Bonergie – Mit Solarenergie gegen die Armut

14.01.2013 – Solarenergie ist in Deutschland ein ganz heikles Thema. 2012 ging ein Unternehmen nach dem anderen insolvent. Bonergie zeigt allerdings, dass der Solarenergie-Markt durchaus nicht gesättigt ist, wenn man in die richtigen Länder investiert.

Bonergie hilft mit der Kraft der Sonne

Das Unternehmen hat erkannt, dass das sonnige Afrika dafür den richtigen Markt bietet. Aus diesem Grund hat Bonergie damit begonnen, ein Social Business in Afrika aufzubauen. Bonergie Bonergie fing mit seiner Arbeit im Senegal an und ist dabei, zu expandieren. Da diese Regionen durch Armut geprägt sind, soll mit Hilfe der Solarenergie genau dieser entgegen gesteuert werden. Sinnvoll ist es daher, dass Bonergie sich entschieden hat, solarbetriebene Wasserpumpen, Kühlschränke, Lampen, usw. anzubieten. Dies bietet den Menschen Zugang zu sauberem Wasser und anderen Grundbedürfnissen, die uns selbstverständlich erscheinen.

Das System der Mikrokredite

Die Finanzierung dieser Produkte erfolgt über Mikrokredite. Das sind Kleinstkredite von einem bis zu ein paar tausend Euro. Die hohen Zinsen stellen hier natürlich das Problem dar. Laut der Frankfurter Rundschau Online liegen die effektiven Zinssätze bei rund 38%. Diese Tatsache spricht nicht gerade für Armutsbekämpfung. Allerdings funktioniert das System der Mikrokredite bei Bonergie anders. Da sich die Menschen kein Geld leihen, sondern ihr Produkt in Raten abbezahlen, entfallen die hohen Zinsen. Dies ist für viele in Armut lebende Menschen die einzige Möglichkeit, eine Zahlung zu tätigen, ohne sich hoch zu verschulden.

Ganz im Sinne eines Social Business werden die Gewinne bei Bonergie in neue Projekte investiert und Investoren erhalten dadurch natürlich keine Dividende. Zusätzlich bietet Bonergie ein flächendeckendes Netzwerk von Solartechnikern, die sofort reagieren können, wenn Probleme auftreten. Natürlich wird auch mit regionalen Partnern zusammengearbeitet und diese Zusammenarbeit weiter ausgeweitet. Die Partner werden mit Managementwissen und dem Aufbau von fairen Handelsbeziehungen unterstützt. Kurzum eine wirklich gute Idee, die auch zu funktionieren scheint.

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