die meisten Besucher haben. Das eigene Angebot gut zu platzieren ist deshalb eine elementare Aufgabe der Suchmaschinenoptimierung (SEO).

Abruffrist

Das Geld muss weg!

Als Abruffrist bezeichnet man die Zeit nach der Beantragung eines Darlehens. In dieser musst du das Geld von der Bank abrufen und verwenden. Sollte die Frist überschritten werden, könnten Zinsen für die Bereitstellung anfallen.

Absatzplanung

Absatz? Planung!

Als Absatz wird einfach die Gütermenge bezeichnet, die dein Unternehmen auf dem Absatzmarkt in einem gewissen Zeitraum verkauft. Die Planung des Absatzes ist der Ausgangspunkt für die maximale Erhöhung des Deckungsbeitrages deines Unternehmens. Ziel ist die effizienteste Produktion.

Absprungrate (Bounce Rate)

Hast du die richtigen Inhalte?

Die Absprungrate oder Bounce Rate beschreibt den prozentualen Anteil der Besucher deiner Webseite, die diese wieder verlassen, ohne eine Unterseite aufgerufen zu haben. Damit ist sie ein wichtiges Merkmal für dich: Besuchen viele User deine Seite und verschwinden dann wieder schnell von dieser, könnte das an einem nicht ansprechenden Inhalt liegen. Aber es sind noch viele weitere Gründe denkbar.

Advertiser

Der Verkäufer

Der Begriff “Advertiser” (= Verkäufer, auch Merchant oder Händler) kommt aus dem Affiliate-Marketing. Er ist (normalerweise) ein kommerzieller Anbieter, welcher dem Affiliate Provisionen für dessen Leistungen bezahlt und ihm die entsprechenden Werbemittel zur Verfügung stellt.

Beispiel: Du bewirbst als Affiliate das Produkt eines Advertisers, hier ein Buch. Kauft jemand das Buch über den Link (inklusive Trackingcode, welcher dem Advertiser verrät, dass die Käuferin des Buches über deinen Link zu seinem Shop gelangte), den du bewirbst, erhältst du für den abgeschlossenen Kauf eine Vergütung. Den Link (bzw. das Produkt) hast du vorher dank der Werbemittel des Advertisers auf deiner Homepage bewerben können.

Advertorial

Werbung oder redaktioneller Inhalt?

Genau das ist bei Advertorials nicht immer erkennbar – und das soll oft auch so sein. Der Kunstbegriff “Advertorial” setzt sich aus den Wörtern “Advertisement” (Werbeanzeige) und “Editorial” (Leitartikel) zusammen. Advertorials sind also Anzeigen, die wie redaktionelle Beiträge aussehen.

Sinn von Advertorials ist die es, die Werbebotschaft in einem Umfeld zu präsentieren, welches dem potentiellen Kunden vertrauter und gewohnt vorkommt.

Rechtliche Grauzone

Nach dem Pressekodex, dem deutschen Presserecht sowie den Richtlinien der Suchmaschinen müssen Werbeanzeigen und redaktionelle Inhalte klar erkennbar getrennt sein (kann bspw. durch den deutlichen Hinweis “Anzeige” neben der Anzeige geschehen). Praktisch existieren Kennzeichnungen oft gar nicht oder sie werden im Advertorial gut versteckt. Seriöse Anbieter von Advertorials machen i.d.R. deutlich, dass die geschalteten Anzeigen entsprechend gekennzeichnet werden müssen.

AdWords

Googles mächtiges Werbeprogramm

Die Google-Suche hat in Deutschland einen Marktanteil von weit über 90%. Wenn du viele Menschen auf dein Angebot aufmerksam machen möchtest, solltest du also mit Textanzeigen namens Google AdWords in diesem Netzwerk werben.

Werbeanzeigen werden auf der Google-Ergebnisseite von den natürlichen Suchergebnissen abgegrenzt dargestellt. Du findest diese rechts neben diesen oder darüber (Überschrift: Anzeigen).

Das AdWords-System ermöglicht dir, gezielt Werbung zu schalten. Dafür buchst du Keywords ein, die zu deinem Angebot passen. Verkaufst du zum Beispiel auf deinem Onlineshop Fairtrade-Kaffee, buchst du dazu passende Keywords wie “fairtrade kaffee”, “kaffee shop” etc. bei Google. Dazu schreibst du passende Textanzeigen, die erscheinen, wenn ein User nach einem der eingebuchten Keywords googelt.

Du hast eine Menge Einstellungsmöglichkeiten, damit deine Anzeigen auch denjenigen Usern angezeigt werden, die du erreichen willst (Angaben wie Zeit, Ort usw.).

Der Google-Algorithmus entscheidet darüber, auf welcher Seite und an welcher Position deine Anzeigen erscheinen. Dieser berücksichtigt Merkmale wie den Preis, den du bereit bist, zu zahlen (hast du bspw. das Cost-per-Click-Zahlungsmodell ausgewählt, zahlst du an Google für jeden Klick auf eine deiner Anzeigen einen Betrag) und die Qualität deiner Werbung.

Im Cost-per-Click-Zahlungsmodell gibst du den Höchstwert an, den du bereit bist, pro Klick zu bezahlen. Nehmen wir mal an, das wären 51 Cent. Googelt nun jemand nach einem Keyword, welches zur Schaltung deiner Anzeige führt, checkt Google, welche Mitbewerber ebenfalls Anzeigen bei diesem Keyword schalten lassen wollen.

Wir nehmen weiter an, dass alle sonstigen (Qualitäts-) Merkmale der Anzeigen gleich sind und du nur einen Mitbewerber um dieses Keyword hast.

Möchte dieser maximal 45 Cent pro Klick auf seine Anzeige bezahlen, erlangt deine Werbung die höhere Position. Du bezahlst, sollte jemand deine Anzeige anklicken und so auf deine Webseite gelangen, allerdings nicht deinen Maximalbetrag an Google – sondern 46 Cent. Es wird also lediglich der Betrag bezahlt, der ausreicht, um deinen Mitbewerber zu überbieten.

Google AdWords ist ein sehr mächtiges Tool mit sehr vielen Möglichkeiten, was die Schaltung deiner Anzeigen und die Erfolgsauswertung betrifft. Der Umgang damit ist aber nicht unendlich kompliziert – allerdings müssen gute Werbekampagnen richtig geplant und gepflegt werden.

Affiliate

Nichts verkaufen, dafür aber Geld bekommen

Das Affiliate-System ist eine Vertriebsmöglichkeit im Web. Der Affiliate bewirbt das Angebot eines Anbieters (auch: Merchant, Advertiser) und bekommt eine Provision von diesem, wenn seine Werbung jemanden zum Kauf animiert hat.

Steigst du zum Beispiel in das Affiliate-Netzwerk eines großen Onlinehändlers ein, bewirbst du ein Buch, welches dieser verkauft (bspw. in sozialen Netzwerken). Dafür erhältst du einen speziellen Link inklusive Trackingcode, damit nachvollzogen werden kann, dass ein Käufer des Buches über deinen Link zum Angebot gelangte. Dies kann je nach vereinbarten Bezahlungsmodell und Angebot (Produkte, Downloads, etc.) variieren. Du bleibst als Affiliate aber immer Vermittler zwischen Käufer und Anbieter.

Affiliate-Marketing

Das Affiliate-Netzwerk

Das Affiliate-System ist eine Vertriebsmöglichkeit im Web. Der Affiliate bewirbt das Angebot eines Anbieters (auch: Merchant, Advertiser) und bekommt eine Provision von diesem, wenn seine Werbung jemanden zum Kauf animiert hat.

Marketingmaßnahmen

Affiliate-Marketing bedeutet einfach Empfehlungsmarketing. Im Offline-Bereich ist es schon länger bekannt: empfiehlst du (als Affiliate) bspw. einer Freundin ein Abo einer Zeitung und diese abonniert diese aufgrund deiner Empfehlung, erhältst du dafür eine Belohnung.

Online ist das Prinzip dasselbe: Du bewirbst das Advertiser-Angebot. Dafür hast du verschiedene Möglichkeiten, wie den Einsatz von E-Mails, Werbebannern, deiner Webseite, Social Media etc.

Steigst du zum Beispiel in das Affiliate-Netzwerk eines großen Onlinehändlers ein, bewirbst du ein Buch, welches dieser verkauft, bei deinen Facebook-Kontakten. Dafür erhältst du einen speziellen Link inklusive Trackingcode, damit nachvollzogen werden kann, dass ein Käufer des Buches über deinen Link zum Angebot gelangte. Für dessen Kauf des Buches erhältst du anschließend eine Provision.

Dies kann je nach vereinbarten Bezahlungsmodell und Angebot (Produkte, Downloads, etc.) variieren. Du bleibst als Affiliate aber immer Vermittler zwischen Käufer und Anbieter.

AIDA-Prinzip

Das AIDA-Prinzip ist ein „Klassiker“ der verallgemeinernden Modelle, welche den Aufbau und die erwünschte Wirkung von Werbung und Werbemaßnahmen beschreiben. Das Akronym steht für:

  • Aufmerksamkeit (Attention)
  • Interesse (Interesse)
  • Verlangen (Desire)
  • Handlung (Action)

Bezeichnet werden hier vier Phasen, welche potenzielle Kunden durchlaufen sollen, die letztlich in einer Kaufentscheidung münden. Zunächst muss die Aufmerksamkeit der Zielgruppe erweckt werden, indem beispielsweise die richtigen Kanäle / Medien genutzt werden und die Botschaft hinreichend auffällig platziert und gestaltet ist. Im Idealfall resultiert daraus ein Interesse seitens der betrachtenden Person – dieses kann sich zum Beispiel dadurch äußern, sich intensiver / länger mit dem angebotenen Produkt zu beschäftigen, Nutzungsweisen nachzuvollziehen etc. Dies soll nun die Grundlage dafür sein, dass ein Verlangen nach dem entsprechenden Produkt erzeugt wird, weil es für den potenziellen Kunden zum Beispiel einen funktionellen, ästhetischen oder emotionalen Mehrwert erzeugt. Letztlich sollen diese Schritte dann zu einer Handlung – gemeint ist hiermit vor allem der Kauf des Produktes – führen. Kritisiert wird an diesem Modell vor allem, dass es auf einem „Käufermarkt“ (viele Anbieter, wenige Käufer) keinen hinreichenden Fokus auf Kundenorientierung und Kundenbindung bietet.

 
 

B

Bootstrapping

Der Begriff Bootstrapping (Bootstrap = Stiefelriemen) ist eine Sammelbezeichnung für alle Finanzierungsformen von Unternehmensgründungen, die freiwillig auf externe Finanzierungen verzichten. Angelehnt ist diese Bezeichnung an die Geschichte vom Baron Münchhausen, der sich der Legende nach selbst an den Haaren aus einem Sumpf zieht. So kann unter Bootstrapping im engeren Sinne auch eine Unternehmensgründung verstanden werden, die gänzlich auf externe Hilfe verzichtet.

Gerade in den frühen Gründungsphasen haben Unternehmer oftmals immense Kosten, denen noch keine Einnahmen gegenüberstehen. So ist es für ein erfolgreiches Bootstrapping immens wichtig, so schnell wie möglich das operative Geschäft aufzunehmen, um Umsätze zu generieren. Ein zweiter wichtiger Erfolgsfaktor ist die konstante Minimierung von Kosten, zum Beispiel durch intensive Recherchen der Preise von Rohstoffen, Arbeitsmaterialien etc. Vorteilhaft daran ist, dass man dadurch bereits in einer frühen Phase ein enormes Marktverständnis generieren kann. Auch durch Outsourcing bestimmter Prozesse, zum Beispiel der Buchhaltung, können zeitliche, personelle und finanzielle Ressourcen freigesetzt werden.

Break-Even

Break-Even bedeutet, dass die Höhe der Kosten eines Unternehmens gleich der Höhe der Einnahmen ist. Daraus folgt, dass die Einnahmen dafür aufgewendet werden, die Fixkosten zu decken, also weder Gewinn noch Verlust erwirtschaftet wird. Break-Even stellt somit auch eine „Gewinnschwelle dar“, denn bei konstanten Fixkosten gilt: Steigen die Einnahmen, erzielt man Gewinne; sinken die Einnahmen, erzielt man Verluste. Daher ist der Begriff „Break-Even“ für die Kostenrechnung eines Unternehmens als Benchmark und Orientierungspunkt von hoher Relevanz.

Gerade für Unternehmen, die am Anfang Verluste erzielen (deren Kosten also nicht von den Einnahmen gedeckt werden können), ist der Break-Even-Punkt erfreulich, denn er zeigt dann nicht nur, dass man keine Verluste mehr generiert, sondern man kann in der Regel auch weiterhin eine positive Entwicklung prognostizieren. Anders ausgedrückt: Der Break-Even geht oftmals den ersten Gewinnen, die ein junges Unternehmen erwirtschaftet, voraus.

Business-Angel (BA)

Ein sogenannter Business Angel („Unternehmensengel“) ist eine Person, die sich zu einem frühen Zeitpunkt an einem Unternehmen beteiligt, indem sie Startinvestitionen zur Verfügung stellt. Zweitens sind Business Angels gleichzeitig auch Unternehmensberater/-coaches für das jeweilige Unternehmen, selber oft erfahrene Gründer mit Branchenkenntnis, Know-how und starken Netzwerken.

Business Angels steigen, im Gegensatz zu Wagniskapitalgebern, oft frühzeitig in ein Unternehmen ein (zum Beispiel, wenn ein bestimmtes Produkt noch nicht fertiggestellt ist). So kann es durchaus sein, bereits im Gründungsprozess oder kurz danach mit einem Business Angel zu kooperieren.

Mit einem Business Angel zusammenzuarbeiten, bietet viele Vorteile: So kann man frühzeitig eine Finanzierung für das unternehmerische Vorhaben finden, erhält professionelle und wertvolle Tipps und Zugang zu wichtigen Netzwerken. Gleichzeitig muss dem Gründer aber auch klar sein, dass die Investition den Business Angel praktisch zum Miteigentümer macht.

Gleichzeitig sollte man sich im Vorfeld überlegen, soweit möglich, welche Summe man tatsächlich benötigt und wie viel Verantwortung man abgeben möchte (Wie hoch dürfen vergebene Anteile maximal sein?). In der Regel ist es jedoch durchaus vorteilhaft, mit einem Business Angel zusammenzuarbeiten. Kontakt herstellen kann man über die verschiedenen Verbände in Deutschland. Wichtig ist in jedem Fall, dass man sich auf ein Gespräch mit dem potenziellen Investor (= Business Angel) gut vorbereitet, einen Businessplan vorlegt und von der eigenen Idee überzeugt ist.

Business-Model

Unter dem Begriff „Business Model“ (Geschäftsmodell) versteht man die zusammenfassende Darstellung einer Geschäftsidee mitsamt der begründenden Darstellung der operativen Schritte sowie ein nachvollziehbares, realistisches und in sich schlüssiges Ertragsmodell.

Grundsätzlich fußt ein (funktionierendes) Geschäftsmodell auf der Beantwortung folgender Fragen:

  • Welches Problem soll mein Produkt lösen?
  • Wer sind meine Kunden, wie finde (und überzeuge) ich diese?
  • Wie kann ich mit meinem Produkt Geld verdienen?

Das Geschäftsmodell wird in der Regel in einem Businessplan verschriftlicht und dient in erster Linie dazu, sich über die eigene geschäftliche Tätigkeit – sowohl vom Konzept als auch von der Möglichkeit der Umsetzung – bewusst zu werden. Dies erfordert viel Arbeit; denn neben der „Positionierung“ des eigenen Produktes (Wen möchte ich wodurch ansprechen?) geht es auch darum, zum Beispiel in einer umfassenden Marktanalyse zu bestimmen, welche Konkurrenten es bereits gibt und inwiefern man sich von diesen unterscheidet.

Businessplan

Der Businessplan ist die schriftliche Niederlegung des eigenen Geschäftsmodells (Business Model) und wird teilweise synonym mit diesem verwendet. Ziel ist es, aus einer „fixen“ Idee ein (tragfähiges) Geschäftsmodell zu entwickeln. So bekommt der Gründer ein Gefühl dafür, wie man unternehmerisch denkt: Welches Problem möchte ich lösen? Wer sind meine Kunden und wo finde ich diese? Wie kann ich sie am besten ansprechen? Wie verdiene ich Geld mit meinem Produkt und welche Ressourcen benötige ich dafür?

Auch die Marktforschung ist ein wichtiger Teil des Businessplans und gibt unter anderem einen vertieften Einblick, welche Bedürfnisse, Kapazitäten und Angewohnheiten die potenziellen Kunden haben, welche Kaufkraft vorliegt etc. Gleichzeitig kann man so bestimmen, welche Anbieter es bereits gibt und wie man sich gegen diese behaupten kann, zum Beispiel über den Preis, bestimmte Produkteigenschaften oder eine Einzigartigkeit.

Unter dem Businessplan versteht man im engeren Sinne konkrete, messbare und transparente Antworten auf Fragen wie diese. Letztlich soll ein Businessplan in sich schlüssig und realistisch sein, um zu überzeugen.

Mit anderen Worten: Zunächst bedeutet das Schreiben eines Businessplans, die eigene Idee (für sich) zu entwickeln, wie ein Unternehmer zu denken und messbare Ergebnisse zu generieren. Gleichzeitig stellt der Businessplan aber nicht nur die Entwicklung, sondern auch das „Testen“, der entsprechenden Idee dar, da er nachvollziehbare Annahmen vertreten sollte – zum Beispiel hinsichtlich Trends und Entwicklungen im Bereich des Konsumverhaltens oder des Nutzens einer bestimmten Technologie.

Der Businessplan ist daher das absolute „Herzstück“ der unternehmerischen Planung und das professionelle Aushängeschild eines jeden Unternehmers vor potenziellen Partnern, Kapitalgebern und anderen Stakeholdern.

 
 

C

Call-to-action (CTA)

Sag‘ anderen, was sie tun sollen

Gute Werbetexte enthalten einen “call-to-action”. Dahinter verbirgt sich im Online-Marketing eine Handlungsaufforderung auf verschiedenen Stufen:

  • Inhalt: klare, knackige Aufforderung an den User bzw. den Leser, eine Handlung auszuführen (wie einen Kauf, eine Anmeldung etc.); Beispiel: “Bananen im Angebot – kaufen Sie in unseren Shop”
  • Stil: deutlich hervorhebende Darstellung der des CTA
  • Technik: gute, sinnvolle Verlinkung

Klingt ja simpel…

Wenn du aber funktionierende CTAs in deine Texte unterbringen möchtest, dann solltest du ein paar Punkte beachten:

  • Mache dir bewusst, was genau der Leser deiner Anzeige tun soll
  • Erstelle eine Zielseite, auf welcher der CTA direkt ausgeführt werden kann
  • Locke die Zielpersonen: versprich einen Anreiz für die Ausführung des call-to-action (Beispiel: “Bei Bestellung erhalten Sie 30% Rabatt!”
  • Halte dich kurz: deine Handlungsaufforderung sollte deutlich wahrgenommen werden
  • Wenige (eine), zielführende call-to-actions sind besser als eine Überforderung der Leserschaft
  • CTAs sollten möglichst früh ins Auge springen

Cloud-Computing

Deine Daten in der Wolke

Das Konzept des Cloud-Computing ermöglicht das Auslagern von Rechenkapazität an externe Serverfarmen. Du speicherst deine Daten dabei nicht auf deinem PC, sondern in einer „Wolke“ (Cloud). Genauso ist es möglich, dass du Software über einen Fremdserver benutzt, die nicht auf deinem Gerät installiert ist. Der Vorteil ist neben der Einsparung von Ressourcen, dass du deine in der Cloud gespeicherten Daten überall und – je nach Art der Daten – unabhängig vom Gerät aufrufen kannst.

Rosarote Wölkchen-Welt?

Cloud-Dienste haben neben vielen Vorteilen auch deutliche Schattenseiten: Einmal muss sichergestellt werden, dass der Dienst, der die Server mit deinen Daten betreibt, zuverlässig arbeitet und erreichbar ist, wenn du deine Daten abrufen möchtest. Und: natürlich ist es problematisch, Daten „fremden“ Unternehmen zu überlassen. Sie könnten verschwinden oder von Personen ausgelesen werden, für die sie nicht bestimmt sind. Du hast weniger Kontrolle über deine, eventuell sensible Informationen.

Crowdfunding

Einer für alle

Die Begriffe „crowd“ (also Gruppe) und „funding“ (Finanzierung) beschreiben zusammen genommen eine wichtige Finanzierungsquelle für neue Unternehmen. Im Deutschen findest du das Konzept auch unter dem Namen „Schwarmfinanzierung“. Dahinter steckt die Idee, die Finanzierung eines Projektes auf mehrere Schultern zu verteilen.

Kein Kapital am Start?

Dann könnte dir Crowdfunding weiterhelfen: überzeugst du genügend Privatpersonen, von denen dir jede einen (kleinen bis großen) Betrag überlässt, kannst du das nötige Kleingeld für den Anfang so zusammen kratzen. Meistens beteiligen sich die Geldgeber über stille Beteiligungen am Unternehmen. Die Crowd ermöglicht dir so, dein Vorhaben zu realisieren. Den stillen Teilhabern lässt du dann etwas als Belohnung zukommen, bspw. kannst du ihnen kostenlos eines deiner Produkte überlassen.

Wie finde ich die Crowd?

Es gibt in Deutschland bereits einige Plattformen, auf denen du dein Projekt vorstellen und um Unterstützung werben kannst. Schau dich doch mal auf www.social-startups.de/social-impact-finance um, dort wirst du fündig.


 
 

D

Design-Thinking

Wie du (wahrscheinlich) erfolgreich wirst

Hinter dem Konzept Design-Thinking steckt die Idee, dass der Kunde mit in die Produktentwicklung miteinbezogen werden sollte. Damit möchte man die Wahrscheinlichkeit verringern, etwas an den Kundenbedürfnissen vorbeizuentwickeln. Design-Thinking ist dafür bei weitem nicht die einzige Methode, aber sie ist eine von den erprobten.

Der Prozess ist in sechs Schritte unterteilt:

  1. Verstehen: Definiere das Problem deiner Zielgruppe: was ist es genau? Wie gehen User heute damit um und was setzen sie dafür ein? Welche Herausforderungen gibt die Problemdefinition her?
  2. Beobachten: Setze bspw. Interviews ein, befrage die User, lass einen Dialog zu. Damit kannst du Einsichten in deine Arbeit aus Punkt 1 gewinnen. Wie geht die Zielgruppe also bisher mit dem von dir definierten Problem um? Im besten Fall kannst du es dir direkt sagen lassen, kannst den User dabei beobachten (bspw. durch Mitfilmen (aber vorher Einverständnis besorgen!)). Wichtig: du willst herausfinden, was die User wirklich denken und wie sie wirklich vorgehen. Sie müssen offen agieren, nicht unter “unnatürlichen” Bedingungen. Beziehe verschiedene Typen deiner Zielgruppe in deine Untersuchung mit ein.
  3. Point-of-View: Nun packst du deine Beobachtungen zusammen und verdichtest sie zu einem umfangreichen Bild über deine Zielgruppe. Halte Einsichten fest, die du aus diesem Prozess heraus gewinnst.
  4. Ideenfindung: Nutze kreative Techniken (bspw. Brainstorming), um Ideen zu entwickeln. Trete aus deiner Bubble heraus, befrage andere Personen, dich in diesem Prozess zu unterstützen.
  5. Prototyping: Entwickle einen Prototypen aus der Lösung heraus, die du jetzt für angemessen hältst. Setze die gewonnen Erkenntnisse praktisch um. Achte auf einen geringen Aufwand. Es geht besonders darum, die Einsichten und Ideen zu visualisieren.
  6. Testen: Mit den entwickelten Prototypen gehst du nun an deine Zielgruppe heran und überlässt dieser das Testen. Dieser Prozess (Prototyp – Test – Entwicklung eines verbesserten Prototyps – Test – usw.) geht solange, bis die User überzeugt sind.

Design-Thinking ist dabei keine Garantie für einen Erfolg, aber die Wahrscheinlichkeit für diesen kannst du mit dieser Methode sicherlich steigern.

Desktop-Marketing

Ganz nah am Kunden

Als Desktop-Marketing wird eine Marketingform bezeichnet, bei welcher dem User Werbebotschaften direkt auf seinem Desktop angezeigt werden. Vorher musste sich dieser dafür eine Software auf seinen Rechner laden.

Totaler Quatsch? Kommt drauf an…

Klar: wenn du dich für diese Form des Marketings entscheidest, kannst du deine Werbung direkt an die Frau oder den Mann bringen. Die Nachricht kann auch nicht vom Spam-Filter abgefangen werden, was beim E-Mail-Marketing droht. Aber wer lädt sich ein Programm herunter, damit ihm Werbung angezeigt wird?

Das Ganze kann nur funktionieren, wenn der User dir vertraut und ihm dein Angebot gefällt. Dann darfst du ihn unter Umständen gerne mit weiteren Informationen versorgen. Eine weitere (oder zusätzliche) Möglichkeit ist es, besondere Vorteile mit dem Download deines Werbeprogrammes zu verknüpfen.

Display Advertising

Bannerwerbung und mehr

Display-Advertising umfasst die Arbeit mit grafischer Werbung. Somit fallen bspw. die Banner darunter, die du auf Webseiten und in Apps findest. Meistens möchte ein Unternehmen mit Display-Advertising ein besseres Image erreichen. Bezahlt werden die Anbieter der Werbefläche (also bspw. eine Webseite, auf der du Banner für dein Angebot schalten möchtest) entweder nach TKP (Tausender-Kontakt-Preis) oder auf Erfolgsbasis (bspw. Cost-per-Click).

 
 

E

Early-Adopter

Die Trendsetter

Early-Adopter besorgen sich die neuesten Versionen von Produkten oder die neuesten Entwicklungen vor anderen Nutzern. Aufgrund der generellen Offenheit dieser Personengruppe gegenüber unfertigen (oder auch noch sehr teuren) Produkte sind sie die idealen Tester, bevor deine Entwicklung den großen Markt erobern soll. Early-Adopter werden auch als Markenbotschafter eingesetzt.

E-Commerce

Ziemlich weitläufig, dieses E-Commerce…

Unter den Begriff „E-Commerce“ fällt der komplette Handel, der online stattfindet. Beispielsweise ist Amazon eine E-Commerce-Plattform, genauso wie eBay. Damit ist es aber nicht getan: Auch deine Bankgeschäfte, die du online abwickelst, fallen darunter, ebenso wie Kundenservice.

Du weißt die Vorteile von Onlineshopping sicher zu schätzen: Produkte sind bequem bestellbar, du kannst dir vorher Rezensionen durchlesen, oft wird das Einkaufserlebnis von einem schnellen Versand gekrönt. Services aus diesem Bereich können hohe Wachstumszahlen erreichen, E-Commerce liegt nach wie vor schwer im Trend.

Elevator-Pitch

Unter einem Elevator-Pitch versteht man eine kurze Präsentation seiner Geschäftsidee, um einen Außenstehenden (zum Beispiel einen potenziellen Investor) von dieser zu überzeugen. Der Name rührt daher, dass ein solcher Pitch (Kurzvortrag) nicht länger als eine Aufzugfahrt sein soll, also maximal eine Minute dauern darf. Vor allem wichtig: Den ersten Eindruck kann man nicht wiederholen. Ziel eines Elevator-Pitches ist es, das Interesse des Gegenübers an der eigenen Idee zu wecken, damit zum Beispiel der Businessplan gelesen wird. Wichtig ist, keine Details zu erwähnen, sondern sich auf das absolut Wesentliche zu beschränken.

Auf folgende Fragen sollte im Elevator-Pitch eingegangen werden:

  • Welches Problem liegt vor?
  • Was für ein Produkt habe ich? / Wie wird das Problem gelöst?
  • Wer sind meine Kunden, wie finde (und überzeuge) ich diese?
  • Wie kann ich mit meinem Produkt Geld verdienen?

In diesem Sinne ist der Elevator-Pitch also durchaus ein „Verkaufsgespräch“ – man kann sich selber in ein positives Licht stellen und die Grundzüge einer Geschäftsidee erläutern. Hierbei ist vor allem der Aspekt der Glaubwürdigkeit wichtig: Wer klar denkt und eine genaue Vorstellung hat, sollte sich auch klar ausdrücken können – nur so kann man nachhaltig überzeugen.

Das Einüben eines überzeugenden Elevator-Pitches kann daher jedem Gründer nur wärmstens empfohlen werden, denn so kann man sein Gegenüber nicht nur „schnell“ informieren, sondern auch Aufmerksamkeit und Interesse erregen – Grundvoraussetzungen für das Führen eines erfolgreichen Unternehmens.

E-Mail-Marketing

Marketing per Newsletter – und noch mehr!

Das E-Mail-Marketing weist immer noch eine hohe Effektivität auf. Aufgrund rechtlicher Vorgaben ist es wichtig, dass sich deine Zielpersonen für die E-Mails ausdrücklich angemeldet haben, die du verschickst. Du baust über diese Marketing-Methode also vor allem die Kontakte zu bestehenden Kunden aus. Versendest du eine E-Mail gezielt an eine Person, betreibst du one-to-one-Kommunikation. Geht der elektronische Brief dagegen an mehrere Leute, wird dies als one-to-many-Kommunikation bezeichnet. Wird dies übertrieben, nennen wir das Spam.

Formen: Mailings und Newsletter

Newsletter werden regelmäßig an einen Userstamm rausgeschickt, während E-Mailings dann rausgehen, wenn es etwas Neues oder besonders Tolles zu berichten gibt (Angebot etc.). Baue in deine E-Mails deutliche Call-to-Actions ein (bspw. Links), damit die Empfänger wieder auf deiner Seite landen.

Entrepreneur

Zunächst ist der Begriff „Entrepreneur“ schlichtweg die Übersetzung des deutschen Wortes „Unternehmer“. Ursprünglich aus dem Französischen kommend (entre + prendre = „unternehmen“), findet es auch im Deutschen immer mehr Einhalt. Unter einem Entrepreneur versteht man im Prinzip den Gründer – und meistens auch Geschäftsführer/Inhaber – eines Unternehmens. Dieser zeichnet sich durch eine hohe Eigeninitiative, besonderes Know-how, ein hohes Level an Commitment sowie starken Willen und Durchhaltevermögen aus.

So ist der Begriff „Entrepreneur“ also nicht nur eine technische Beschreibung bzw. Übersetzung, sondern diesem werden im Sprachgebrauch auch bestimmte Eigenschaften zugewiesen. Das ist auch nachvollziehbar, denn der Gründer und Inhaber eines Unternehmens trägt in der Regel eine sehr hohe Verantwortung, sowohl für das Scheitern als auch den Erfolg des Unternehmens. Neben solider Planung, betriebswirtschaftlichem Know-how und einem guten Konzept ist es vor allem der Umgang mit Misserfolg, Risiken und Unsicherheiten, welche „die Spreu vom Weizen“ trennt und einen erfolgreichen Entrepreneur auszeichnet.

Entrepreneurship

Der Begriff „Entrepreneurship“ ist, wie so oft in der Wissenschaft, nicht einheitlich definiert und kann daher auf verschiedene Art und Weise ausgelegt werden. Grundsätzlich versteht man darunter zunächst das „Unternehmertum“ – die Übersetzung aus dem englischen Wort französischer Herkunft. Neben dieser „sachlichen“ Beschreibung wird damit oftmals eine bestimmte Geisteshaltung verknüpft; so kann man „Entrepreneurship“ auch mit „Unternehmergeist“ übersetzen, also der Gesamtheit der Charakterzüge, die einen Menschen zum Unternehmer macht.

Entrepreneurship als akademische Disziplin beschäftigt sich zum Beispiel mit der technischen und betriebswirtschaftlichen Umsetzung innovativer Konzepte; diese können ihrerseits ganz verschiedener Natur sein. Man kann hier außerdem einen Unterschied zum „Erfindertum“ verorten: Der Erfinder hat beispielsweise eine „zündende“ Idee, beim Entrepreneurship geht es jedoch vor allem darum, eine (bestehende) Idee sinnvoll in ein Geschäftsmodell einzubetten, Märkte zu erschließen, Kunden zu finden und Mehrwerte zu generieren. Man kann also sagen: Entrepreneurship beschäftigt sich damit, Vorhandenes neu und sinnvoll zusammenzuführen, um neue Potenziale zu erschließen: durch den sinnvollen Einsatz von Ressourcen, die Erhebung relevanter Marktinformationen und das Abschätzen und Bewerten unternehmerischer Risiken.

 
 

F

Fundraising

Der Begriff „Fundraising“ stammt ursprünglich aus dem englischen Sprachraum und setzt sich aus den beiden Begriffen „fund“ (Kapital, Geldmittel) und „(to) raise“ (verursachen, anheben) zusammen. Im weitesten Sinne wird unter Fundraising die Beschaffung von Geldern bezeichnet, die nicht aus eigener Kraft erwirtschaftet werden (Verkaufserlöse, Kapitalerträge etc. sind also ausgenommen). Fundraising umfasst den gesamten Prozess der Marktanalyse, der dem Finden & Akquirieren von Unterstützern dient, die Planung und Durchführung der entsprechenden Maßnahmen sowie die Kontrolle derselben.

Ursprünglich stammt der Begriff aus dem NGO-Bereich: Gemeinnützige Organisationen sind stark auf private Spendengelder angewiesen und versuchen daher, unter möglichst effizientem Ressourceneinsatz, Gelder für die eigenen Zwecke zu akquirieren. Das ist der Grund dafür, weshalb „Fundraising“ auch oft synonym mit der Beschaffung von Spenden verwendet wird. Im engeren Sinne ist diese Definition aber unzureichend, da auch die Beschaffung von Sach- und Dienstleistungen zum Aufgabenbereich des Fundraising gehören kann.

Neben Privatpersonen können auch staatliche Institutionen, Stiftungen und Unternehmen auf den „Gebermärkten“ vertreten sein. Erfolgreiches Fundraising setzt daher ein gelungenes Marketing-Konzept voraus, da sämtliche Maßnahmen spezifisch auf die potenziellen Geber angepasst werden müssen. Mittlerweile gibt es verschiedenste Methoden (und Mischformen) des Fundraising. Darunter fallen klassische „Mailings“ sowie Telefonanrufe genauso wie das direkte Ansprechen (Street Fundraising) oder zahlreiche Online-Maßnahmen. Auch müssen, den Maßnahmen entsprechend, die richtigen Orte gewählt werden (z. B. spezielle Veranstaltungen & Messen), um die Erfolgschancen einer Fundraising-Kampagne zu maximieren.

 
 

G

Google AdSense

Googles mächstiges Werbenetzwerk

Google AdSense ist das beliebteste Werbenetzwerk: viele Webseitenbetreiber nehmen am Programm teil, um mit ihrer Webseite Geld zu verdienen. Damit Google Anzeigen auf einer Webseite schalten kann, muss dort ein Javascript-Anzeigencode hinterlegt werden.

Außerdem bestimmt der Besitzer einer Seite im Vorfeld, wo die Anzeigen geschaltet werden dürfen. Werbetreibende, deren Anzeigen auf den Webseiten geschaltet werden sollen, bestimmen Gebote – ob eine Anzeige auf den vorgesehenen Werbeflächen geschaltet werden kann, hängt nämlich von einer Auktion ab. Die Werbung von dem Werbetreibenden, welcher das höchste Gebot abgegeben hat, bekommt den Zuschlag und wird geschaltet. Für die Schaltung der Anzeigen auf seiner Seite erhält der Webseitenbetreiber Geld.

Intelligente Werbung

Google kann auf viele Daten zurückgreifen, um die relevanteste Werbung für den User bereitzustellen: einbezogen wird bspw. der Content (also das Umfeld) der jeweiligen Seite, auf welcher Anzeigen geschaltet werden sollen, geographische Merkmale der User uvm.

Google Analytics

Der gläserne User

Analytics ist ein von Google (kostenlos) bereitgestellter Dienst, mit dem du Interaktionen der User mit deiner Webseite untersuchen kannst. Darüber hinaus kannst du bspw. einsehen, wie die User den Weg zu deiner Seite gefunden haben, wo sie abspringen etc. Den Möglichkeiten sind erstaunlich wenige Grenzen gesetzt.

Google Analytics kann mit AdWords verbunden werden. Durch den höheren Anteil an Userdaten und die bessere Auswertung dieser kannst du eine genauere Erfolgsauswertung vornehmen.

Dank Google Analytics bekommst du Informationen aus folgenden Bereichen:

  • Kennzahlen deiner Webseite (du stellst hier ein, welche Werte dir wichtig sind): Beispielsweise kannst du folgende Daten auf dem Dashboard einsehen: Visits (wie viele, auf welchen Geräten, Unique Visitors etc.), Besuchszeiten, Conversion-Rate, Besucherquellen (woher kommen die Besucher?)
  • Conversion-Tracking (je nachdem, welche Interaktion du als Zielerreichung definierst (bspw. ein Kauf, ein Download, eine Newsletter-Anmeldung etc.), wird hier der Erfolg gemessen und kann ausgewertet werden.)
  • SEO: Suchmaschinenoptimierung (Auswertung, wie sich deine Webseite in der Suchmaschinenoptimierung schlägt. Ermöglicht tiefe Einblicke in die organische Entwicklung deiner Seite.)
  • Leistung von AdWords-Kampagnen (das Analytics- und das AdWords-Konto lassen sich zusammenlegen, womit die SEM-Maßnahmen in Analytics ausgewertet werden können. Ermöglicht die Einsicht in einen höheren Datenschatz und damit bessere Optimierungsmöglichkeiten.)
  • Tracking von Kampagnen (Auswertung fast aller Online-Kampagnen möglich.)
  • Trichter-Analyse des Bestellvorganges (Abbildung des kompletten Bestellvorganges in einer Trichtergrafik. Effizientes, schnelles Erkennen von Hindernissen im Vorang möglich.)
  • eCommerce-Tracking (Auswertung von kompletten Umsatzwerten, Produkten, Kategorien, Transaktionen möglich. Verbindung mit einzelnen Marketingmaßnahmen möglich – so kannst du einsehen, wie viel Umsatz bspw. deine letzte E-Mail-Marketingmaßnahme generiert hat.)
  • Multichannel-Analytics (Conversion-Pfad kann eingesehen werden: welchen Weg schlagen deine User bis zum Kauf, zum Download etc. ein? Du kannst die verschiedenen Channels auf diesem Weg einsehen (beginnt der Weg bspw. durch eine Google-Suchanfrage oder wird deine Seite direkt angesurft?))

Normalerweise muss auf der interessierenden Seite ein Trackingcode implementiert werden, damit Google Analytics mit der Aufzeichnung der Daten beginnen kann.

Google-Index

Googles mächtige Datenbank

Ohne seinen Index wäre der Suchmaschinenriese Google nicht denkbar: in diesem sind alle Adressen von Webseiten gespeichert, die Ergebnis einer Googlesuche sein könnten. Diese Datenbank ist immer in Bewegung: viele, sehr viele PCs von Google sind tagein, tagaus nur damit beschäftigt, das ganze Web zu durchsuchen (indem sie Link für Link nacheinander abarbeiten) und den dabei zurückgelegten Pfad im Index abspeichern. Diese Computer von Google sind sogenannte „Web-Crawler“.

Der Googlebot

Um das Ergebnis der Web-Crawler kümmert sich der Googlebot: dieses Programm stürzt sich auf die Daten, die die Crawler gesammelt haben (bspw. die Sitemaps der Webseiten), geht diese anhand einer Liste durch und checkt, welche Links in den Webseiten eingebunden sind. Anschließend kümmern sich um diese dann wiederum die Web-Crawler. Aus allen gecrawlten Webseiten wird vom Bot ein Index zu jeder einzelnen Seite erstellt, die zusammen den Google-Index bilden.

Und bei eine deiner Google-Anfragen wird dieser Index nach Seiten durchsucht, die für dich interessant sein könnten. Und das ist eine Marathonaufgabe, schließlich umfasst der Index aktuell ca. 1.000 Mrd. Websites.

Google Street View

Die ganze Welt auf deinem Bildschirm – in 3D

Google Street View ermöglicht es dir, auf der ganzen Welt Straßen zu durchqueren. Du kannst digitalisierte Orte “ablaufen” und diese begutachten. Dies ermöglichen Fahrräder und Fahrzeuge, die mit Kameras und Lasermessgeräten unterwegs sind und Aufnahmen dieser Orte erstellen. Diese werden anschließend in Google Street View zur Verfügung gestellt.


 
 

I

Inkubator

Unterstützung für angehende Entrepreneurs

Wenn du dich selbstständig machen möchtest, bietet dir die Unterstützung durch einen Inkubator Vorteile. Dieser kann dich auf deinem Weg unterstützen. Ziel des Inkubators ist es, für dein Startup eine Umgebung zu schaffen, in der es sich entwickeln kann.

Inkubatoren können dir mit einem Coaching und beratenden Funktionen zur Seite stehen. Weitere Möglichkeiten sind die Bereitstellung einer Infrastruktur und von Räumlichkeiten für Büros. Aber auch Dienstleistungen und Services sind denkbar, wie das Einbinden in Netzwerke und dem Finden des richtigen Teams.

 
 

K

Keyword

Die Schlüsselbegriffe

Keyword ist der Begriff, den ein User in eine Suchmaschine eintippt. Dementsprechend sind mehrere Begriffe eine Kombination von Keywords. Mithilfe von SEM-Maßnahmen versuchst du zu erreichen, dass deine Website ganz oben in den Suchergebnissen und -anzeigen angezeigt wird, wenn ein User (anhand der Keywords) nach Informationen sucht, die sich auf deiner Seite befinden.

Je relevanter deine Seite von den Algorithmen der Suchmaschine eingeschätzt wird, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass Personen auf deine Seite gelangen.

(Um tiefer in das Thema SEM einzusteigen, empfehlen wir dir folgende Artikel: Adwords, SEA)

Keyword-Advertising

Werbung auf Keywords abgestimmt

Ein bekanntes Beispiel für Keyword-Advertising ist Google AdWords: jemand sucht per Suchmaschine nach einem bestimmten Begriff (Keyword), wird ihm dazu passende Werbung im Rahmen der Suchergebnisseite angezeigt.

Das Thema wird dir ausführlich in folgenden Artikeln erläutert:

  • AdWords
  • Suchmaschinen-Advertising (SEA)

 
 

O

Online-Marketing

Alle Onlinemarketing-Maßnahmen

Online-Marketing funktioniert genauso wie sein älteres Offline-Pendant: Unter Marketing werden alle Maßnahmen zusammengefasst, die (im Online-Bereich) User beeinflussen sollen, damit sich diese in gewünschter Art verhalten.

Es gibt eine Menge verschiedener Werbeformen und nutzbare Plattformen, um dieses Ziel zu erreichen: Bannerwerbung, E-Mails (bspw. Newsletter), Textanzeigen, Videos, Sounds, Social Media-Marketing etc.

Sinnvoll ist es, einen Mix aus den verschiedenen Möglichkeiten zu entwickeln. Dies ermöglichst es dir, deine die Marketing-Strategie effizient an deine Zielgruppe anzupassen und diese auch wirklich zu erreichen.


 
 

P

Performance-Marketing

Messung des Nutzerverhaltens im Vordergrund

Performance-Marketing ermöglichst es dir, deine Marketing-Strategien effizient und gezielt durchzuführen. Unter dem Begriff werden alle Marketing-Maßnahmen zusammengefasst, welche Reaktionen der User hervorrufen, die gemessen werden können.

Suchst du bspw. im Web häufig nach Joggingschuhen, sollte dir auch Werbung von Anbietern angezeigt werden, die Joggingschuhe im Angebot haben und davon überzeugen wollen, Kunde zu werden. Wenn dies funktioniert, hat der Werbetreibende erfolgreich Performance-Marketing angewendet.

Vor dem Einsatz der Marketing-Strategie solltest du dir bewusst machen, welche Ziele du erreichen möchtest (bspw. Erhöhung der Verkaufszahlen deines Shops). Um zu kontrollieren, ob deine Strategie einschlägt, nutzt du Controlling-Tools (bspw. Google Analytics). Du kannst dort bspw. einsehen, ob das von dir angewandte Marketing zu mehr Verkäufen führt.

Viele Möglichkeiten

Performance Marketing lässt sich bspw. realisieren über:

  • Affiliate-Marketing
  • E-Mail-Marketing
  • SEM (Suchmaschinenmarketing)
  • SEO (Suchmaschinenoptimierung)
  • Bannerschaltung

Performnce-PR

Bezahlt wird nach Erfolg

Unter das Stichwort “PR” fallen alle Bereiche der Kommunikation eines Unternehmens nach außen. PR-Ziele könnten sein, auf die Meinung zu einer Marke Einfluss zu nehmen oder auch das Erreichen neuer Zielgruppen. Als Leitbilder gelten dabei Visionen über die Entwicklung eines Unternehmen, welche durch PR-Arbeit kommuniziert werden sollen. Performance-PR bedeutet eine Bezahlung der Dienstleistungen auf Erfolgsbasis und nicht nach Zeitaufwand.

Als Gradmesser des Erfolgs können bspw. die Veröffentlichungen dienen, die aus einer Zusammenarbeit eines Startups mit einer Agentur entstehen. Genauso kann die Qualität der Veröffentlichungen bzw. der erreichten Medien die höhe des Budgets mitbestimmen.

PR

Public Relations

Die Beziehung, die ein Unternehmen zur Öffentlichkeit hat, fällt unter das Stichwort “PR”. Dabei kann es hilfreich sein, entsprechende Kontakte zu Journalisten zu haben, um Pressemitteilungen an den richtigen Stellen veröffentlichen zu können. Genauso fallen aber auch alle weiteren Bereiche der Kommunikation eines Unternehmens nach außen darunter. PR-Ziele könnten sein, auf die Meinung zu einer Marke Einfluss zu nehmen oder das Erreichen neuer Zielgruppen. Als Leitbilder gelten dabei Visionen über die Entwicklung eines Unternehmen, welche durch PR-Arbeit kommuniziert werden sollen.

Pull-Marketing + Push-Marketing

Wer kommt hier zu wem?

Die Begriffe Push- und Pull-Marketing bezeichnen unterschiedliche Wege, wie Werbung zum User gelangt.

Unter der Push-Variante sammeln sich u.a. klassische Werbekanäle wie das Fernsehen, aber auch Display-Werbung, Werbung über YouTube, Social Media und Affiliate Marketing. Gemeinsam haben diese grob, dass dem Werbetreibenden hier nicht genau bekannt ist, ob dem User die von ihm geschaltete Werbung auch interessiert.

Schaltest du bspw. Fernsehwerbung für deine Website, gibt es natürlich eine Einschätzung der Zielgruppe (morgens wird meist andere Werbung gesendet als abends usw.) und weitere Eingrenzungen. Im Prinzip kannst du aber nicht genau wissen, ob deine Werbung für den Rezipienten interessant ist.

Im Gegensatz dazu kommt beim Pull-Marketing der Kunde auf die Werbung / das Angebot zu (Beispiele: AdWords, Gelbe Seiten, Das Örtliche). Hat dein Unternehmen einen Eintrag in den Gelben Seiten, wird es gefunden, wenn jemand danach sucht.

Für was soll ich mich entscheiden?

Für welche Form du dich entscheidest, hängt von deiner Zielsetzung ab. Ist Branding dein Ziel, willst du bspw. ein neuartiges Produkt bekannt machen oder allgemein die Bekanntheit deiner Marke erhöhen, dann ist Push-Marketing genau das Richtige für dich. Um da zu sein, wenn deine Kunden dein Angebot brauchen, ist die Pull-Variante natürlich sehr wichtig.


 
 

S

SEO

Verbesserung der organischen Position

Durch SEO-Maßnahmen (SEO = Suchmaschinenoptimierung) zielst du darauf ab, dass deine Website in den organischen Ergebnissen einer Suchmaschine möglichst weit oben erscheint. SEO betreibst du, indem du deiner Seite bestimmte Keywords und Funktionen hinzufügst.

Hintergrund: Arbeit der Suchmaschinen

Dein Webauftritt wird in der Regel in einem Suchmaschinenindex (= Datenbank) gespeichert, beispielsweise in dem größten Suchindex von Google. Crawler des Suchmaschinendienstes gehen alle Webseiten automatisch durch, die sie finden können. Diese werden dabei vor allem nach Keywords durchsucht, welche sich in den Texten auf der Seite und in den HTML-Tags befinden.

Findet der Suchmaschinenbetreiber, dass deine Website auf bestimmte Keywords (die User in diese Suchmaschine eingeben) passt, sie also eine gewisse Relevanz für eine Suchanfrage aufweist, bekommt sie eine höhere Position in den Ergebnissen zugewiesen als Seiten, die als nicht so relevant eingestuft werden.

Top-Content sollte es schon sein

Da deine Seite möglichst weit oben in den organischen (nicht bei den Anzeigen, siehe hier “AdWords”, “SEA”) Suchergebnissen erscheinen soll, sollte dein Content als wichtigstes Kriterium für eine gute Position eine ordentliche Lesbarkeit aufweisen (bei Texten) und außerdem darstellen, dass er Relevanz besitzt. Dies erreichst du, indem du wichtige Keywords unterbringst und gleichzeitig darauf achtest, dass noch genug andere Wörter dort vorkommen. Ein zu hohes Auftreten von Keywords wird von den Suchmaschinen nämlich mit einem schlechteren Ranking abgestraft. Anstatt darauf zu setzen, möglichst viele Schlüsselbegriffe einzubauen, solltest du gute Texte – für deine menschlichen Leser, nicht für die Algorithmen – verfassen.

Neben guten Texten…

…sollten auch deine weiteren Inhalte eine hohe Qualität aufweisen (Bilder und Videos) und entsprechend mit Keywords bzw. ordentlichen Texten versehen werden. Achte außerdem auf:

  • sinnvolle URLs für alle Unterseiten,
  • Sitemap für bessere Usernavigation und schnellere Erfassung deiner Inhalte über Crawler,
  • simple Navigationsstruktur: Seiten deiner Website sollten aufeinander verlinken,
  • viele weitere Faktoren! SEO ist eine Kunst. Achte insgesamt darauf, dass du deine Seite für deine Besucher erstellst und nicht für irgendwelche Suchmaschinencrawler. Diese werden dich genau dafür aber belohnen.

Social Business

Wirtschaft für den Menschen

Für “Social Business” gibt es keine eindeutige Definition. Darunter versteht man im Allgemeinen den Versuch, ein soziales Problem mit unternehmerischen Mitteln zu lösen. Geld, das eingenommen wird, ist in einem S.B. einmal dafür da, die Kosten zu decken. Gewinne werden dazu verwendet, das angegangene Problem weiter zu minimieren bzw. ganz aufzulösen oder um sie in andere Social Businesses zu investieren. Ein S.B. ist also nicht für die Gewinnmaximierung gegründet wurden, sondern für die Lösung eines Problems. Da dies aber unter marktwirtschaftlichen Bedingungen geschieht, muss wirtschaftlich gearbeitet werden. Ein weiterer Bestandteil ist die ökologische Nachhaltigkeit, die ebenfalls beachtet werden muss. Kapitalgeber erhalten keine Dividende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bekommen Gehälter auf Marktniveau.

Social-Media

Das interaktive Netz

Unter “Social Media” werden Aktivitäten bezeichnet, die auf sozialen Netzwerken stattfinden und die den Austausch medialer Inhalte sowie deren Kommentierung beinhalten. Social Media unterscheidet sich dabei von den klassischen Massenmedien dadurch, dass Inhalte nicht einfach konsumiert werden, sondern User Generated Content (Gestaltung von Inhalten durch die User) im Mittelpunkt steht (weg vom Monolog -> hin zum Dialog und Gestaltung von Inhalten). Beispiele für soziale Netzwerke, auch “Social-Media Anwendungen”, sind Facebook, Twitter, Flickr, YouTube usw.

Social Network

Beziehungspflege im Web 2.0

Facebook, Xing, Twitter und viele weitere große und kleine Online-Netzwerke sind Social Networks. Hinter diesem Begriff verbergen sich also Plattformen, auf denen Menschen mit meist ähnlichen Interessen aufeinandertreffen, sich vernetzen und austauschen können. So werden untereinander Infos, Daten usw. ausgetauscht und es entstehen viele Diskussionen. In den meisten Social Networks legen sich die User ein Profil an, in welchem sie persönliche Informationen und Bilder hinterlegen. Da die User die Inhalte in diesen Netzwerken selber erschaffen, spricht man in diesem Zusammenhang von “User Generated Content”.

Netzwerke wie LinkedIn und Xing gehören der Unterkategorie “Business-Netzwerke” an.

Startup

Alter + Innovation

Als Startup werden Unternehmen bezeichnet, die kürzlich gegründet wurden. Allerdings reicht dies noch nicht als Erkennungszeichen aus – nicht jede junge Firma ist ein Startup. Wichtig ist ebenfalls das Innovationspotential des Produktes oder der Dienstleistung, welche/s das Unternehmen an die Leute bringen möchte.

Von der Idee zum Businessplan

Die innovative Idee reicht natürlich noch nicht aus, um ein Startup auf die Beine zu stellen und auch noch erfolgreich zu sein. Eine Möglichkeit ist die Ausarbeitung eines funktionierenden Geschäftsmodells im Rahmen eines Businessplans. Erklärst du in diesem überzeugend dein Konzept, kann es gut sein, dass du dadurch Kapital einsammeln und mit Kapital, Idee und Fleiß einen erfolgreichen Start hinlegen kannst.

Suchmaschinen-Advertising (SEA)

SEA, SEM, SEO… ?

Fangen wir mal verwirrend an: SEM (Suchmaschinenmarketing), SEA (Suchmaschinen-Advertising) – was genau soll der Unterschied sein? Gibt es überhaupt einen?

Das kommt ganz auf die Definition an, auf die du dich beziehen möchtest. Es haben sich zwei durchgesetzt:

  • SEM als bezahlte Werbung in Suchmaschinen (und damit mit SEA gleichgesetzt; eine verbreitete Auffassung) und
  • SEM als Oberbegriff für SEO und SEA.

Bringen wir noch etwas mehr Licht ins Dunkel mit Definitionen:

  • SEO (Suchmaschinenoptimierung): damit willst du erreichen, dass deine Webseite bei den organischen Suchergebnissen (also nicht bei den Anzeigen) möglichst weit vorne positioniert wird.
  • SEA: betrifft die angezeigten Anzeigen über, neben oder unter den organischen Ergebnissen einer Suchanfrage.

Dass im klassischen Marketing die Werbung nur ein Aspekt von Marketing ist, spricht für die zweite Definition. Lass uns also tiefer in diese einsteigen:

Marketingmaßnahmen über Suchmaschinen

Willst du online Dienstleistungen, Produkte oder eine Webseite bewerben, werden SEM-Maßnahmen sehr wichtig für dich. Durch SEA und SEO kannst du, richtig eingesetzt, viele Leute von deinem Angebot überzeugen. Da der Erfolg dieser Maßnahmen sehr genau gemessen und überwacht werden kann, ist eine effiziente Optimierung möglich.

Wie SEA und SEO praktisch funktionieren, liest du am besten in den entsprechenden Artikeln nach (“AdWords” und “SEO”).

Suchmaschinenindex

Alle Webseiten, die eine Suchmaschine abgespeichert hat

Startest du auf einer Suchmaschine eine Suchanfrage, greift diese auf einen Index von Webseiten zurück. Sie durchsucht also nicht das ganze Internet, sondern einen Suchmaschinenindex. Suchmaschinenbetreiber wie Google haben Webcrawler programmiert, die den ganzen Tag von Seite zu Seite, von Link zu Link wandern und dabei dokumentieren und in den Index abspeichern, was sie dabei finden (Infos, Daten etc.). Daher weiß die Suchmaschine, was sich auf den Webseiten befindet, die sie für dich durchforstet.

 
 

U

Unternehmertum

Entrepreneurship ist eine Geisteshaltung

Der Erfolg einer Unternehmung hängt nicht nur vom Know-how ab, welches eine Person mitbringt. Ebenso muss diese etwas verändern und Innovationen umsetzen wollen. Sie muss Risiken eingehen und bereit sein, die volle Verantwortung dafür zu tragen. Unternehmertum bzw. Unternehmensgeist ist somit mehr die Summe von Einstellungen, Werten und Verhalten einer Person.

User-Generated Content

Wenn die Nutzer über die Inhalte bestimmen

Online-Inhalte, die von Nutzern generiert werden, werden “User-Generated Content” genannt. Dieser Art von Content-Produktion begegnen wir unter anderem auf sozialen Netzwerken. Nicht der Seitenbetreiber bspw. von Facebook ist hierbei für die Inhalte verantwortlich, sondern die Nutzer der Seite. In welchem Format diese Inhalte im Netz zu finden sind, ist egal. Ob du als User Musik, Videos, Text oder Bilder (es sind noch viel mehr Formate denkbar) produzierst: diese werden alle unter der Bezeichnung “User-Generated-Content” zusammengefasst. Dem sind quasi keine Grenzen gesetzt, im Internet erscheinen immer wieder neue Möglichkeiten und Ideen, User-Generated-Content produzieren zu lassen.

 
 

V

Viral-Marketing

Werbekampagnen, die jeder kennt

Du liest “Supergeil” – und woran denkst du als Erstes? Wahrscheinlich an das Video mit Friedrich Liechtenstein, Teil einer sehr erfolgreichen viralen Marketingkampagne von Edeka. Der Einzelhandelsriese hat damit erreicht, was virales Marketing grundsätzlich auszeichnet: die User verbreiten die Botschaften von sich aus weiter. Das Unternehmen hat dann gute Karten, da mit einem relativ geringen finanziellen Einsatz eine große bis maximale Wirkung erreicht wird und sich Werbebotschaften von “ganz alleine” verbreiten. Häufig dienen soziale Netzwerke als Plattform der Verbreitung, meist steht ein Video im Fokus.

Klingt ja einfach…

Aber an der Umsetzung hapert’s meistens: der Großteil der Inhalte schafft es nicht, zum viralen Hit zu werden. Am Beispiel der Edeka-Kampagne lassen sich einige Erfolgsfaktoren erfolgreicher viraler Kampagnen ausmachen:

  • Es sollten Emotionen oder Bedürfnisse erzeugt werden, welche Menschen gerne teilen möchten
  • Originelle Idee und Umsetzung
  • Die Beworbenen sollten darüber lachen und / oder staunen

 
 

W

Word-of-Mouth-Marketing

Mundpropaganda für sich nutzen

WoM (Word-of-Mouth) ist der Versuch von Unternehmen, Leute positiv über sich reden zu lassen. Sprechen also bspw. ein Kunde eines Musikstreaming-Dienstes und ein Interessent des Angebots miteinander, ist dem Streaming-Anbieter daran gelegen, dass der Kunde sich möglichst positiv über das Angebot äußert. Schließlich soll der potentielle Abonnent sich ebenfalls für das Angebot entscheiden. WoM findet häufig auch online statt und wird immer wichtiger, Kundenrezensionen in Onlineshops und auf anderen Portalen sind hier Beispiele. Aber auch im Social Media Marketing kann WoM bedeutend sein. Unter dem Begriff lassen sich also Maßnahmen sammeln, die dieses Sprechen über ein Produkt oder eine Dienstleistung in eine positive Richtung lenken sollen.

 
 

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