Wie abgeordnetenwatch.de Transparenz in die Politik bringen möchte

abgeordnetenwatch.deDie Wahl der Abgeordneten im Bundestag ist für viele Bürger jedes Mal wie ein Pokerspiel. Nicht alle Karten liegen von Anfang an offen auf dem Tisch. Egal wie der Gegner schaut, weiß man nicht, ob er gute oder schlechte Karten hat und am Ende erlebt man dann oft sein blaues Wunder. Ähnlich ist es bei den Wahlen: Der Wähler weiß nicht zu 100 Prozent, was der Abgeordnete vorhat, kennt dementsprechend kaum Vorhaben oder versteht nicht vollends das Wahlprogramm, weil viele Fragen offen bleiben.

Die oft gestellte Frage, wie der Bürger einen Abgeordneten wählen soll, wenn er ihn doch gar nicht kennt, haben Gregor Hackmack und Boris Hekele zum Nachdenken gebracht. Gemeinsam kamen sie dann auf die Idee von abgeordnetenwatch.de. Die Idee dahinter ist eigentlich ganz einfach: Bürger fragen, Abgeordnete antworten.

Doch dahinter steckt noch einiges mehr. Durch abgeordnetenwatch.de haben Bürger erstmals die Möglichkeit, mit den Politikern direkten Kontakt aufzunehmen. Auch wer keine Fragen hat, kann hier Antworten finden, denn die Fragen werden nicht nur persönlich, sondern offen für alle Besucher von abgeordnetenwatch.de gelegt. Und da das Internet nie vergisst, sind die Antworten der Politiker auch nach längerer Zeit noch nachzulesen. Ebenfalls werden von den teilnehmenden Abgeordneten u. A. Angaben zur Person und zu den Themenschwerpunkten gegeben.

Erstmals war abgeordnetenwatch.de nur für den Raum Hamburg gedacht. Doch schon nach kurzer Zeit zeichnete sich eine so hohe positive Resonanz aus, dass die Gründer sich dazu entschieden haben, den Bezugsraum auf ganz Deutschland zu erweitern. Mittlerweile arbeiten neben den zwei Gründern drei Angestellte und 23 freie Mitarbeiter am Projekt.

Hier geht es zum Facebook-Auftritt von abgeordnetenwatch.de: www.facebook.com/abgeordnetenwatch.de?fref=ts

(Autorin: Jenny Lorbeer)

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