Bringhand – Nehmen und Geben

Bringhand

09.12.2016 – Reisen und dabei noch ein bisschen Geld verdienen ohne großen Aufwand? Das ist eines der Ziele von Bringhand. Das Startup-Unternehmen möchte dazu beitragen Leerfahrten zu vermeiden, Beiladungen zu fördern und so die Umwelt zu schonen.

Täglich fahren viele tausende Menschen in ganz Deutschland von einem Ort zum Anderem. Zur Arbeit, zu Freunden, zur Familie oder in den Urlaub. Dabei haben sie oft noch Platz im Auto, den andere wiederum gut gebrauchen könnten. Bringhand birngt genau solche Menschen zusammen und schafft alternative Transportmöglichkeiten. Die Idee entstand 2013 in Australien, die Gründung durch Eugen Wolf selbst erfolgte einige Monate später in Berlin.

Wie funktioniert Bringhand?

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Es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder Mitgeben oder Mitnehmen. Alle, die etwas versenden wollen, können entweder kostenlos eine Anzeige inserieren und auf einen Transporteur warten, oder aber direkt nach Boten suchen und eine Anfrage stellen. Und da kommen wir gleich zum Gegenpart der Auftraggeber. Diejenigen, die eine Strecke mit dem Auto fahren und noch Kapazitäten haben, können umgekehrt nach Aufträgen suchen oder selber Angebote abgeben und darauf warten, von einem Versender gefunden und kontaktiert zu werden. Dabei gibt es keine Einschränkungen für eine Ladung, der Bote muss nur in der Lage sein, die gewünschte Fracht zu transportieren. Fahrer und Auftraggeber tauschen Kontaktdaten, klären die weiteren Schritte und dann kann der Transport auch schon losgehen.

Wie funktioniert das mit der Buchung und Bezahlung?

Natürlich werden die fleißigen Boten für ihre Arbeit auch entlohnt. Jedoch müssen sie erst einmal gebucht werden. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten. Einerseits kann der Kunde kostenlos ein Gebot für den Transport abgeben. Danach verhandeln die beiden solange, bis sie sich auf einen Preis geeinigt haben. Danach bucht der Versender den Transporteur, das kann auch online geschehen. Das garantiert dem Versender, dass seine Ladung vor der Bezahlung ausgeliefert wird und dem Transporteur, dass seine Bezahlung bereits hinterlegt ist und nach erfolgreicher Beendigung des Jobs ausgezahlt wird.
Alternativ gibt es den Premium Kontakt. Dieser garantiert einen schnelleren Austausch von Adressen und Telefonnummern und überspringt den Bieten und Buchen Vorgang. Dadurch kostet er aber für einen Tag 2,95 Euro, für eine Woche 6,95 Euro, und für einen Monat 24,94 Euro.

Der Versender zahlt dabei die Vermittlungsgebühren von 10 Prozent auf den Preisvorschlag des Transporteurs, die bei dem übermittelten Preis aber bereits drin sind. Hat der Transporteur seine Fracht erfolgreich abgeliefert, wird er bezahlt und kann gleich seine nächste Fahrt planen.

(Autorin Samira Becker)

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