Fairnopoly – Der erste Online-Marktplatz in der Hand seiner Nutzer

Fairnopoly08.01.2013 – In einem vergangenen Beitrag haben wir ein Interview veröffentlicht, wo Co-Founder Alex Schwaderer mit uns über seinen Online-Marktplatz fraisr sprach. Nach dem erfolgreichen Start von fraisr eröffnet mit Fairnopoly (www.fairnopoly.de) im Februar eine weitere faire Handelsplattform ihre Türen.

Nach fraisr möchte nun auch Fairnopoly eine Alternative zu Ebay & Co. schaffen, wo nicht primär die Marktplatzbetreiber vom Handel durch die Nutzer profitieren, sondern auch alle Nutzer. Das Konzept von Fairnopoly unterscheidet sich stark von fraisr und klingt dabei trotzdem sehr überzeugend. Auf der Webseite lassen sich fünf Gründe vorfinden, weshalb Fairnopoly der fairste Marktplatz ist:

  • Jeder, der Fairnopoly nutzt, wird zum Mitunternehmer. Egal, ob ein Nutzer etwas kaufen oder verkaufen möchte, erhält er nach Ablauf einer Transaktion sogenannte „Fair Founding Points“. Diese Fair Founding Points repräsentieren Unternehmensanteile an Fairnopoly, was man durchaus mit Aktien vergleichen könnte. Am Ende eines Wirtschaftsjahres werden 25% des Unternehmensgewinns an die Fair-Founding-Points-Besitzer ausgeschüttet. Die verbleibenden 75% werden zu einem Drittel an die Genossenschaftsmitglieder und zum anderen Drittel an die Genossschenschaft zur Weiterentwicklung ausbezahlt. Das letzt Drittel wird gespendet. Wohin die Spenden fließen, darüber entscheiden die Fair-Founding Points-Besitzer.
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  • Fairnopoly fördert gezielt den Handel mit gebrauchten Artikeln und steht für Ressourcenschonung. Es darf dort aber trotzdem auch Neuware verkauft werden.
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  • Nach jedem Kauf oder Verkauf, der über Fairnopoly stattfindet, geht automatisch 1% des Kauf- bzw. Verkaufspreises an ein gemeinnütziges Projekt, das sich gegen Korruption ausspricht sowie für fairere, transparentere und verantwortlichere Strukturen steht.
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  • Werbung – keine Chance. Werbung verleitet zu mehr Konsum und damit auch zu einem höheren Ressourcenverbrauch. Anstatt Werbung zu schalten, möchte Fairnopoly Infos zu fairen Altenativen sowie zu verantwortlichem Konsum bereitstellen.
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  • Fairnopoly bietet ein Maximum an Transparenz und Sicherheit. Mindestens quartalsweise will die Plattform Zahlen zur Geschäftstätigkeit auf ihrer Webseite veröffentlichen. Dazu gehören Umsatz-, Gewinn-, und Nutzerzahlen sowie Details zu Einnahmen und Ausgaben. Darüber hinaus soll eine Trust-Community aufgebaut werden, innerhalb welcher Transaktionen zu 100% versichert sind.

Fairnopoly besteht laut Webseite aktuell aus einem 16-köpfigen Team, das letztes Jahr etwas mehr als €10.000 auf Indiegogo eingesammelt hat. Damit soll u.a. eine Rechtsberatung, das Webdesign und die Eintragung der Marke finanziert werden. Guckt man auf die bisherigen Ausgaben von Fairnopoly, erkennt man, dass auch internationale Domains gesichert wurden. Das lässt darauf schließen, dass Fairnopoly in Zukunft eine Expansion ins Ausland plant.

Aktuell läuft auch die zweite Crowdfunding Kampagne. Unterstützer sind herzlich eingelden!

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