Baum für Baum in eine grünere Zukunft

Ein Baum für jedes Kind07.12.2015 – Auf der jungen Crowdfunding-Plattform EcoCrowd, die sich auf den Bereich Nachhaltigkeit spezialisiert hat, tummeln sich einige interessante Ideen und tolle Projekte. In unserer neuen Reihe “Nachhaltigkeit jetzt!” stellen sich die Projektinhaber unseren Fragen. Heute ist das Projekt Ein Baum für jedes Kind an der Reihe.
 

Hallo Sabine und Isabel, könntet ihr euch und euer Projekt kurz vorstellen?

Wir sind ein junges, engagiertes Team der Deutschen Umweltstiftung, das im Rahmen des Projekts „Ein Baum für jedes Kind“ im nächsten Jahr bundesweit Baumpflanzaktionen mit Schülern organisiert. Dabei bekommt jedes Kind einen eigenen heimischen Setzling, den es selbst pflanzen darf, später betreut und pflegt. Zusätzlich erhalten die Schulklassen umfangreiches Unterrichts- und Informationsmaterial zum Thema Umwelt und Natur.




Da die finanziellen Mittel der Deutschen Umweltstiftung begrenzt sind, stehen allerdings momentan noch 900 Schulen auf der Warteliste der Schulpflanzaktion – und täglich werden es mehr! Mit unserer Crowdfunding-Kampagne wollen wir das ändern und so vielen Schulen wie möglich die Teilnahme an der Aktion ermöglichen.

Wann kam euch die Idee für das Projekt?

Derzeit machen wir ein Praktikum bei der Deutschen Umweltstiftung. Dort haben wir von der Aktion „Ein Baum für jedes Kind“ und der langen Warteliste erfahren. Schnell wurde uns klar: Das muss geändert werden!

Worin genau besteht die soziale Komponente des Projekts?

Ziel unserer EcoCrowd-Kampagne ist es, für und mit so vielen Kindern wie möglich eine umweltfreundliche und lebenswerte Zukunft zu schaffen. Denn das Umweltbewusstsein unserer Kleinsten bildet den Grundstein für eine nachhaltige und grüne Zukunft.

Wir haben uns für die Crowdfunding-Kampagne auf EcoCrowd entschieden, da dies unserer Meinung nach das sozialste Mittel der Projektfinanzierung überhaupt darstellt – denn hier steht das Miteinander im Fokus. Gemeinsam mit vielen umweltfreundlichen Mitstreitern kann es uns gelingen aus vielen kleinen Beiträgen etwas Großes auf die Beine zu stellen.

Wie sieht euer Geschäftsmodell aus?

Bei der Aktion „Ein Baum für jedes Kind“ stellt die Deutsche Umweltstiftung Unterrichts- und Informationsmaterial bereit, organisiert den Kauf und Transport der ausgewählten Setzlinge und unterstützt die Schule bei der Vorbereitung und Durchführung der Pflanzaktion. Zudem begleitet die Deutsche Umweltstiftung das Projekt mit eigener Medienarbeit und trägt so den Anstoß für mehr Umweltbewusstsein und den gemeinsamen Einsatz für die Zukunft unserer Natur in die Welt hinaus.

Was ist derzeit die größte Herausforderung für euch?

Die größte Herausforderung unseres Crowdfundings ist, so viele Menschen wie möglich auf unsere Kampagne aufmerksam zu machen. Bereits im Vorfeld haben wir viele Stunden für die Suche nach thematisch passenden Netzwerken aufgewandt. Jetzt muss man dazu sagen, dass wir durch unsere Mitarbeit bei der Deutschen Umweltstiftung das Privileg haben, ein riesiges Netzwerk an Stiftern und Umweltschützern ansprechen zu können. So konnten wir bereits jede Menge umweltbewusster Personen kontaktieren. Jedoch wurde uns dabei deutlich bewusst, dass es nur ein geringer Bruchteil der erreichten Personen ist, welcher uns tatsächlich unterstützt. Um mehr Unterstützer zu finden, bedarf es also noch jeder Menge Kommunikationsarbeit!




Was sind eure Ziele für die nächsten 12 Monate?

Allererste Prio ist momentan unsere Crowdfunding-Kampagne auf EcoCrowd: Noch gut vier Wochen Zeit haben wir, und wir werden alles daran setzen, dass es nicht bei den 8 Klassen bleiben muss, denen die Crowd bislang eine Teilnahme sichern konnte – die Warteliste teilnahmefreudiger Schulen wächst schließlich täglich, von 900 Bewerbern verbleiben noch mehr als zahlreiche Interessenten. Die Nachfrage nach Umweltbildungsmaßnahmen an Deutschlands Schulen ist unbegrenzt. Unser Ziel ist es daher, die 100 %-Marke unserer Crowdfunding-Kampagne zu übersteigen!

Mit wem würdet ihr euch gerne einmal zum Mittagessen verabreden?

Dem indischen Wirtschaftswissenschaftler und Philosophen Amartya Sen.

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