Mit CrossUnity soll ein weiterer fairer Online-Marktplatz entstehen

Cross Unity27.05.2013 – Mittlerweile kennt so gut wie jeder Bürger die Verkaufsplattform Ebay. Das Beste daran ist, alte Sachen, die man nicht mehr benötigt zu verkaufen und dafür auch noch Geld zu bekommen. Ist ja auch der Grundgedanke von Ebay. Doch wäre es nicht auch toll, die Sachen für einen guten Zweck zu verkaufen?

Genau das hat sich die Diplominformatikerin Eileen Falke gedacht und möchte mit CrossUnity eine ähnliche Auktionsplattform starten wie Ebay. Bloß dass bei CrossUnity der Grundgedanke darin besteht, die Erlöse nicht dem Verkäufer, sondern direkt und ohne Umwege einer gemeinnützigen Organisation zukommen zu lassen. Die Organisation soll sich der Verkäufer später selbst dabei aussuchen können. Ein weiterer Grundgedanke dabei ist es, dass die Verkäufer vielleicht eher bereit sind ihren Keller auszumisten, wenn sie wissen, der Erlös geht an eine Wunschorganisation.

Genauso sieht es bei den Käufern aus. Vielleicht springt ja doch ein weiterer Euro bei der Auktion raus, wenn der Käufer weiß, er tut damit jemand anderen etwas Gutes, wo Gutes tatsächlich dringend gebraucht wird. Denn allein schon mit 15 Euro können in Afrika 100 Kinder gegen Masern geimpft werden, wie Eileen in ihrem Video zeigt.

Doch bisher ist alles nur eine Idee. Um CrossUnity gründen zu können, braucht Eileen nur noch 10.000 Euro für einen Source Code einer Auktionssoftware. Spender haben dabei in keinem Fall verloren. Kommen die 10.000 Euro zusammen, bekommt der Spender ein Dankeschön in Form von Fairtradesshirts oder ähnlichem und lebt mit dem Wissen sozusagen Mitbegründer der Seite zu sein. Kommen die 10.000 Euro nicht zusammen, bekommt jeder Spender seinen vollen Betrag zurück erstattet. Also in jedem Falle eine Win-Win-Situation.

Bereits Fairnopoly und Fraisr haben sich mit dem Thema Onlinemarktverkauf für gemeinnützige Organisationen auseinander gesetzt. Hierbei werden allerdings die Preise von Beginn an festgesetzt und ein prozentualer Anteil des Verkaufserlöses an eine Organisation gespendet.

Autor: Jenny Lorbeer

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