Ansporner – die Motivationsplattform


17.07.2017 – Auf Ansporner setzen sich NutzerInnen ein Ziel, das innerhalb eines frei wählbaren Zeitraums erreicht werden soll. Der Anreiz: bei Nichterreichen, wird ein selbst gewählter Betrag an eine gemeinnützige Organisationen gespendet.

Wer kennt das Problem nicht: Prokrastination. Man fasst gute Vorsätze; aufhören zu rauchen, mehr Sport oder sich gesünder ernähren; und setzt es dann doch nicht um. Auch Marco Schneider, dem Gründer von Ansporner, erging es nicht anders. Den Vorsatz, das Rauchen aufzuhören, setzte er sich jedes Jahr aufs Neue. Deshalb schloss er eine Wette ab. Für jede gerauchte Zigarette musste er eine Strafe von fünf Euro bezahlen. Und es funktionierte. So wurde die Idee für Ansporner geboren.

Ansporner – Ziele erreichen oder Gutes tun

Auf www.ansporner.de setzen sich die NutzerInnen ein Ziel, das innerhalb eines frei wählbaren Zeitraums erreicht werden soll. Sie schließen also einen Vertrag ab – mit sich selbst. Ein weiterer Anreiz ist Geld. Denn bei Nichterreichen des Ziels, wird ein selbst festgelegter Geldbetrag an eine gemeinnützige Organisation gespendet. Somit hat selbst der eigene Verlust etwas Gutes: entweder profitieren die Nutzer durch das Erreichen ihrer Ziele selbst, oder der gute Zweck. Welche gemeinnützige Organisation das Geld erhält, kann mitbestimmt werden. Dabei ist das Setzen von Geldbeträgen natürlich nicht verpflichtend.

Hinzu kommt die Unterstützung durch die Community. Auf der Plattform können die NutzerInnen ihre Vorhaben teilen, sich über ihre Fortschritte austauschen und in Foren hilfreiche Tipps abgreifen.

Die Ansporner

Gegründet wurde die Motivationsplattform von sechs Berlinern, die Ansporner in ihrer Freizeit betreiben. Seit August 2016 ist die Plattform online. Ansporner ist komplett eigenfinanziert, die Nutzung der Plattform kostenfrei. Um die laufenden Kosten zu decken und das Projekt weiter zu entwickeln, gehen rund 35 Prozent der Geldeinsätze an das Startup selbst. Denn immerhin beträgt die Erfolgsquote von Vorhaben, auf die Geld gesetzt wurde, 70 Prozent.

(Autorin: Tamara Schiek)

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