Die Gewinner des ersten Enactus Startup Accelerator

10.05.2016 – Am 28. April 2017 wurden die Gewinner des ersten „Enactus Startup Accelerator”-Events bekannt gegeben. Ausgezeichnet werden dabei studentische Projekte, die versuchen, die Welt im Kleinen zu verbessern.

Enactus ist eine studentische Organisation, die gründungsinteressierten Studierenden dabei helfen, ihre Ideen in die Tat umzusetzen. Der Fokus liegt dabei auf Ideen, die den Lebensstandard von Menschen nachhaltig verbessern können. Unterstützt und begleitet werden diese Projekte von den Enactus-Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft.

Der erste Enactus Startup Accelerator

Um diese Projekte auch nach der Implementierung zu fördern, wurde „Enactus Startup Accelerator for sustainable business“ etabliert. Social Entrepreneurs haben dabei die Möglichkeit, ihre Projekte vorzustellen und sowohl monetäre als auch inhaltliche Unterstützung zu erhalten. Voraussetzung ist, dass sich die Projekte bereits im (Test-)Einsatz befinden und Potenzial haben, ein effizientes und stabiles Startup zu werden.

Von den insgesamt 16 nominierten Projekten wurden am 28. April in Ludwigshafen von der Jury, bestehend aus Sponsoren, Startups, Geschäftsführern und Stiftungsvorständen, drei Gewinner ausgewählt.

Die Gewinner

Hydro Solution – ein Projekt von Enactus Regensburg

Mit ihrem einfachen, aber sehr effektiven Filter aus Bruchsand setzen sich die Enactus-Studenten aus Regensburg in der Region Kajiado, Kenias für sauberes Trinkwasser ein. Mit dieser Methode sollen bis zu 95-99% der Krankheitserreger aus dem Wasser gefiltert werden können.

Effishent – ein Projekt von Enactus Mannheim

Im Rahmen dieses Projekts wollen die Mannheimer Studenten in den ländlichen Bergregionen Indonesiens ein Aquaponics-Farmingbusiness aufbauen, um dort trotz Wassermangels eine nachhaltige Nahrungsmittelversorgung zu gewährleisten. Beim Aquaponics –Verfahren wird die Fischzucht mit der Kultivierung von Nutzpflanzen verbunden, sodass ein geschlossener Wasser- und Nährstoffkreislauf entsteht.

Café ohne Worte – ein Projekt von Enactus Universität zu Köln

Das Ziel der Gastronomie-Eventagentur „Café ohne Worte“ ist es, die Inklusion von hörgeschädigten Menschen sowie den Austausch von Hörenden und Gehörlosen zu fördern. Deutschlandweit wird bei Gastrobetrieben angefragt, ihre Räumlichkeiten für einen Tag dem Projekt zur Verfügung zu stellen. Bei Zusage arbeiten an diesem Tag Gehörlose als Kellner – die Bestellung erfolgt über Gebärdensprache.

(Autorin: Tamara Schiek)

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