Compuritas gewinnt Hauptpreis bei „2 Minuten 2 Millionen“

Compuritas

(© Gerry Frank Photography)

Bereits Ende 2012 berichteten wir über das ökologisch und sozial nachhaltige österreichische IT-Unternehmen „Compuritas“ (www.compuritas.at). Letztes Jahr nahm Compuritas an der großen österreichischen Startup Show „2 Minuten 2 Millionen“ teil und schaffte es im Rahmen der Live-Show auf PULS4 nicht nur, die angepeilte Investitionsschwelle von 70.000 Euro erfolgreich zu überschreiten, sondern konnte die Jury auch von der hohen Qualität des Startups überzeugen und damit den Hauptpreis in Form von 100.000 Euro an Medienkapital gewinnen.

Bei Compuritas steht die Unterstützung von sozial benachteiligten Personen und Gruppen durch die Erklärung und Installation der entsprechenden IT an erster Stelle. Obwohl die Summe von €70.000 bereits überschritten wurde, läuft gerade immernoch eine Crowdinvesting-Kampagne. Warum man nun in Compuritas investieren soll, wird auf der eigenen Homepage compuritas.at deutlich und auch im Folgenden erklärt. Bereits für die Herstellung von Computern müssen viele Ressourcen verwendet werden. Dazu gehören etwa 240kg fossile Brennstoffe, 22 kg chemische Stoffe und 1500 Liter Wasser. Oftmals werden trotzdem brauchbare elektronische Geräte in Unternehmen aussortiert und in umweltschädlichen Müll umgewandelt. Parallel dazu gibt es eine Menge Menschen, die sich keine neuen Geräte leisten und mit der immer neueren Technik nicht mehr Schritt halten können.

Compuritas nennt dies „Digitale Kluft“. Deswegen sammelt das Unternehmen die heilen Geräte anderer Firmen, die sonst zu Elektronikschrott werden würden. Danach werden sie professionell instand gesetzt und wieder zu hochwertigen Komplettsystemen. Abschließend werden diese kostengünstig an finanziell benachteiligte Schulen und Haushalte weitergegeben. Das führt zu einer merkbaren Reduzierung von CO2-Emissionen und giftigem Müll, einer finanziellen Entlastung von Benachteiligten, bekämpft die Armut und fördert die Bildung. Das heutige Ziel ist es bis 2020 fünf Standorte in Österreich aufzubauen, wofür €70.000 Euro benötigt wurden.

(Autorin: Natália Kassner)

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