Darboven IDEE-Förderpreis 2017

22.05.2017 – Zum 10. Mal soll in diesem Jahr der Darboven IDEE-Förderpreis vergeben werden – eine Auszeichnung für junge Gründerinnen mit einem aussichtsreichen und tragfähigen Businessplan. Bewerbungsschluss ist der 31. Juli 2017.

Das unternehmerische Potenzial von Frauen werde in Deutschland zu wenig gefördert, findet Albert Darboven. Deshalb etablierte der Hamburger Kaffeeröster kurzerhand den Darboven IDEE-Förderpreis. Seit 1997 schreibt das Hamburger Kaffee-Unternehmen Darboven den Preis alle zwei Jahre aus. Mit dieser Auszeichnung sollen Frauen und Jungunternehmerinnen auf ihrem Weg zum Unternehmertum unterstützt werden.

Engagement, Unternehmergeist und eine innovative Idee

Bewerben können sich Gründerinnen und Unternehmerinnen aus allen Wirtschaftsbereichen, die seit weniger als drei Jahren selbstständig sind. Die erste Bewerbung erfolgt online und ist bis zum 31. Juli 2017 möglich. Bewertet wird die Gründungsidee nach Tragfähigkeit, Innovationsgrad, dem persönlichen Engagement der Gründerin und der Anzahl der potenziell geschaffenen Arbeitsplätze. Fünf überzeugende Business-Konzepte haben dann die Chance, sich vor einer ausgewählten Jury und dem Publikum zu beweisen. Wer überzeugt, erhält einen der drei hochdotierten Geldpreise. Die Preisverleihung findet im November 2017 in Hamburg statt.

Die Gewinnerinnen von 2015

Im Jahr 2015 gewann Dr. Jelena Stojadinovic mit ihrem Unternehmen Membrasenz GmbH den ersten Preis. Membrasenz entwickelte einen innovativen Gas-Separator, der es im Rahmen einer alkalischen Wasserelektrolyse ermöglicht, umweltfreundlich und einfach Wasserstoff herzustellen. Wasserstoff ist ein alternativer Energieträger, der dazu beitragen kann, die Energiewende zu meistern.

Der zweite Preis ging an das Startup Coolar. Julia Römer, Gründerin von Coolar, hat einen Kühlschrank erfunden, der nicht mit Strom, sondern mit Wärme kühlt. Möglich macht dies eine Kombination aus Verdunstungskälteeffekt und einem speziellen Adsorptionskältesystem. Diese Art des Kühlens sei nicht nur umweltfreundlich, sondern könne auch in Entwicklungsländern eingesetzt werden.

Für ihre HygieneApp GmbH erhielt Sandra Herbst den dritten Förderpreis. Mit der HygieneApp können in der Lebensmittelbranche Reinigungspläne einfach und effizient verwaltet und organisiert werden. Dies verringert nicht nur den administrativen und logistischen Aufwand, sondern stellt auch das Einhalten von Hygienevorschriften sicher.

(Autorin: Tamara Schiek)

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